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Spannungswelten

Der Detektiv – Band 28 – Das Rätsel des Indischen Ozeans – Teil 3

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 28
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Zweite Geschichte des Bandes
Das Rätsel des Indischen Ozeans

Teil 3

Madras mit seiner flachen, weiten Reede lag nun vor uns. Der alte Hindu deutete dann auf ein Palmenwäldchen. »Dort fand man den weißen Sahib«, sagte er.

Gleich darauf stiegen wir aus, dankten dem freundlichen Greis, nickten dem Mädchen zu und betraten ein Unterkunftshaus für Eingeborene, wie man diese Art Staatsgasthäuser überall in Indien findet. Um elf Uhr vormittags standen zwei schmierige Chinesen vor Weiterlesen →

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 3

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 1, Teil 3

Er musste lange warten. Mr. Law mochte noch nicht aufgestanden sein, und dann zeigte es sich auch, dass ihm der Hotelier erst alles erzählt hatte, was er von dem rätselhaften Gast zu hören und zu sehen bekam.

Dann kam der Hotelier zurück mit Mr. Law, einem noch jungen Mann, dieser in Begleitung eines älteren, sehr klug dreinblickenden Herrn, den er als seinen Schwiegervater vorstellte. Der weltgewandte Berichterstatter bat um Entschuldigung, aber Mr. World interessiere sich höchlichst für den Löwen des Tages, und so ging es zuerst, wie es bei derartigen Gelegenheiten unter gewandten Männern immer geht, es wurden Entschuldigungen und Komplimente gewechselt, aber ebenso verstanden diese Männer die Einleitung auch auf die notwendigsten Zeremonien zu beschränken. Dann hatten sie sich einander gegenübergesetzt, auch der Hotelier blieb, und der Zeitungsschreiber hatte vom Leder gezogen, das heißt, Notizbuch und Bleistift zur Hand genommen.
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Fort Wayne – Band 2 – Kapitel 8

F. Randolph Jones
Fort Wayne
Eine Erzählung aus Tennessee
Zweiter Band
Verlag von Christian Ernst Kollmann. Leipzig. 1854

Achtes Kapitel

Eine herrliche Sommernacht hatte ihre kühlen Schat­ten über das Flusstal des Cumberland gebreitet. Die Gestirne strahlten wie leuchtende Funken von dem indigoblauen, wolkenreinen Himmelsgewölbe herab und spiegelten sich in den Wellen, die mit sanftem Rau­schen ihren Jahrtausende alten Weg zum Mississippi, dem stolzen Vater der Gewässer, verfolgten. Die er­habene Stille, welche die schlummernde Erde und deren Geschöpfe beherrschte, wurde durch nichts unterbrochen, als hin und wieder von dem langgezogenen, trauri­gen Schrei einer Eule oder dem Emporschnellen eines Fisches, dessen Bewegung eine Reihe silberglänzende Kresse auf der Stromfläche hervorrief. Ein leiser Wind strich wie der Hauch einer liebenden Mutter über die schlafende Schöpfung und bewegte Weiterlesen →

Mad Dan, der Spion von 1776 – Kapitel 29

C. B. Lewis
Mad Dan, der Spion von 1776
Kapitel 29

Vorhut und Nachhut

Das Ergebnis von King’s Mountain war ein vernichtender Schlag für Cornwallis. In dem Glauben, dass die gewonnene Wirkung eine Revolte in den Carolinas auslösen würde, begann er sofort, sich mit seiner Armee von der Grenze zu Virginia zurückzuziehen und drängte die Kolonisten vor sich her. Mit Gefangenen und erbeutetem Kriegsmaterial beladen, verließ Sumter das Schlachtfeld nicht, bis er dazu gezwungen wurde. Er hatte selbst schwere Verluste erlitten und spürte, dass ein Kampf mit der gegnerischen Vorhut ihn um die Früchte seines Sieges bringen könnte, weshalb er so schnell wie möglich nach Süden vordrang. Auf die Mountaineers war Verlass, und ein halbes Tausend von ihnen wurde abgestellt, um den Rückzug der Armee zu decken. Kaum hatte sich die Armee in Bewegung gesetzt, tauchte Tarleton auf, um sie zu bedrängen, und die Grenzer wendeten und kämpften auf jeder Meile des Weges.

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Lorenz, der hinkende Wirt am langen Steg – Kapitel 5

Lorenz, der hinkende Wirt am langen Steg
verfolgt von einem Hexenfluch
Ein höchst belehrendes Volksgeschichtchen für jedermann
Verlag der J. Lutzenberg’schen Buchhandlung, Altötting, ca. 1860

5. Kapitel

Lorenz, der Verbrecher, hinter Schloss und Riegel

Die ganze Umgebung kam darüber in Schrecken und Aufregung und am folgenden Sonntage hörte man von mehreren Kanzeln herab predigen, was die Leidenschaft aus dem Menschen macht und was daraus entstehe, wenn ein Christenmensch Gott beiseitesetzt und sein Herz ganz und gar an ein Geschöpf seines­gleichen hängt.

Einige Tage hindurch redete man von nichts als von dieser schrecklichen Mordnacht, betete für die Opfer und verfluchte Lorenz. Alles von dem Hexenfluch der langen Greth auf Kind und Kindeskind kam wieder zum Vorschein und auch der Holzhanns lief nicht sauber Weiterlesen →