Ausschreibung

Einsendeschluss 31.05.2021

Dark Empire

Lese-Tipp

Das Seegespenst

Download-Tipps

Aëlita

Archive
Folgt uns auch auf

Die Büffeljäger am Lagerfeuer – Kapitel 27

Thomas Mayne Reid
Die Büffeljäger am Lagerfeuer
Reisebilder und Naturschilderungen aus dem Westen
Verlag Schmidt & Spring. Stuttgart.1858

Siebenundzwanzigstes Kapitel

Die Musetierjagd

Während wir über die sumpfige Niederung zogen, durch welche unser Weg führte, bemerkten wir eine eigentümliche Hufspur im Schlamm. Einige waren der Meinung, dass es die Fährte des großen Musetiers sei, aber der erfahrenere Naturforscher berichtigte diese Meinung, indem er erklärte, dass ein Musetier niemals so weit nach Süden gehe. Die Fährte rührte von einem sehr großen Elentier her, und zu diesem Schluss kamen wir endlich alle. Das große Musetier war jedoch ein so interessanter Gegenstand, dass wir uns beim Weiterreiten über dasselbe unterhielten. Es ist das größte Tier aus der Hirschfamilie und das Männchen gewöhnlich so groß wie ein Maultier. Es sind jedoch noch bedeutend größere Exemplare erlegt worden. Eines, welches man ausmaß, war sechzehn Hand hoch und wog 1200 Pfund, war also größer als die meisten Pferde. Die Weibchen sind bedeutend kleiner als die Männchen. Die Farbe des Musetiers wechselt, wie die der meisten Arten des Hirschgeschlechts, nach der Jahreszeit, ist aber auch bei beiden Geschlechtern verschieden. Der Bock ist auf dem Rücken, den Flanken, dem Kopf und den Schenkeln lohbraun. Diese Farbe wird im Winter dunkler und ist bei alten Tieren fast schwarz, woher der Name schwarzes Elentier rührt, welcher ihm in einigen Gegenden gegeben wird. Die unteren Teile des Körpers sind heller, mit einem Anflug von Gelb oder schmutzigem Weiß. Die Kuh hat oben eine rotbraune und unten eine fast weiße Farbe. Die Kälber sind rotbraun, aber niemals gefleckt wie die des gemeinen Hirsches.

Das Musetier ist, abgesehen davon, dass es das Größte ist, sicherlich das unschönste der Hirschfamilie. Sein Kopf ist unverhältnismäßig lang, ebenso seine Läufe, während sein Hals im umgekehrten Verhältnis kurz ist. Seine Ohren sind fast einen Fuß lang, wie Eselsohren, breit und gesenkt. Seine Augen sind klein und die Schnauze ist viereckig, mit einer tiefen Furche in der Mitte, welche ihr das Aussehen gibt, als ob sie gespalten wäre. Die Oberlippe hängt mehrere Zoll über die Unterlippe hinweg und ist sehr beweglich. Auf einem Auswuchs an der Kehle in dem Winkel zwischen dem Kopf und Hals wächst ein langes Büschel grobes Haar. Dieses Büschel findet sich sowohl beim Männchen als auch beim Weibchen, jedoch nur, wenn sie völlig ausgewachsen sind. Bei den Jungen ist der Auswuchs kahl. Vom Fuß des Gehörns aus läuft eine steife Mähne, fast wie die eines gestutzten schottischen Ponys, den Widerrist entlang und ein Stück über den Rücken hin. Dies vermehrt noch das steife und ungeschickte Aussehen des Tieres. Sein Gehörn bildet ein auffallendes Kennzeichen. Es ist handförmig oder abgeflacht wie eine Schaufel, während die Spitzen oder Enden aus den Seiten hervorwachsen. Die Entfernung zwischen beiden Geweihen beträgt an der Spitze oft mehr als vier Fuß, und die Breite eines einzigen Gestänges beläuft sich, mit Einschluss der Enden, häufig auf über dreißig Zoll. Man weiß von einem Paare, das mehr als sechzig Pfund gewogen hat. Diese ungeheure Kopfzierde gibt dem Musetier ein überraschendes Aussehen und regt den Naturforscher zu der Frage an, was der Zweck derselben sein möge. Das Gehörn findet sich nur bei den Böcken und erlangt seine volle Größe erst, wenn diese ihr siebentes Jahr erreicht haben. Bei den einjährigen Kälbern zeigen sich ungefähr zwei Zoll lange Stumpfen. Bei den Zweijährigen sind hieraus einen Fuß hohe Spieße geworden; im dritten Jahr fangen sie an, sich auszubreiten, und die Enden schießen aus den Rändern hervor, und so geht es fort bis zum siebenten Jahr, wo sie sich völlig ausbilden. Sie werden jedoch, wie bei dem gemeinen Hirsch, jährlich abgeworfen, so dass diese ungeheuren Auswüchse in ein paar Wochen hervorschießen.

Das Musetier unterscheidet sich in Bezug auf seinen Aufenthaltsort und seine Gewohnheiten wesentlich von den anderen Hirscharten. Auf ebener Erde kann es nicht äsen, ohne niederzuknien oder die Beine weit auseinander zu strecken. Diese Schwierigkeit rührt von der großen Länge seiner Läufe und der Kürze seines Halses her. An den Abhängen steiler Hügel wird es ihm leichter, und man kann es an solchen Stellen oft nach oben zu äsen sehen. Das Gras bildet jedoch nicht seine Lieblingsnahrung. Es zieht die Sprösslinge und das Laub von Bäumen, namentlich der Birke, der Weide und des Ahorns vor. Von Letzterem gibt es eine Art, welche es besonders liebt. Diese ist unter dem Namen gestreifter Ahorn oder in der Jägersprache Museholz bekannt. Es schält die Rinde von alten Bäumen dieser Art ab und nährt sich davon sowie von verschiedenen Gattungen von Moosen, die sich in großer Menge in den Polargegenden vorfinden. Man sieht hieraus, dass es in dieser Hinsicht der Giraffe ähnlich ist, und man kann es als die Giraffe der kalten Zone betrachten. Das Musetier liebt den Wald, und wird selten in offenen Gegenden, niemals auf der Prärie gefunden.

Im freien, flachen Feld holt es der Jäger leicht ein, da es auf solchem Boden nur schlecht läuft. Es hat weiche Füße und einen kurzen Atem und kann dort, wie bereits erwähnt, nicht ohne große Beschwerde äsen. Es bleibt daher gern im dichten Wald und dem unzugänglichen Sumpf, wo es die ihm am meisten zusagende Äsung findet. Im Sommer geht es ans Wasser und watet in Seen und Flüsse, welche es oft durchschwimmt. Diese Gewohnheit macht es in dieser Zeit zu einer leichten Beute für seine Feinde, die indianischen Jäger, da es im Wasser leicht zu erlegen ist. Trotzdem liebt es das Wasser, weil es am Ufer der Seen und Flüsse das hohe Riedgras und die Wasserlilie findet, welche Letztere es besonders gern frisst. Beim Baden befreit es sich zugleich von den Stechfliegen und Moskitos, die dort umherschwärmen, und kühlt sein durch Schmarotzertiere, Insektenlarven und die heiße Sonne erhitztes Blut ab. Das weibliche Musetier bringt bei jedem Wurf im April oder Mai ein bis zwei, auch zuweilen drei Junge zur Welt. Im Sommer sieht man sie dann familienweise, nämlich einen Bock, eine Kuh und zwei Kälber. Manchmal enthält die Herde drei bis vier Kühe, aber dies ist selten.

Zuweilen vereinigen sich beim Nahen des Winters mehrere solcher Familien und bilden starke Rudel. Wenn der Schnee tief ist, pflegt eine solche Herde einen Raum von mehreren Äckern niederzutreten, innerhalb dessen man sie an der Rinde und den Sprösslingen der Bäume äsend finden kann. Ein solcher Ort wird von den Jägern ein Musetierhof genannt, und in solchem Hof werden die Tiere eine leichte Beute. Sie werden entweder an Ort und Stelle niedergeschossen oder, wenn sie zu fliehen versuchen, in dem tiefen Schnee von den Hunden eingeholt und gestellt. Dies kann jedoch nur geschehen, wenn der Schnee sehr tief und durch den Frost mit einer Eisschicht überzogen ist, da sonst Jäger, Hunde und Wild in demselben einsinken würden. Wenn der Schnee lange liegt, so bekommt er auf der Oberfläche durch Sonnenhitze, Regen und Frost eine Eisrinde, welche wohl den Jäger, aber nicht das Tier trägt. Dieses bricht durch, und da es weiche Hufe hat, so wird es bei jedem Sprung verletzt. Wenn der Schmerz unerträglich wird, so gibt es den Versuch, zu entfliehen, auf und stellt sich. In solcher Stimmung wird den Hunden die Annäherung gefährlich. Das Tier schlägt mit den Klauen der Vorderfüße nach ihnen und ein einziger Hieb tötet oft den stärksten Hund auf der Stelle. Man kennt viele Beispiele, wo Jäger auf ähnliche Weise umgekommen sind.

Wo sich die Musetiere in großer Anzahl vorfinden, werden sie von den Indianern gefangen. Dies geschieht einfach dadurch, dass sie eine große Strecke Waldes mit einem Gitter einschließen und eine trichterförmige Öffnung lassen, welche in die Einzäunung führt. Die weite Mündung des Einganges schließt einen Pfad ein, welchen die Tiere gewöhnlich benutzen. Auf diesem werden sie von den Indianern, die sich in einer weiten Bogenlinie ausdehnen, fortgetrieben, bis sie in den Trichter und die Einzäunung selbst gelangen. Hier sind Schlingen gelegt, in denen sich viele von ihnen fangen, während andere von den nachfolgenden Jägern niedergeschossen werden. Häufig wird diese Methode auch bei dem Caribou, der viel kleiner und geselliger als das Musetier ist, in Anwendung gebracht.

Es ist bereits erwähnt, dass die Musetiere im Sommer, wenn sie sich an Seen und Flüsse begeben, um darin zu waten und zu schwimmen, leicht gefangen werden. Das Stechen der Fliegen und Moskitos mindert ihre Scheu gegen die Annäherung der Menschen. Die Indianer greifen sie in ihren Kanus an und erlegen sie entweder mit der Flinte oder mit dem Speer, während sie neben ihnen hinrudern. Auf diese Art ist ein Angriff auf sie viel weniger gefährlich als ein solcher aus das Elentier oder selbst den gemeinen Hirsch, da Letztere, wenn sie mit den zerbrechlichen Birkenrindenkanus in Berührung kommen, oft dermaßen um sich schlagen, dass sie sie umwerfen oder ein Loch in die Seiten stoßen. Das Musetier dagegen lässt sich häufig am Geweih fassen und wird auf diese Art ohne Schwierigkeit oder Gefahr mit fortgeführt.

Unter solchen besonderen Umständen sind also die Musetiere leicht zu fangen; in der Regel verhält es sich jedoch ganz anders. Es gibt in der Tat wenig scheuere Tiere als das Musetier. Sein Blick ist scharf und ebenso seine Witterung; aber schärfer als beides ist das Gehör. Es kann das leiseste Geräusch aus großer Entfernung hören und oft wird der Jäger durch seinen Schritt auf den dürren Blättern oder auf der gefrorenen Schneekruste lange vorher verraten, ehe er in Schussnähe gelangen kann. Dennoch wird es vom einzelnen Jäger nicht selten durch Beschleichen erlegt, wenn derselbe sich ihm vorsichtig nähert. Zu diesem Zweck ist es aber unumgänglich nötig, sich unter dem Wind zu halten, da derselbe sonst ihren scharfen Ohren selbst den vorsichtigen Tritt des indianischen Jägers zuführen würde.

Noch eine andere Art, das Musetier zu jagen, welche von den Indianern oft in Anwendung gebracht wird, ist, das Musetier mit Rakotts oder Schneeschuhen aufzuspüren und niederzuholzen. Da ich an einer solchen Jagd teilgenommen hatte, so war ich im Stande, meinen Gefährten einen Bericht darüber zu erstatten.

Im Winter des Jahres 18.. fand ich nämlich Veranlassung, einen Freund zu besuchen, der im nördlichen Teil des Staates Maine lebte. Mein Freund war ein Hinterwäldler, wohnte in einer bequemen Blockhütte, baute Mais, zog Rindvieh und Schweine und vergnügte sich außerdem gelegentlich mit einer Jagd in den benachbarten Wäldern. Dies konnte er tun, ohne weit vom Haus wegzugehen, da seine einsame Lichtung auf allen Seiten von großen Fichten, Birken und Ahornwaldungen umgeben war und sein nächster Nachbar ungefähr zwanzig Meilen von ihm entfernt wohnte.

Mein Freund hauste buchstäblich mitten im Wald und das Jagdvergnügen gehörte zu seinen täglichen Beschäftigungen. Bis zu der Zeit meines Besuches hatte ich niemals ein Musetier gesehen, außer in Museen; denn ich war auf dem amerikanischen Festland noch nie so weit nach Norden gekommen und man darf nicht vergessen, dass sich das Musetier nur in dem allernördlichsten Teil der Vereinigten Staaten zeigt. Mit den Bären war ich bekannt, ich hatte Kuguars erlegt, Elentiere und Damhirsche gejagt, Waschbären und Opossums aufgebäumt, kurz, mit fast jeder Art von Wild in Amerika, außerdem Musetiere, Jagdbekanntschaft gemacht. Es lag mir daher außerordentlich daran, einen Schuss auch auf ein Musetier zu tun, und ich erinnere mich noch recht gut des Vergnügens, welches ich bei der Nachricht meines Freundes empfand, dass es in den umliegenden Wäldern Musetiere gebe.

Schon am ersten Tag nach meiner Ankunft brachen wir, jeder mit einem Jagdmesser und einer schweren Hirschflinte bewaffnet, auf, um welche zu suchen. Wir gingen zu Fuß, denn der Schnee lag eine Elle hoch, und ein Pferd würde daher nur schwer durchgekommen sein. Außerdem war der Schnee alt, mit einer dicken Kruste überzogen und hätte unsere Pferde in ein paar Minuten lähmen müssen. Wir dagegen mit unseren breiten Schneeschuhen konnten leicht darüber hingleiten, ohne einzusinken.

Ich weiß nicht, ob Sie jemals ein Paar Rakotts oder indianische Schneeschuhe gesehen haben; aber ihre Beschreibung ist leicht. Sie haben die beim Ballspiel gebräuchlichen Rakotts gesehen. Gut, nun stellen Sie sich einen Streifen vor, nicht von kreisrunder Gestalt, sondern eine verlängerte Ellipse mit zwei Spitzen, derartig zusammengepresst, dass der Eindruck dem eines umgestürzten Bootes im Schnee sehr ähnlich sehen würde. Denken Sie sich diesen Reifen drei Fuß lang und an der breitesten Stelle einen Fuß breit, dicht mit Därmen oder Hirschhautriemen überflochten, mit Leisten in der Mitte, um den Fuß darauf zu stellen, und einem kleinen Loch, um den Zehen Spielraum zu gewähren, so werden Sie einen ungefähren Begriff von einem Schneeschuh bekommen. Zwei solche, ein rechter und ein linker, machen ein Paar. Sie werden bloß an die Stiefeln angeschnallt und ihre breite Oberfläche trägt einen Mann selbst bei verhältnismäßig weichem Schnee, und vollends ganz gut, wenn er gefroren ist.

So ausgerüstet machte ich mich mit meinem Freund, begleitet von ein paar kräftigen Jagdhunden, zu Fuß auf den Weg. Wir begaben uns geradewegs zu einem Teil des Waldes, wo es gestreiften Ahorn in Menge gab, welchen Baum das Musetier besonders liebt. Es war also am wahrscheinlichsten, dass wir es dort antreffen würden.

Der gestreifte Ahorn ist ein schöner kleiner Laubholzbaum oder Busch, der im wilden Zustand ungefähr zwölf Fuß hoch wird. Wo man ihn pflegt, erreicht er oft eine Höhe von dreißig Fuß. In Schönbrunn bei Wien gibt es einen, der vierzig Fuß hoch ist; aber dieser bildet eine Ausnahme und ist der höchste, den man kennt. Seine gewöhnliche Höhe ist zehn bis zwölf Fuß und er bildet öfter das Unterholz des Waldes, als den Wald selbst. Unter gewissen Umständen, im Schatten höherer Bäume, artet er fast zu einem Strauch aus. Der Stamm und die Äste des gestreiften Ahorns sind mit einer glatten, grünen Rinde bedeckt, die mit hellen und dunklen Längenstreifen gezeichnet sind, von denen er seinen Namen trägt. In verschiedenen Teilen des Landes nennt man ihn auch noch anders. Im Staat New York heißt er Hartringel, aber ganz mit Unrecht, da der wirkliche Hartringel ein durchaus verschiedener Baum ist. Auch unter den Namen falscher Hartringel und Schlangenrindenahorn ist er bekannt, und unter den Jägern und Grenzbewohnern ist aus bereits angeführten Gründen Musetierbaum gang und gäbe. Wo der gestreifte Ahorn einheimisch ist, gehört er zu den ersten Pflanzen, welche das Herannahen des Frühlings verkündigen. Seine Knospen und Blätter sind im Anfang ihrer Entfaltung von rosenroter Farbe, verwandeln sich aber bald in ein gelbliches Grün. Die Blätter sind dick, herzförmig, am Stiel gerundet, in drei scharfe Lippen auslaufend und fein gezähnt. Sie pflegen vier bis fünf Zoll breit und lang zu sein. Der Baum blüht im Mai und Juni, die Blüten sind gelbgrün und stehen gruppenweise auf langen Stielen. Die Frucht ist wie bei allen anderen Ahornarten geflügelt. Sie erzeugt sich in großer Menge und kommt im September und Oktober zur Reife. Das Holz ist weiß und feinkörnig und wird zuweilen von den Tischlern anstatt des Stechpalmenholzes gebraucht, um feine ausgelegte Linien an Mahagonimöbeln zu bilden. In Kanada und allen Teilen der Vereinigten Staaten, wo er in großer Menge wächst, treiben die Pflanzer im Frühjahr ihr Rindvieh und ihre Pferde aus, damit sie die Blätter und jungen Schossen, welche sie sehr gern fressen, weiden können. Sie haben umso mehr Veranlassung dazu, da der Baum nur in sehr kalten Gegenden wächst und sein Laub selbst noch vor dem Aufkeimen des Grases hervorsprosst.

Ich kehre jedoch zu meiner Erzählung zurück. Nachdem wir ungefähr zwei Meilen weit über den Schnee geglitten waren, gelangten wir zu einer Strecke dichten Waldes, wo der gestreifte Ahorn das Unterholz bildete. Er wuchs nicht regelmäßig, sondern in Gruppen oder kleinen Dickichten. Wir hatten bereits einiges kleines Wild aufgestört, unterließen es jedoch, dasselbe zu verfolgen, da uns nur nach einer Musetierjagd verlangte. Bald stießen wir auf Spuren, welche uns die Nähe des gesuchten Wildes verkündeten. In mehreren Dickichten waren die Bäume ihrer Sprösslinge und ihrer Rinde beraubt; doch war dies bereits vor dem Fallen des Schnees geschehen. Bisher gab es noch keine frischen Fährten; indessen sollten wir bald auch diese willkommenen Zeichen antreffen. Als wir über eine offene Stelle schritten, wo nur wenig Schnee lag, erblickten wir den Abdruck großer gespaltener Hufe, welche mein Freund sofort für die des Musetiers erklärte. Wir folgten der Spur eine Strecke weit, bis sie in tieferen Schnee und in einen entlegeneren Teil des Waldes führte. Die Fährte war warm und rührte nach der Behauptung meines Freundes von einem alten Bock her. Eine halbe Meile weiter vereinigten sich noch andere Fährten damit und die Spur wurde zu einem Pfad, der durch den tiefen Schnee getreten war, als ob er von einer, in langer Reihe schreitenden Zuchtviehherde gemacht worden wäre. Hier waren vier Musetiere gegangen, wie mein erfahrenerer Freund zuversichtlich behauptete, obwohl ich für meine Person dies nach dem Aussehen der Fährte nicht hätte sagen können. Ja, er ging sogar noch weiter und behauptete, dass es ein Bock, eine Kuh und zwei dreivierteljährige Kälber sein müssten.

»Sie werden sich bald überzeugen,« sagte er, als er meine ungläubige Miene bemerkte. »Schauen Sie hierher,« fuhr er fort, indem er sich niederbückte und die Finger auf den zertretenen Schnee legte, »sie sind noch warm und in der letztverflossenen Stunde gemacht. Sprechen Sie leise, die Tiere können nicht weit sein. Dort, so wahr ich lebe! Dort sind sie; still!«

Bei diesen Worten deutete mein Freund auf ein ungefähr dreihundert Schritte entferntes Dickicht. Ich blickte nach dieser Richtung hinüber, konnte aber anfangs weiter nichts bemerken als die dicht verwachsenen Zweige des Ahorns. Nach einigen Augenblicken jedoch konnte ich zwischen den Zweigen die dunklen Umrisse vom Rücken eines sonderbaren Tieres unterscheiden sowie auch ein großes handförmiges Geweih, das sich über das Unterholz erhob. Dies war der Bock und neben ihm wurden noch andere Gestalten, drei an der Zahl, sichtbar. Diese waren von kleinerer Statur und ohne Gehörn. Es mussten die Kuh und die Kälber sein. Die Herde bestand, wie mein Begleiter richtig vorausgesagt hatte, aus diesen vier Tieren.

Wir hatten im Augenblick Halt gemacht, indem jeder von uns einen der Hunde festhielt und sich bemühte, denselben ruhig zu halten, da beide schon das Wild witterten. Doch konnte es nichts nützen, am Platz zu verweilen, da sich die Herde volle dreihundert Schritte von uns entfernt und weit außer des Bereiches selbst unserer schweren Hirschflinten befand. Es konnte aber auch nichts nützen, wenn wir vorwärts zu schleichen versuchten. Es gab keine Deckung, die uns hinlänglich verborgen hätte. Die Bäume um uns waren nicht groß genug, um sich hinter den Stämmen zu verstecken. Folglich blieb uns kein anderes Mittel, als die Hunde von der Kuppel zu befreien und vorwärts zu eilen. Wir wussten wohl, dass wir erst nach einem tüchtigen Lauf zum Schuss kommen würden, doch hofften wir, er werde nicht lange dauern, da die Beschaffenheit des Schnees ausgezeichnet für unseren Zweck war. Unsere Hunde wurden daher losgekoppelt und sprangen mit gleichzeitigem lautem Anschlag davon, während ich mit meinem Freund folgte, so schnell wir konnten. Der erste Ton der Hunde gab das Signal zur Flucht für die Herde. Wir konnten ihre starken Körper durch das Unterholz brechen hören, als sie davongaloppierten.

Sie liefen über eine Lichtung, augenscheinlich in der Absicht, das dichte Gehölz jenseits derselben zu erreichen. Auf dieser Stelle lag nur wenig Schnee. Als wir aus dem Dickicht herauskamen, hatten wir den vollkommenen Anblick des edlen Wildes. Der alte Bock machte den Anführer, und die anderen folgten ihm in einer Reihe. Ich bemerkte, dass keines der Tiere galoppierte, was sie überhaupt selten tun, sondern dass alle in einem scheinbar schleppenden Trab liefen, der jedoch in Wirklichkeit sehr schnell war und der Geschwindigkeit eines Pferdes gleichkam. Sie trugen die Köpfe mit vorwärtsgestreckter Schnauze horizontal, das hohe Geweih des Bockes fanden wir beim Laufen auf die Schultern zurückgelegt. Eine andere Eigentümlichkeit fiel mir auf. Ihre großen gespaltenen Hufe schlugen, wenn sie dieselben vom Boden erhoben, stets mit einem krachenden Ton, fast dem Knallen eines Zündhütchens ähnlich, zusammen. Das Laufen aller Tiere verursachte ein Prasseln, als ob eine Anzahl Schwärmer losgebrannt worden wäre.

In kurzer Zeit waren uns die Tiere aus dem Blickfeld, aber wir konnten das Bellen der Hunde hören, als sie bei ihnen ankamen. Immer der Fährte folgend, setzten wir ihnen nach. Als wir ungefähr eine Meile weit gelaufen waren, tönte das Geheul der Hunde mit abgebrochenem und schärferem Widerhall durch den Wald. Hieraus ersahen wir, dass die Musetiere gestellt sein mussten. Voller Eifer, einen Schuss zu tun, eilten wir vorwärts.

Als wir an Ort und Stelle ankamen, fanden wir, dass sich nur der alte Bock gestellt hatte, und die Hunde mit Läufen und Geweih erfolgreich abwehrte. Die übrigen Tiere waren weiter gegangen und nicht mehr zu erblicken. Als der Bock uns herbeikommen sah, setzte er sich wieder in Trab und kam uns, von den Hunden verfolgt, bald außer Sichtweite. Als wir die Stelle erreichten, wo er seinen kurzen Halt gemacht hatte, fanden wir, dass sich dort seine Fährte von den drei anderen trennte und er eine fast entgegengesetzte Richtung eingeschlagen hatte. Ob er dies absichtlich getan hatte, um die Hunde von seinen schwächeren Gefährten fortzulocken, weiß ich nicht. Vielleicht war er auch durch unser plötzliches Erscheinen in Verwirrung gesetzt und rannte davon, ohne sich weiter umzusehen.

Nach kurzer Überlegung folgte mein Freund, dem es mehr um das Fleisch als um das Jagdvergnügen zu tun war, der Fährte der Kuh und der Kälber, während ich, von andern Beweggründen getrieben, dem Bock nachjagte. Ich befand mich in zu großer Eile, um auf einige Ermahnungen zu achten, welche mir mein Freund noch bei unserer Trennung nachrief. Ich hörte wohl, wie er mir zuschrie, doch ja zu überlegen, was, ich vorhabe, aber ich rannte blind vorwärts. Die Wege, welche wir einschlugen, brachten uns bald außer Hör- und Sichtweite.

Ich folgte dem Wild, geleitet von der Spur als von dem Bellen der Hunde, ungefähr noch eine halbe Meile weiter. Nun nahm das Gebell der Hunde wieder den erzürnten, grimmigen Ton an, welcher unzweifelhaft ein abermaliges Stellen des Musetieres verkündigte. Als ich der Stelle näher kam, schienen die Stimmen der Hunde schwächer zu werden, dann erschallte ein anhaltendes klägliches Heulen. Endlich bemerkte ich, dass einer von den Hunden gänzlich verstummte. Bei meiner kurz darauf erfolgenden Ankunft auf dem Kampfplatz bemerkte ich die Ursache dieser Veränderung. Einer der Hunde kam mir, auf drei Beinen hinkend, jämmerlich zerfleischt, entgegengelaufen. Das Musetier stand in einer Grube im Schnee, welche die Tiere beim Kampf ausgetreten hatten. Zu seinen Füßen lag der andere Hund grässlich verstümmelt und augenscheinlich tot. Der Bock fuhr in seinem Grimm immer noch fort, die Leiche des Hundes zu misshandeln, indem er mit den Vorderklauen so heftig darauf herumstampfte, dass die Rippen bei jedem Zusammenstoß krachten. Als mich der Bock erblickte, ging er wieder in den Schnee und trabte davon; aber ich sah wohl, dass seine Läufe durch die gefrorene Oberfläche bedeutend verletzt waren, dass seine Beine bluteten und dass er langsamer lief. So hielt ich mich denn nicht bei den Hunden auf, da der eine tot und der überlebende nur wenig besser war, sondern setzte die Verfolgung des Wildes fort. Ich war nun zu einer Stelle gelangt, wo der Schnee höher als sonst überall lag. Vermittelst meiner Schneeschuhe konnte ich schneller vorwärts kommen als das Musetier, das sichtbar bei jedem Einsinken schwächer wurde. Ich sah, dass ich ihm näher kam und bald neben ihm sein musste.

Der Wald, durch welchen wir eilten, war ziemlich licht. Ich konnte jede Bewegung des Tieres beobachten. Als ich mich ihm auf hundert Schritte genähert hatte und eben beabsichtigte, es im Lauf zu schießen, machte es auf einmal Halt, drehte sich plötzlich um und blieb, mit dem Kopf zu mir gewendet, stehen. Sein starkes Geweih war zurückgelegt, dass es den Widerrist berührte, seine Mähne stand aufrecht, jedes Haar seines Körpers schien sich zu sträuben und seine ganze Stellung drückte Wut und Trotz aus. Es schien mir so einer der gefährlich aussehenden Feinde, dem ich jemals gegenübergestanden hatte. In gehörige Nähe gekommen, war mein erster Gedanke, die Büchse zu erheben und zu feuern. Ich brachte ihn ohne Zögern in Ausführung. Ich zielte auf seine Brust, die sich mir in der ganzen Breite darbot; aber teils waren meine Finger von der Kälte erstarrt, teils blendete mich die Sonne im Augenblicke des Abdrückens, kurz, ich schoss fehl. Zwar traf ich das Musetier, aber nur in die Schulter, wo der Schuss nicht tödlich war.

Die Wunde versetzte das Tier in Wut und es stürzte vorwärts auf mich zu, ohne zu warten, bis ich wieder geladen hatte. Ein paar Sätze brachten es heran, und mir blieb weiter nichts übrig, als mich hinter einen Baum zu flüchten. Zu meinem Glück standen ein paar große Fichten in der Nähe. Hinter einer derselben suchte ich eine Zuflucht, jedoch nur mit knapper Not, indem das wütende Tier mich fast auf sein Geweih gespießt hätte. Während ich hinter den Stamm glitt, befand es sich schon so dicht hinter mir, dass sein Gehörn mit dem Baum zusammenprallte, der von dem furchtbaren Stoß erzitterte.

Nun zog es sich ein paar Schritte zurück, machte dann Halt und stand still, indem es den Baum mit trotziger Wut betrachtete. Seine Augen funkelten und sein langes, borstiges Haar schien sich drohend empor zu sträuben. Ich hoffte, Zeit zu gewinnen, meine Büchse wieder zu laden; aber zu meinem äußersten Verdruss musste ich bemerken, dass ich kein Körnchen Pulver mehr bei mir hatte! Wir waren nur mit einem einzigen Pulverhorn aufgebrochen, und dieses hatte mein Freund an sich genommen. Meine Büchse war also so nutzlos wie eine Eisenstange.

Was sollte ich nun anfangen? Ich durfte es nicht wagen, mich dem Bock mit meinem Hirschfänger zu nähern, denn mein Leben würde alsdann keinen Pfennig wert gewesen sein. Sein Geweih und seine großen, scharfen Klauen waren bessere Waffen als die meinen. Er konnte mich bei dem ersten Angriff niederwerfen, mich durchbohren, oder in den Schnee treten. So ein solches Zusammentreffen durfte ich nicht wagen.

Nach kurzer Überlegung hielt ich es für das Klügste, das Musetier sich selbst zu überlassen und den Rückweg einzuschlagen. Aber wie sollte ich von der Stelle kommen? Ich befand mich noch immer hinter dem Baum und das ergrimmte Tier stand nur drei Fuß davon auf der anderen Seite, ohne irgendeine Neigung zum Rückzug zu zeigen. Wenn ich zur Seite trat, so stürzte es sicherlich auf mich los und die Folge wäre meine sichere Vernichtung gewesen. Ich merkte nachgerade, dass ich tüchtig in der Patsche saß. Dieses Bewusstsein war nichts weniger als angenehm. Wer konnte wissen, wie lange ich in dieser Lage festgehalten werden würde? Vielleicht verließ mich das Musetier gar nicht oder erst, wenn es der Hunger vertreiben würde. Die ihm beigebrachte Wunde hatte es wild und rachsüchtig gemacht und es schien entschlossen, die Belagerung ins Endlose zu verlängern. Nach dem ich beinahe eine Stunde in dieser Lage zugebracht hatte, wurde ich selber zornig und ungeduldig. Ich hatte geschrien, um den Bock zu erschrecken, aber ohne Erfolg. Ebenso hatte ich geschrien, und zwar so laut wie möglich, in der Hoffnung, von meinem Freund gehört zu werden; aber keine andere Antwort erfolgte als der Widerhall meiner eigenen Stimme, der dumpf durch die Wipfel des winterlichen Waldes erschallte. Nun wurde ich, wie gesagt, ungeduldig über meine seltsame Gefangenschaft und wollte sie nicht länger ertragen. Indem ich verstohlen einen Blick hinter mich warf, hatte ich einen Baum bemerkt, der von gleicher Stärke wie der war, welcher mir bisher zum Schutz gedient hatte. Ich beschloss, mich zu diesem hinzuschleichen, da es wenigstens meine Lage nicht verschlimmern konnte, wenn ich ihn wohlbehalten erreichte. Diesen Vorsatz führte ich aus, aber nicht ohne meine Behändigkeit auf die Probe gesetzt zu sehen, denn das Musetier folgte so dicht hinter mir, dass es mich fast mit seinen Schaufeln berührte. Als ich mich nun hinter dem neuen Baume befand, war ich im Grunde nicht besser daran als zuvor. Das Musetier stand noch immer nur ein paar Fuß von mir entfernt und noch ganz so grimmig drohend wie früher.

Nachdem ich einige Minuten gewartet hatte, um Atem zu schöpfen, wählte ich in gehöriger Richtung einen dritten Baum und verfügte mich auf ähnliche Weise, indem mir das Musetier wie vorher folgte, zu ihm hin. So trieb ich es fort, bis ich, noch immer von meinem unversöhnlichen und unermüdlichen Feind verfolgt, gewiss eine gute Meile durch den Wald zurückgelegt hatte. Ich wusste indessen, dass es heimwärts ging, denn ich ließ mich durch die Fährte leiten, welche wir bei der Verfolgung zurückgelassen hatten. Schon hoffte ich, auf diese Art den ganzen Rückweg machen zu können, als ich plötzlich bemerkte, dass der dichte Wald ein Ende nahm und sich ein breiter, fast ganz lichter Strich vor mir ausdehnte, auf welchem es nur kleine, verkrüppelte Fichten gab, die zu weit auseinander standen, um eine Aussicht auf Schutz vor meinem unbeugsamen Feind zu gewähren.

Es blieb mir nun keine andere Wahl übrig, als stehen zu bleiben und die Ankunft meines Freundes abzuwarten, der, nach meinem Dafürhalten, mir bald nachkommen musste. In dieser Hoffnung behielt ich meine Stellung bei, obwohl ich vor Ermüdung hätte umsinken können. Zu meinem Schrecken und um mein Elend noch zu erhöhen, fing es plötzlich zu schneien an. Ich bemerkte es mit Gefühlen, die an Entsetzen grenzten, denn ich wusste nur zu gut, dass der Schnee bald jede Spur bedecken musste. Wie konnte dann mein Freund derselben folgen und mich finden?

Der Bock stand noch immer drohend vor mir, von Zeit zu Zeit schnaubend, mit den Klauen auf die Erde stampfend und stets bereit, auf mich loszuspringen, sodass ich ihn fast mit der Mündung meiner Büchse berühren konnte. Dies brachte mich endlich auf einen Gedanken, von dem ich mich wunderte, dass er mir nicht schon eher eingefallen war. Schnell kam ich zu dem Entschluss, ihn in Ausführung zu bringen. Ich war mit einem starken Waidmesser bewaffnet, dessen Spitze so haarscharf war, dass ich dem Streit, wenn ich mich dem Bocke nur genug hätte nähern können, sehr bald ein Ende gemacht haben würde. Nun stieg in mir der Gedanke auf, mein Messer in eine Lanze zu verwandeln, indem ich es an den Lauf meiner Büchse befestigte. Dann hoffte ich, meinen kraftvollen Gegner erreichen zu können, ohne in den Bereich seiner Klauen oder seines Gehörns zu kommen.

Die Lanze war bald fertig; ein Paar hirschlederne Hosenträger, welche ich trug, lieferten mir Riemen. Mein Gewehr war zufällig eine lange Büchse, das fest an die Mündung gebundene Messer machte dieselbe zu einer gefährlichen Waffe, sodass ich nach ein paar Minuten in besserer Verfassung dastand als die Stunden vorher. Bald genug kam nun auch die Sache zur Entscheidung. Wie ich erwartet hatte, sprang der Bock, als ich mich ein wenig hinter dem Baum zeigte, vorwärts. Ich war imstande, ihm das Messer mit einem geschickten Stoße zwischen die Rippen zu stoßen. Es drang ihm ins Herz. Im nächsten Augenblick sah ich ihn stürzen und im Todeskampf den von seinem Blut gefärbten Schnee zerwühlen. Ich hatte kaum den Sieg errungen, als ein lauter Ruf zu meinen Ohren drang. Aufschauend sah ich meinen Freund über die Lichtung auf mich zukommen. Er hatte seine Jagd vollendet und alle drei Tiere erlegt, sie ausgeweidet und das Fleisch an die Bäume gehängt, von wo es nach unserer Rückkehr zu Haus abgeholt werden sollte. Mit seiner Hilfe wurde der Bock auf gleiche Weise zurecht gemacht. Da wir nun mit unserem Jagdvergnügen zufrieden waren, so begaben wir uns heimwärts.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.