Christine Drews – Schattenfreundin
Christine Drews – Schattenfreundin
Katrin Ortrup ist mit ihrem Mann und ihrem Sohn Leo gerade in ihren Heimatort Münster zurückgekehrt. Während ihr Mann Thomas einen sehr anstrengenden Job ausübt, bei welchem er auch sehr viel und sehr weit reisen muss, obliegt Katrin das Auspacken der Kisten und die Sorge für den gemeinsamen Sohn Leo.
Seit sie wieder in Münster ist, hat sie außerdem auch Kontakt zu ihren Eltern. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist eher kalt und reserviert. Ihren Vater allerdings liebt Katrin sehr, der sich auch rührend um sie und seinen kleinen Enkel Leo kümmert.
Endlich lernt Katrin eine Frau namens Tanja kennen, die ihren vermeintlichen Sohn Ben, der sich gleich mit Leo anfreundet, im selben Kindergarten untergebracht hat. Die beiden Frauen schließen ebenfalls Freundschaft, und Tanja, die etwa im selben Alter ist, wie Katrin, entpuppt sich als sehr nett und hilfsbereit.
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The Death – Quarantäne
Eigentlich wissen wir sehr wenig über die Himmelskörper, welche man am Firmament sehen kann. Asteroiden zum Beispiel entstammen aus einer Zeit vor etwa 4,6 Milliarden Jahren, als unser Sonnensystem entstand. Reste von ihnen gehen als Meteoriten auf der Erde nieder oder verglühen in der Erdatmosphäre und können als Sternschnuppen am Himmel beobachtet werden. Als am 2. März 2004 für die Sonde Rosetta die Mission, den Kometen 67P/ Tschurjumow-Gerassimenko zu erkunden, begann und die Sonde nach mehreren Swing-By-Manövern im September 2008 beziehungsweise im Juli 2010 spektakuläre Bilder von den Asteroiden 2867 Štein und 21 Lutetia auf die Erde funkte, ahnte noch keiner, unter welchen Bedingungen die Landung auf dem Kometen 67P im November 2014 erfolgte. So ungewiss dabei die Umstände waren, so ungewiss ist es sicherlich auch, welche Auswirkungen ein Meteoriteneinschlag auf der Erde haben könnte. Vielleicht ein solches Szenario, welches der Autor John W. Vance in The Death – Quarantäne aufgreift.
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Bernd Köstering – Falkensturz
Alfred Sival, ehemaliger Besitzer der Sival GmbH, einer großen Firma mit 200 Angestellten, die hohes Ansehen in Offenbach und Umgebung erreicht hatte, ist 70 Jahre alt und lebt allein in einer Villa in Offenbach. Er erhält seit Monaten mit der Post Todesanzeigen, auf denen sein eigener Name steht.
Am 1. Mai, nach drei Monaten Pause, kommt schließlich eine Anzeige bei ihm an, auf der erstmals sein Todesdatum vermerkt ist, nämlich Sonntag, der 14. Mai. Wegen der langen Pause und der damit verbundenen Hoffnung auf ein Ende der Drohungen trifft ihn dieser Brief umso härter.
Er fragt sich, wie so oft zuvor, ob er jemandem Unrecht getan oder jemanden beleidigt oder missachtet hat, aber ihm fällt keine Tat ein, die ein solch barbarisches Verhalten seines Peinigers rechtfertigt. So bekommt er, wie nach jedem der Briefe, stechende Magenschmerzen. Soll er die Polizei um Hilfe bitten?
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Die letzte Plage
»Und ich sah ein andres Zeichen am Himmel, das war groß und wunderbar: Sieben Engel, die hatten die letzten sieben Plagen; denn mit ihnen ist vollendet der Zorn Gottes … Und ich hörte eine große Stimme aus dem Tempel, die sprach zu den sieben Engeln: Geht hin und gießt aus die sieben Schalen des Zorns Gottes auf die Erde! Und der erste ging hin und goss seine Schale aus auf die Erde; und es entstand ein böses und schlimmes Geschwür an den Menschen, die das Zeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten … Und der siebte Engel goss aus seine Schale in die Luft; und es kam eine große Stimme aus dem Tempel vom Thron, die sprach: Es ist geschehen! …«
(Aus: Offenbarung des Johannes, Kapitel 15 – 16
Eigentlich sollte die Apokalypse dem damals lebenden Menschen ein Trostbuch sein. Besonders in schwierigen Situationen wie schwere Leiden, Verfolgung und anderes sollte die Überzeugung bewahrt bleiben, dass das Gute triumphieren Weiterlesen
Gerd Frank – Totmacher 2
Massenmord ohne Leichen und andere unheimliche Kriminalfälle europäischer Serienmörder (1910-1987)
Gerd Frank stellt in Totmacher 2 erneut spektakuläre, aber auch grausame Kriminalfälle aus Europa vor. Den Anfang machen die Witwenmacherinnen von der Theiß, hier allen voran Ilona Fazekas, besser bekannt als Susi Olah. Von 1910 bis 1929 schickten ungarische Giftmörderinnen unzählige Männer mit giftigem »Lebenswasser« ins Jenseits. Der außerordentliche Kriminalfall schockierte damals ganz Europa und schnell war klar, dass man es hier mit einem Sensationsfall ersten Ranges zu tun hatte. Schlagzeilen wie »Die Massenmorde von Tiszakurt«, »Das Dorf der 50 Giftmischerinnen« oder »Die Messalinen von Nagyrev« beherrschten für lange Zeit die europäischen Gazetten. Nicht minder grauenvoll waren die Taten des »Blaubarts« Henri Landru, der mindestens zehn Frauen und einen jungen Mann auf dem Gewissen hat. Genau wie Dr. Petiot, der mit schrecklichem Kalkül Kapital aus der Not zahlreicher Weiterlesen



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