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Storys

Der bayerische Hiesel – Teil 36

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Falscher Verdacht

Nach jeder gegen Hiesel ausgesendeten und misslungenen Streife meldeten sich immer Bauern, Leerhäusler, Tagelöhner und dergleichen Leute, welche diese Gelegenheiten benutzten, bei dem leichtgläubigen Hiesel ihre eigenen Feinde als Anstifter der Streifen anzuschwärzen.

So hieß es nun auch, Jakob Schick, Jägersknecht von Berkheim, habe im Einverständnis mit dem Wirt zu Ebenhofen der kurbayerischen Streife den Weg gezeigt, sich mit den Augsburger Streifen zu vereinigen und Hiesel Weiterlesen →

Der goldene Fels – Kapitel 7

Der-goldene-FelsRobert Kohlrausch
Der goldene Fels
Kriminalroman, Alster-Verlag, Hamburg, 1915

Siebentes Kapitel

Martha blieb, als Burkhardt sie bis an den Eingang ihres Gartens begleitet hatte, noch einen Augenblick stehen und sah, wie seine Gestalt im Abendnebel verblassend verschwand. Nun trat sie hinein in den Garten und umschritt langsam den großen Rasenplatz vor dem Eingang der Villa. Die schon müde blühenden Blumen auf den Beeten standen erbleichend im sterbenden Licht des Tages.

Aber Martha hatte jetzt keinen Blick für die Natur um sie her. In ihre Seele schaute sie hinein, in das wilde Wogen Weiterlesen →

Pamfilius Frohmund Eulenspiegel 22

Pamilius-Frohmut-Eulenspiegel-Band-2Des Erzkalfakters, Quadratschlankels und durchtriebenen Leutvexierers, Pamfilius Frohmut Eulenspiegel, des allbekannten, berüchtigten und weltverrufenen Till Eulenspiegel einzigen Sohnes pfiffigen Streiche, Ränke, Schwänke und lustige Possen als: Hendlschnipfer, Brotschwindler, Rahmkripfer, Fischdieb, Entenangler, Zigeuner-, Schneider- und Schusterlehrbua, Herzogslebensretter, Herold, Schatzgräber, magistratischer Bademeister, Hofnarr, Feldherr, frommer Pilger, glücklich dem Galgen entgangener Spieler usw.

Pamfilius als herzoglicher Hofnarr

Die ganze Welt ist ein großes Narrenhaus. Es gibt also Narren genug, aber keiner hat ein besseres Leben als ein Hofnarr, wenn er nicht auf den Kopf gefallen ist. Oh, ein Hofnarr ist ein gutes Brot! Dies merkte ich bald. Ich bekam ein eigenes schönes Zimmer, und ein Lakai musste mich bedienen, erhielt ein glänzendes Narrenkleid mit Weiterlesen →

Der bayerische Hiesel – Teil 35

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Die pünktlichen Gäste

Im Wirtshaus zu Kellmünz wurde an Hiesels Tisch gekartet, gewürfelt, frech gesungen, gegessen und getrunken in Hülle und Fülle. Ein alter Landmusikant mit seiner schreienden Klarinette musste Ländler blasen, und die Wildschützen tanzten mit den Kellnerinnen und Bauerdirnen, dass der Staub aufflog. Ein Dorfbader, der eben von dem Besuch bei einer kranken Bäuerin nach Hause zurückkehrte, und in Kellmünz auf eine Maß Bier zusprach, erzählte dem Wirt, dass er eine sehr große Streife in zwei Abteilungen heranrücken gesehen habe, die Weiterlesen →

Pamfilius Frohmund Eulenspiegel 21

Pamilius-Frohmut-Eulenspiegel-Band-2Des Erzkalfakters, Quadratschlankels und durchtriebenen Leutvexierers, Pamfilius Frohmut Eulenspiegel, des allbekannten, berüchtigten und weltverrufenen Till Eulenspiegel einzigen Sohnes pfiffigen Streiche, Ränke, Schwänke und lustige Possen als: Hendlschnipfer, Brotschwindler, Rahmkripfer, Fischdieb, Entenangler, Zigeuner-, Schneider- und Schusterlehrbua, Herzogslebensretter, Herold, Schatzgräber, magistratischer Bademeister, Hofnarr, Feldherr, frommer Pilger, glücklich dem Galgen entgangener Spieler usw.

Ein Freibad

Eine halbe Stunde vor der Stadt Assingen führt die Straße, auf welcher ich gekommen war, und auch der Herzog kommen musste, durch einen Hohlweg zwischen zwei beträchtlichen Anhöhen herab. Am Fuße der linken Anhöhe liegt, ringsum von Weidengebüsch umschattet, ein großer Teich, kaum 4 Fuß tief, mit festem Kiesboden.
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