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15 neue Fragen an …

gorgoneion-eine-tragodia… Bastian Brinkmann

15 neue Fragen an …

… Bastian Brinkmann

Bastian Brinkmann (*1980 n. Chr.) ist ein epischer Dichter aus Stuttgart-Bad Cannstatt. Seine epische Tragödie Gorgoneion-Eine Tragodia wurde 2013 mit dem Marburg Award für die beste Kurzgeschichte ausgezeichnet.

Bastian Brinkmann ist Gründer und Inhaber der GORGONEION Press (*2015 n. Chr.), einem Verlag für Epische Dichtung und Alternative Mythologie. Er hat eine Schwäche für Affen und ist Fördermitglied der Berggorilla e. V.

Webseite: mythenhacker.de
Twitter: twitter.com/mythenhacker
Facebook: www.facebook.com/mythenhackerDE
Google+: plus.google.com/+mythenhackerDE


1 .Was bedeutet das Schreiben für dich?


Wenn ich schreibe, erschaffe ich. Und zu erschaffen, verschafft mir inneren Frieden.


2. Welche drei Bücher, die du gelesen hast, haben dir bisher am besten gefallen?


Die ersten drei, die mir einfallen, wären Dan Shockers Atomgespenster, David Gemmells Legend und Goethes Faust.

Und über allem steht die Ilias von Homer …


3. Welches war deine erste, professionell veröffentlichte Arbeit?


Da ich über meinen eigenen Verlag, die GORGONEION Press, veröffentliche, gelten wohl alle meine Veröffentlichungen als professionell (oder auch nicht): Gorgoneion-Eine Tragodia war meine erste Veröffentlichung. Eine alternative Version des Medusa-/Perseus-Mythos.


4. Welches Buch oder welche Geschichte von dir würdest du mir zum Lesen empfehlen und warum?


Arachneion-Pallashass. Eine Vermischung aus Arachne-Mythos und Argonautensage lange nach der Fahrt zum Goldenen Vlies. Ein richtig fetter Schinken.

Warum? Weil es meine erste »abendfüllende« Veröffentlichung ist und der Ralf Steinberg auf Fantasyguide.de sowie in seinem Blog eine äußerst positive Rezension dazu geschrieben hat.


5. Unter welchen Umständen würdest du das Schreiben mit einem anderen Beruf oder Hobby tauschen?


Wenn ich das Gefühl hätte, dass meine Talente woanders besser aufgehoben wären. Oder wenn ich keinen Spaß mehr daran hätte – ja, das wäre wohl der Hauptgrund.

Aber alles deutet darauf hin, dass ich meine Berufung gefunden habe.


6. Welcher Autor hat dich am meisten beeinflusst?


Kein konkreter. Im Großen und Ganzen würde ich die Heft- und Pulpromanautoren nennen. Diese Leute, die jeden Tag über Jahrzehnte hinweg diese unglaubliche Menge an Stories geschrieben haben. Wenn ich darüber nachdenke, was der Helmut Rellergerd in 40 Jahren geschaffen hat und was für’n lockerer Typ das ist …


7. In welchem anderen Genre würdest du dich gern ausprobieren?


Ich habe mein Leben dem Kram gewidmet, den ich schreibe. Hier kann ich, denke ich, wirklich etwas Eigenes erschaffen.


8. Hörst du beim Schreiben Musik und wenn ja, welche?


Seltsamerweise nur noch selten. Meist den God of War Soundtrack zum gleichnamigen Videospiel. Oder irgendwelchen melancholischen 90er Jahre Gothic Metal oder Pagan Metal.

Im Alltag höre ich eher so Geballer: Napalm Death, Nile und die Schiene (aber ich mag auch Klassik, vor allem Bach – ich bin ein Mann voller Gegensätze).


9. Welche Story von dir könntest du dir auch als Film am besten vorstellen und wer sollte die Hauptrolle darin spielen?


Ich hoffe, dass meine Geschichten jedes Budget sprengen würden und schlicht nicht verfilmbar sind.


10. Was inspiriert dich?


Es gibt nichts, was mich nicht inspiriert.


11. Schreibblockaden gehören oft zum Alltag eines Autors. Wie gehst du damit um?


Wenn ich nicht weiter weiß, schreibe ich auf Karteikarten. Wenn es gut läuft, weiß ich bereits nach der zweiten Karte weiter. Wenn es schlecht läuft, erst nach der zwanzigsten.

Das Entscheidende ist wohl das Schreiben mit der Hand. Das wirft den Denkapparat irgendwie immer an.

In der Regel muss ich aber einfach nur anfangen zu tippen, um sämtliche Blockaden aus dem Weg zu räumen.


12. Welchen guten Rat hast du für junge Autoren/ Hobbyautoren?


Finde heraus, wer du bist, und lebe danach.


13. Lesungen gehören zur Tätigkeit des Autors. Wie bereitest du dich darauf vor und was bedeuten sie dir persönlich?


Ich habe in meinem Leben erst eine Lesung gemacht und höchstwahrscheinlich wird es auch die einzige bleiben.

Wie ich mich vorbereitet habe? Ich habe geprobt bis zum Abkotzen.


14. Wie recherchierst du für einen neuen Roman/eine neue Story?


In der Regel recherchiere ich, während ich eine Story schreibe. Immer genau das, was ich gerade brauche. Normalerweise kommen dabei gleich schon wieder die nächsten Ideen für die Geschichte.

Ich habe da ein ziemlich gutes Mythologie-Lexikon. Ansonsten füttere ich Google oder gehe auf Wikipedia, und dann gibt es noch das Theoi Project.


15. Woran arbeitest du derzeit?


Das ganz große Ding sind zurzeit meine Webseitenprojekte mythenhacker.de und die Wissensdatenbank zu meiner Welt Achaia wikineion.org.

Im Moment spiele ich mit dem Gedanken, meine Epen direkt auf meiner Webseite mythenhacker.de zu schreiben – jeden Tag ein paar Seiten – und wenn sie fertig sind, als Buch zu veröffentlichen. Momentan veröffentliche ich gerade mein aktuelles Werk Titaneion-Titanenschlacht Episoda 1: Bestienborn – eine alternative Version des Titanenkrieges/der Titanomachie – auf diese Weise.

Was meine zukünftigen Buchprojekte betrifft: Meine Testleser sitzen grade an Titaneion-Titanenschlacht Episoda 2: Kolossansturm (werde ich voraussichtlich im Dezember veröffentlichen) und vom dritten Band meiner Titanenschlacht existieren bereits ca. 50 Seiten. Hier geht es dann aller Voraussicht nach Sparta.