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Einsendeschluss 31.05.2021

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Ein Muss und ein Must

Zwei Buchmessen in Deutschland
Die Leipziger Buchmesse im Frühjahr
Die Internationale Frankfurter Buchmesse im Herbst
Zwei Branchenauftritte für das Medium Buch und seine verwandten Medien

Die Leipziger Buchmesse im neuen Messegelände ist ein Autoren- und Lesefest, ein Festival für den jungen Leser mit den Sonderausstellungen Comic und Manga, ein Zusammenkommen von Freunden der Leselust. Eine ganze Stadt – eine ganze Region – feiert das Buch und sich selbst.

Der Leipziger Buchpreis und viele andere wesentliche Literaturauszeichnungen geben der Leipziger Buchmesse inhaltliche und zusätzliche Höhepunkte. Nirgendwo anders kommen Autoren, Verleger und Leser so schnell und unkompliziert zum Gespräch über das Buch. Doch die Leipziger Buchmesse ist auch Geschäft. Es kommt zu Abschlüssen unter Verlegern und Buchhändlern.

Eine weitere Besonderheit in Leipzig sind die Messebuchhandlungen. Der interessierte Leser kann seine für sich entdeckten Bücher direkt vor Ort erwerben.

Die Länderauftritte geben der Messe ein besonderes Flair, sie bilden Schaufenster zum Osten und Westen.

Wenn es auch keine Lizenzmesse ist, so doch das Messeereignis für das Buch im Frühjahr.

Danke allen Beteiligten, dass diese Leipziger Buchmesse überleben konnte und jetzt ein unbedingtes Muss für alle Bücherbegeisterten ist.

»In Frankfurt lebt der ›Messeteufel‹, in Leipzig die ›Messeseele‹ des Buches«

So empfing mich einmal ein hoher Vertreter des russischen Literaturbetriebs.

Ich habe widersprochen.

Die Internationale Frankfurter Buchmesse ist das bedeutendste Messe-Welt-Ereignis der Buchbranche.

In Frankfurt herrscht Betriebsamkeit auf allen Kanälen. Neben dem Buch finden sich hier alle artverwandten Medien zur Messe, hier geht es um Lizenzen, hier werden Aufträge geschrieben, hier wird sich zur Schau gestellt, hier ist der Knotenpunkt zwischen Autor, Verleger und Buch, hier gibt es große, aber auch kleinere Empfänge, hier präsentiert sich das jeweilige Messegastland in einer eigenen Messehalle und hier werden die wesentlichen Buchpreise verliehen, deren Höhepunkt die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels ist.

Die Frankfurter Buchmesse kennt keinen Feierabend, sie ist ein Moloch. Und doch hat sie ihren unbedingten Charme.

Sie ist für die Bedeutung der Buchbranche national und international ein Must.

Ihr Impuls ist der Auftakt für das Herbst- und Weihnachtsgeschäft, ihr Erfolg garantiert für die Zukunft des Buches in der Welt.

Dieter Schormann
Gießener Buchhändler, Verleger und Galerist
Altvorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels