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Willkommen in der Adventszeit

Willkommen in der Adventszeit

Es gibt im Verlaufe des Jahres wohl keine schönere Zeit, die auf uns so festlich wirkt. In den Fenstern vieler Häuser sieht man Schwibbogen in den verschiedensten Variationen, Sterne und andere Figuren. Aus vielen Küchen strömen wohlriechende Düfte und verwöhnen unsere Nasen. Es liegt sicherlich daran, dass die Menschen damit anfangen, Weihnachtsplätzchen und -kuchen zu backen. Die Straßen der Städte sind hell beleuchtet. Überall hängen Lichterketten und Weihnachtsschmuck. Auf den Weihnachtsmärkten dampft in den Tassen der Besucher der heiße Glühwein, lassen sich die Gäste kandierte Äpfel, Maronen, Christstollen und Mandeln schmecken. Aufgeregte Kinder tragen vor den Augen ihrer noch viel aufgeregteren Eltern dem Weihnachtsmann ihr einstudiertes Gedicht vor.

Die Verse zum Advent von Theodor Fontane sollen ein wenig auf die Adventszeit einstimmen.

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.
Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.
Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

Was ist aber der Advent?

In der Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste von Johann Samuel Ersch und Johann Gottfried Gruber aus dem Jahr 1818 steht Folgendes:

ADVENT. So heißt die Zeit im Kalender vom ersten Weihnachtstag an bis zum vierten Sonntage vor demselben, und dieser vierte Sonntag, rückwärts gerechnet, ist der erste Adventssonntag. Wenn der erste Weihnachtstag auf einen Sonntag fällt, so fällt der erste Advent am nächsten, und zwar am 27. November; trifft aber Weihnachten (25. Dezember) auf einen Montag, so fällt er am spätesten, nämlich am 3. Dezember. Diese Adventszeit, welche allemal vier Sonntage enthält, der 1., 2., 3. und 4. Adventssonntag genannt, ist unstreitig nicht vor dem 5. Jahrhundert in unsre christliche Zeit- und Festrechnung eingeführt worden, wiewohl sie von einigen irrig noch viel früher angesetzt wird. Aber die Zeugnisse reichen nicht über das 6. Jahrhundert hinaus, wie wir denn unter anderem auf die Synode zu Klerida in Spanien im Jahr 524 zuerst bestimmt der Adventszeit gedacht finden, indem von derselben während dieser Zeit alle Hochzeiten verboten wurden. Diese ganze Zeit sollte nichts anderes als eine kirchliche Vorbereitung aufs Weihnachtsfest sein.

(Habet nomen ab Adventu Christi in carnem, sagt Hospinian.) »Sie habe ihren Namen von der Ankunft Christi in unser Fleisch«, und, setzt er hinzu, dies Fest ist dazu angeordnet, dass in dieser ganzen Zeit bis zum Geburtsfeste Christi die Gemüter der Christen zu einem nüchternen Leben und frommen Gedenken der Geburt Jesu Christi vorbereitet werden.«

Über den Schluss dieser Zeit, nämlich mit dem Tage vor Weihnachten war die ganze christliche Kirche einig; in der Bestimmung des Anfangs herrschte aber nicht nur zwischen der lateinischen und griechischen Kirche ein Unterschied, indem die Lateiner im Allgemeinen nur drei Wochen, ohne die Weihnachtswoche mitzuzählen, für dies Fest bestimmten, die Griechen aber die Adventszeit vom 14. November an rechneten; aber selbst in der lateinischen Kirche pflegte man diese Zeit hin und wieder auszudehnen, und darin oft 5 oder gar 6 Sonntage zu begreifen.

Mit unserem ersten Adventskalender in der nunmehr achtjährigen Geschichte unseres Onlinemagazins wollen wir euch einladen, die schönste Zeit des Jahres mit uns gemeinsam zu erleben. Hinter den Türen erwartet euch Spannendes, Wissenswertes, Kulinarisches und vieles mehr.

Eine schöne Adventszeit wünscht euch das Team von www.geisterspiegel.de.

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