Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande 29
Friedrich Gerstäcker
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande
Kapitel 29
Wie Fritz doch noch zu erkennen war, und das Ganze ein gar freundliches Ende nahm
Ein zum Richter hinaufgesandter Bote kehrte noch vor dem Frühstück mit diesem zurück. Die Gefangenen wurden dem Sheriff übergeben, sie bis zu ihrem Verhör in dem dicht daneben liegenden Gefängnis zu halten.
Als sie gerade abgeführt werden sollten, trat Wildau auf den gefesselten Seemann zu, der sich von dem Schlag wieder erholt hatte, die blutige Stirn aber noch immer mit einem Tuch umwunden hielt. Mit untergeschlagenen Armen vor ihm stehen bleibend, sagte er finster zu ihm aufblickend: »Und Ihr kennt mich nicht mehr, Kamerad?«
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Mit den Konquistadoren ins Goldland Teil 19
Gustav Dittmar
Mit den Konquistadoren ins Goldland
Eine Erzählung aus der Zeit der Welserzüge
Teil 19
Endlich war der Tag des Festes gekommen. Schon seit den frühen Morgenstunden strömten die Gäste von allen Seiten in langen Zügen in die Stadt, voran die Männer, geführt von ihren Häuptlingen, dann die Frauen mit den kleinen Kindern, die sie auf dem Rücken trugen, endlich die Mädchen und die halbwüchsigen Knaben. Die Frauen schleppten obendrein den größten Teil ihres Hausrats mit sich, Hängematten, Körbe, Tongefäße, Kassavebrot und anderen Reiseproviant, denn der Weg zur Hauptstadt und zurück ins heimatliche Dorf war weit. Schon eine Strecke vor der Stadt wurde halt gemacht. Alle bemalten sich mit leuchtend roten und schwarzen Farben und Weiterlesen
Das Geisterschiff und der Fliegende Holländer Teil 19
Das Geisterschiff und der Fliegende Holländer
Lebendig im jüngsten Gericht oder Rache bis über das Grab hinaus
Eine höchst schaudervolle Geschichte höllischer Bosheit
Der Mörder
An einem herrlichen Frühlingsmorgen erblickte Philipp, über den Bord seines Schiffes gelehnt, zum ersten Mal wieder das heimatliche Ufer, nicht mehr mit den Wolken des Trübsinns auf seiner Stirn, sondern mit dem heiteren Antlitz der Hoffnung.
Obgleich noch immer bei dem Anblick des Geisterschiffes von furchtbarem Schauder erfasst, stieg doch bisweilen der Gedanke an die Versicherung seines Freundes Krantz in ihm auf, dass diese Erscheinungen nur haltlose, wenn Weiterlesen
Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 34
Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862
Der Schmied und die drei Teufel
Es ging einst ein Schmied in die Fremde auf die Wanderschaft. Auf dem Wege begegnete ihm ein kleines Männchen, das ihn um ein Almosen bat. Der Schmied hatte nur noch einen Pfennig, den gab er ihm, und das Männchen gab ihm einen großen Sack und sagte: »Wenn du zu jemandem sprichst ›Schnapp in Sack‹, so sitzt er drin und kann nicht heraus, bis du ihn freigibst.«
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Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande 28
Friedrich Gerstäcker
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande
Kapitel 28
Der nächtliche Einbruch und was der Schwarze dazu meinte
Unbeachtet waren sie aber nicht geblieben, denn oben an der Straße, dem Boot gerade gegenüber, in dem dichten Schatten eines laubigen und mit grauem Moos tief überhangenen Pecanbaumes gedrückt, stand Wildau mit Mac Neal, dem er schon die flüchtigen Umrisse seines Verdachts, wie Ursache und Beweise desselben gegeben, sich hier die Überzeugung zu verschaffen, ob Blighton wie sein Gefährte auch wirklich zu diesem Boot gehöre und von dort also seine Hilfe erwartete.
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