Der bayerische Hiesel – Teil 7
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Hiesel als kurzer Hauptmann
Die Sonne stand schon hoch am Himmel, als Hiesel, mehr des Gehens überdrüssig, als vom Gehen ermüdet, in einem dichten Wald sich unter eine Eiche legte und über seine bisherigen Schicksale nachsann. Plötzlich sprangen 10 bis 12 vermummte Kerle aus dem Dickicht und hielten ihm auf 5 Schritte die Mündungen ihrer Büchsen vor, mit dem Befehl, augenblicklich sein Gewehr und alles, was er bei sich habe, herauszugeben oder des Todes gewärtig zu sein. Hiesel sah wohl ein, dass er keinen Widerstand leisten könne. Er nahm also zur List seine Zuflucht.
John Tanner – Das Leben eines Jägers 28
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Achtundzwanzigstes Kapitel
Nach jener Zusammenkunft zogen wir zu der Insel im Wälder-See, denn dort wollten wir Getreide säen, und nicht auf unseren alten Äckern an der Morte Rivière. Unterwegs blieben wir eine Weile liegen, um Zucker zu ernten, und machten uns dann auf den Weg, um die Handelsleute zu besuchen. Ais-kaw-ba-wis blieb bei den Frauen zurück. Weiterlesen
Der Freibeuter – Flaxmanns Etui
Der Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 2
Im Schloss hatte man schon den Empfang des Kapitäns vorbereitet. König Karl pflegte bald auf zu sein und sich sogleich, wenn er sich von seiner harten Matratze erhoben hatte, in seinen einfachen Soldatenrock und lange Reiterstiefel zu stecken, in welchen er stets zu sehen war. Der Feldmarschall Graf Mörner hatte eben Zutritt und erhielt Befehle, da trat der Stadtpräfekt, ein Reichsrat, in das Vorzimmer und verlangte Audienz. Der König ließ ihn herein. Der Präfekt machte mit kurzen Worten, wie es der König liebte, die Anzeige des in der verwichenen Nacht vorgefallenen Mordes nebst der Inhaftierung des Mörders. Er nannte die beteiligte Dame.
Der bayerische Hiesel – Teil 6
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Wiedersehen
Um 3 Uhr nach Mitternacht, als die Morgendämmerung anbrach, das Gewitter vorübergezogen und der Regen in einzelne Nebelwogen aufgelöst war, kehrte Bobinger mit seinen Gesellen zurück. Hinter ihnen jedoch, von zwei Wildschützen begleitet, folgte ein mit erbeuteten Hirschen und Rehen schwer beladener Wagen.
Hiesel öffnete ihnen das große Einfahrtstor.
John Tanner – Das Leben eines Jägers 27
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Siebenundzwanzigstes Kapitel
Esch-ke-buk-ke-koo-scha, ein Häuptling vom Leech-See, fand sich um diese Zeit nebst einem Gefolge von vierzig jungen Kriegern, zu Pembina ein. Ich ging, nebst mehreren anderen, welche er gleichfalls zu sich eingeladen hatte, in seine Hütte, um etwas Näheres über die neue Offenbarung zu hören, welche der große Geist dem Manito- Weiterlesen
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