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Androiden 3: Invasion

Sylvain Cordurié
Androiden 3: Invasion
Originaltitel: Androïdes Volume 3: Invasion, Edition Soleil, Frankreich, 2016

Comic, SF, Splitter Verlag, Bielefeld, Mai 2018, 56 Seiten, 15,80 €, ISBN: 9783958395701, Zeichnungen: Emmanuel Nhieu, aus dem Französischen von Swantje Baumgart, Covermotiv: Emmanuel Nhieu, Covergestaltung: Malena Bahro
www.splitter-verlag.eu

Eine Gruppe Menschen wacht ohne weitere Erinnerung, dafür mit verschiedenen »Superkräften« in Kokons inmitten einer nahezu entvölkerten Stadt und verfolgt von riesigen Ungetümen, zusammengesetzt aus anorganischen Materialien, die sich in die Erdoberfläche bohren, auf. Innerhalb von drei Tagen haben sich diese Überlebenden organisiert. Es ist ihnen gelungen, ein Energiewesen der gegnerischen Seite gefangen zu nehmen und von Telekineten in Schach halten zu lassen. Jerrod, das jüngste Mitglied des Teams und ein ungewöhnlich mächtiger Telepath, soll in den Geist es Wesens eindringen, um dort etwas über die Herkunft und die Ziele der Invasoren zu erfahren.

Gemeinsam mit dem zynischen Jerrod wird der Leser unvermittelt in die Handlung gestoßen. Nur rudimentär erfährt man, was passiert ist. Viel dringender ist es angesagt, den lebenden Schrottwesen zu entkommen, die Jagd auf Menschen machen. Dafür, dass die »Invasion« erst drei Tage her sein soll, hat man sich schon erstaunlich gut organisiert und an den Kriegszustand gewöhnt. Denn nichts anderes herrscht auf den Straßen. Die Situation scheint aussichtslos, bis Jerrod aus dem Geist des Gefangenen etwas über die Hintergründe der Invasion erfährt, die gar nicht den Menschen gilt. Die Informationen helfen ihm, einen Plan zu entwickeln, wie der Krieg zu beenden ist.

Die Story, die uns Autor Sylvain Cordurié (Die Herren von Cornwall, Sherlock Holmes) hier vorsetzt, ist nicht nur reichlich holprig geraten, sie hängt den Leser auch beizeiten ab. Ob das zuerst an einem fehlenden Sympathieträger liegt, an der hanebüchenen Story oder der oberflächlichen Hau-Ruck-Erzählweise, kann man sich aussuchen. Zudem fehlen jegliche nachvollziehbaren Erklärungen, die die Geschichte abrunden würden. Jedenfalls will der Funke nicht überspringen.

Die Zeichnungen von Emmanuel Nhieu sind dagegen absolut ok. Seinen Stil kann man sich auch gut bei DC oder Marvel vorstellen.

Fazit:
Wirres SF-Spektakel ohne Hand und Fuß.

(eh)

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