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Phänomene und Legenden

Sammlung bergmännischer Sagen Teil 42

Das arme Bergmannsleben ist wunderbar reich an Poesie. Seine Sagen und Lieder, seine Sprache, seine Weistümer reichen in die älteste Zeit zurück. Die Lieder, die wohlbekannten Bergreihen, die Sprachüberreste, die Weistümer sind teilweise gesammelt. Die Sagen erscheinen hier zum ersten Mal von kundiger Hand ausgewählt und im ganzen Zauber der bergmännischen Sprache wiedergegeben. Das vermag nur zu bieten, wer ein warmes Herz für Land und Leute mitbringt, wo diese uralten Schätze zu heben sind; wer Verständnis für unser altdeutsches religiöses Leben hat, wer – es sei gerade herausgesagt – selbst poetisch angehaucht ist. Was vom Herzen kommt, geht wieder zum Herzen, ist eine alte und ewig neue Wahrheit. Hat der Verfasser auch nur aus der Literatur der Bergmannssagen uns bekannte Gebiete Weiterlesen

Elbsagen 07

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

7. Der Jungfernsprung bei Tichlowitz

Zur Zeit, als an der oberen Elbe schon jedermann sich zum Christentum bekannte, blieb ein alter Ritter, der auf der Burg Sperlingstein hauste, allein dem heidnischen Glauben noch treu. Deshalb lag er in blutiger Fehde mit all seinen Nachbarn. Diese umzingelten seine Burg. Als der Heidenritter keinen Ausweg mehr sah, brachte er den Göttern sein letztes Opfer dar und stürzte sich von der höchsten der drei Klippen in die grauenvolle Tiefe hinab. Weiterlesen

Butterfields Overland-Mail

Butterfields Overland-Mail

Die dritte Route nach Kalifornien war die längste und legendärste – die Butterfield Overland Mail.

1857 ermächtigte der Kongress den Postminister, den Vertrag über die Beförderung von Briefen von irgendwo am Mississippi – es wäre die Wahl des Auftragnehmers – nach San Francisco für sechs Jahre abzuschließen. Die Post sollte mit guten vierspännigen Kutschen oder Federwagen, die für die Personenbeförderung geeignet sind, befördert werden.

Der Kongress war der Auffassung, dass der Auftragnehmer den Standort der Route wählt, weil der Weiterlesen

Elbsagen 06

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

6. Der Zweikampf bei Waltirsche

Ein Ritter, namens Heinrich von Saalhausen, Herr auf Großpriesen und Schwaden, hatte sich einst mit seinem jüngeren Bruder Friedrich, der in Tetschen hauste, wegen einer Erbschaft arg überworfen. Die Brüder gerieten so sehr in Zorn, dass sie sich nach damaliger Sitte zu einem Zweikampf auf Leben und Tod herausforderten. Tag und Stunde sowie die Art des Kampfes wurden sogleich festgesetzt. Als Kampfplatz wurde ein Hügel, der vom Volk Weiterlesen

Interessante Abenteuer unter den Indianern 100

Interessante-Abenteuer-unter-den-IndianernJohn Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas

Joe Logston

Joe Logston war der Sohn eines ganz außerordentlich körperstarken Elternpaares. Sein Vater war sechs Fuß 5 Zoll hoch, mit starken Schultern versehen und verhältnismäßig riesig in seinem ganzen Körperbau. Seine Mutter war zwar klein, aber außergewöhnlich starkknochig und muskulös. Der Sohn machte seinen Eltern Ehre. Er besaß außerordentliche Stärke und dabei zugleich große Gewandtheit. Er war vielleicht nicht ganz so stark wie Simson im Weiterlesen

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – 54. Blatt

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871

Eulenspiegels sonderbares Begräbnis and dessen Grabmal in Mölln

erkehrt im Leben, verkehrt auch im Tode, so kam es mit Eulenspiegel. Nachdem er seinen boshaften Geist ausgehaucht hatte, nahmen die Bewohner des Hospitals, in welchem er gestorben war, seinen Leichnam, legten ihn in einen platten Sarg und setzten denselben auf die Bahre, welche auf der Hausflur stand. Da kamen die Schweine, welche dem Hos­pital gehörten, nach Hause gelaufen und warfen die Bahre um. Die alten Hospitaliten hoben Bahre und Sarg wieder auf. In der Eile hatten sie den Sarg verkehrt aufgesetzt, sodass die Leiche mit dem Gesicht zur Erde gekehrt lag. In dieser Lage nahmen die Träger die Leiche auf und wollten sie zum Grabe tragen, denn niemand hatte das Verkehrt­stehen des Sarges bemerkt.

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