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Magische Kurzgeschichten Band 8 – Frühlings-Erwachen

Sandra Schwarzer (Hrsg.)
Magische Kurzgeschichten Band 8
Frühlings-Erwachen

Die Herausgeberin und Mitinhaberin des Verlages präsentiert in diesem Band der Magischen Kurzgeschichten eine Sammlung von ideenreichen Geschichten aus dem Bereich der Phantastik.

Das Buch fängt an mit einer Geschichte von Magiern und einer Halbmagierin und präsentiert gegen Ende eine Erzählung über eine Liebe über den Tod hinaus, den der Hauptcharakter in den Bergen Österreichs erleidet, wobei sein Leben nicht endet.

Weiter werden fremde Welten beschrieben. In einer dieser Welten gibt es zum Beispiel für die Menschen keine Sonne mehr. Über eine recht groteske Welt erzählt auch die Geschichte um einen Ort, an dem die Leute und Gebäude aus Papier, Pappe und Bleistiftstrichen bestehen. In einer weiteren surrealen Erzählung liegt eine Frau nach einem Autounfall im Koma und erlebt eine Geschichte um eine Frau und ihre Töchter, einen Hirsch, eine Ratte und anderes Getier und eine Schlucht in einem Wald.

Aber auch phantastische Figuren wie ein menschenfressender Oger, der eine Ogerfrau liebt, welche ihn später beherrscht und die Sphinx, die viel erlebt, bevor sie an ihrem heutigen Standort festsitzt, werden geschildert. Auch gibt es Drachen in verschiedenen Formen, Dämonen, die zwei Menschen in ihrer Wohnung heimsuchen und ein weibliches Unterwasserwesen, das einen Menschenmann sexuell erregt und sich selbst in ihn verliebt.

Ferner werden traurige Geschichten erzählt, zum Beispiel um einen jungen Mann, der seine Braut zur Hochzeit abholen will und Geschichten, die einen gewissen Witz haben, wie die, in welcher ein selbsternannter Drachentöter tatsächlich nicht glaubt, dass Drachen wirklich existieren, aber dann doch einen solchen trifft.

Außerdem ist noch zu berichten von der Geschichte um einen Song von Jimi Hendrix und der Erzählung um einen jungen Mann, der vor 3000 Jahren lebte und einen Sonnensplitter rettet, der dann einem Dorf Segen spendet.

Die in dieser Anthologie zusammengefassten Geschichten zeigen also ein sehr breites Spektrum an Fantasy-Figuren und fremden Welten und die Autoren ziehen quasi alle Register ihrer eigenen Fantasie, um den Leser zu unterhalten, aber auch, um ihn zum Nachdenken anzuregen.

Was wäre denn, wenn es eine Welt ohne Sonne geben würde, und wie kann ein Leben nach dem Tode aussehen?

Die Erzähler dieser Geschichten bieten phantastische Lösungen für solche Fragen an, nicht immer ernst, sondern manchmal auch mit einem Augenzwinkern. Was sie den Konsumenten ihrer Erzählungen aber alle bieten, ist Spannung bis zur letzten Seite dieser Anthologie.

Obwohl man an dieser Stelle quasi alle Storys der Sammlung einzeln besprechen könnte, muss ich mich darauf beschränken, drei Geschichten näher zu beschreiben und – stellvertretend für alle anderen Autoren – die drei Autoren dieser Geschichten vorzustellen, da sonst der Rahmen dieser Besprechung gesprengt würde. Dabei möchte ich betonen, dass dies keine Wertung der Güte dieser ist, sondern eine willkürliche Auswahl.

1. Darauf kann man nicht stolz sein von Ulrik van Doorn

Thirilo, Lehrling beim bösen Zauberer Meister Ortho, muss eine böse Tat vollbringen, die den Menschen schadet und so ins Buch der Zauberer aufgenommen werden kann und ihn zum bösen Meister macht.

Drei Taten zuvor waren Misserfolge, sodass er nun seine letzte Chance hat. Er gerät in eine Stadt der Menschen, in der im Hochsommer ein Schneesturm wütet. Diesen hat die junge Hexe Ixi bewirkt, in die sich Thirilo verliebt. Sie werden zusammen von den menschlichen Hexenjägern gefangen und drohen, im Keller Opfer der schmelzenden Schneemassen zu werden, die in Form von Wasser in diesen laufen. Aber Thirilo befreit zuerst sich, dann Ixi, und sie können fliehen.

Der Autor

Ulrik van Doorn wurde 1967 geboren und lebt mit Frau und schwarzer Katze in Essen. Er arbeitet als Teamleiter bei einem Finanzinstitut und beschäftigt sich seit fünfunddreißig Jahren mit Fantasy. Zu seinen Vorlieben zählt neben dem Schreiben und Zeichnen auch das Reisen. Der Autor veröffentlichte in diversen Anthologien und die Fantasy-Romane Der Sekundant, Katzentreue und Die Dämonenkrone.

2. Das Geheimnis des Kapitäns – oder wie der Journalist Friedrich Prommer in die Arktis fuhr und beinahe sein Notizbuch verloren hätte von Mora K. Joslyn

Der Journalist Friedrich Prommer aus Wien wird Mitglied der Crew der SMS Koh-i-Noor Hardtmuth, die in die Arktis aufbricht, um die Leute des Schiffs Admiral Tegetthoff zu retten, die in der Arktis verschollen sind.

Nach längerer Reise bleibt die Koh-i-Noor Hardtmuth im Eis stecken. Der Kapitän und mehrere Leute, unter ihnen Prommer, brechen mit Hundeschlitten auf, um zu den Gesuchten zu gelangen. Bald haben sie das andere Schiff gefunden. Es ist verlassen. Sie dringen ins Innere vor und finden im Frachtraum einen tiefen, schwarzen Schlund. Prommer ist, als würde er hineingezogen. Dann tauchen zwei glühende Punkte darin auf, die immer größer werden. Schließlich dringt ein tiefes Grollen an seine Ohren.

Da kommt plötzlich Kapitän Flirsch auf ihn zu und ruft, er soll aus dem Frachtraum verschwinden. Dann zieht der Kommandant etwas Weißes aus der Manteltasche und wirft es in den Abgrund.

Die Autorin

Mora Kerid Joslyn ist ein Pseudonym. Die Autorin wurde in den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren und absolvierte ein naturwissenschaftliches Studium. Sie betreibt mit ihrem Lebensgefährten ein kleines Unternehmen und begann vor einiger Zeit mit dem Schreiben phantastischer Kurzgeschichten. Ihre erste Geschichte veröffentlichte sie beim Alea Libris Verlag.

3. Aus der Asche von C.K. Zille

Andi arbeitet im Krematorium. Als er eines Tages die Leiche einer jungen, rothaarigen Frau verbrennt, befindet sich an deren Stelle ein unversehrter, rot und orange gefärbter Vogel. Andi glaubt es kaum und schickt seinem Freund Mario ein Handyfoto. Dieser aber bestätigt die Existenz des Tieres.

Andi sucht Mario mit dem Vogel auf. Plötzlich sitzt an der Stelle des Vogels ein sechsjähriges, rothaariges Mädchen auf der Couch. Es erklärt den beiden jungen Männern, es sei ein Phönix, der sich vom Menschen in einen Vogel und umgekehrt verwandeln könne. Es bittet sie zudem, es vor den Greifen, den Feinden der Phönixe, zu retten. Sie sollen es nach Hause bringen, damit es seiner Familie mitteilen kann, dass die Greife sie gefunden haben und mit ihnen fliehen kann.

Andi und Mario fahren mit ihr in Andis Auto zu ihrer Familie. Unterwegs aber spüren die Greife sie auf. …

Die Autorin

C.K. Zille ist 1985 im westlichen Rheinland geboren und lebt heute mit Mann und zwei Töchtern auf dem Land. Nach dem Abitur spielte sie Theater und gründete eine Rockband, bis sie zum kreativen Schreiben fand. Neben dem Fantasy-Bereich probierte sie sich auch in den Genres Krimi, Science-Fiction und Romantik aus. Sie verfasste ihren ersten Roman Wolfsbrüder und einige Kurzgeschichten für diverse Ausschreibungen.

Quellen:

  • Sandra Schwarzer (Hrsg.), Magische Kurzgeschichten Band 8, Frühlingserwachen, Schwarzer Drachen Verlag, Bötzingen, 1. Aufl., 2019.
  • www.schwarzer-drachen-verlag.de

Bilder:

  • Cover des Romans. Mit freundlicher Genehmigung des Schwarzer Drachen Verlags.
  • Foto von Ulrik van Doorn. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.
  • Foto von C.K. Zille. Mit freundlicher Genehmigung der Autorin.
  • Foto der Puppe. Mit freundlicher Genehmigung von Mora K. Joslyn. Die Autorin benutzt aus beruflichen Gründen ein Pseudonym und muss auch visuell ihr Inkognito wahren. Deshalb schickte sie uns das Foto der Puppe als Platzhalter ihrer eigenen Fotografie.

(ww)

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