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Brasada – Folge 22

Treck der Verlorenen

Auch dieser Tag steht unter keinem guten Vorzeichen für die Männer der Drei Balken. Als Ben Allison im Morgengrauen die Decke seines Nachtlagers zurückschlägt und sich ankleiden will, muss er zuerst einen giftigen Skorpion aus seinem rechten Stiefel schütteln. Dann entdeckt er am Horizont drei schwarze Krähen. Einer alten Cowboyweisheit zur Folge bedeutet dieser Anblick Unglück, genauso als ob man eine Spinne tötet oder sein Haus nach der Dämmerung fegt.

Ben Allison ist normalerweise kein Mann, der sich durch solcherlei Aberglauben verunsichern lässt, dennoch bleibt heute in ihm ein seltsames, unbestimmbares Gefühl zurück, während er beobachtet, wie die Vögel flügelschlagend gen Westen ziehen.

Nachdem er dann auch noch statt auf Hufspuren verirrter Brasadarinder ständig auf Fährten unbeschlagener Indianerponys stößt, kann er den Verdruss förmlich spüren. Als schließlich noch sein Wasservorrat zur Neige geht, weil irgendjemand die letzten beiden Wasserstellen zerstört hat, indem man dort die Kadaver mehrerer toter Tiere hineingeworfen hat, weiß er endgültig, dass dies heute nicht sein Tag sein kann.

Gegen Mittag zügelt er dann sein Pferd auf einem braungrauen Hügel.

Es ist unerträglich heiß, er ist unausgeschlafen, verdreckt und durstig.

Die Sonne steht einem glühenden Hitzeschild gleich fast senkrecht am Himmel und überflutet das Land mit gleißendem Licht. Staub hängt in der Luft, hat sich wie eine zweite Haut um Pferd und Reiter gelegt und knirscht zwischen Allisons Zähnen. Unter den Achseln und auf dem Rücken seines flaschengrünen Hemdes zeichnet sich der eingetrocknete Schweiß mittlerweile in großen, weißen Flecken ab.

Als er sich unwillig mit dem Handrücken über das unrasierte Kinn reibt, wird es plötzlich laut vor ihm.

Zunächst sind nur Staubwolken zu sehen und Sandschleier, die entlang am Horizont tanzen. Dann dringt das Kreischen von Frauen, das Fluchen rauer Männerstimmen und das Schnauben und Stampfen unzähliger Pferde durch den Tag.

Einen Atemzug später wälzt sich mit donnerndem Getöse ein Siedlertreck über das Land, gleich einer Lawine aus rollenden Wagen, wiehernden Pferden, fluchenden, weinenden und brüllenden Menschen.

Ungläubig reißt Ben Allison die Augen auf.

Es sind fast zwei Dutzend Wagen, die da auf ihn zukommen. Wuchtige Conestoga-Schoner mit flatternden Planen, hochrädrige Box Brake Farmwagen, einfache Handkarren und sogar zwei Carretas die von Ochsen gezogen werden. In einer Wolke aus Staub kommen die Gespanne zum Stehen, während Ben sein Pferd kopfschüttelnd den Hügel hinunter lenkt. Was er schon von weitem zu erahnen glaubte, wird zur bitteren Wahrheit, als er sein Pferd vor dem Treck zügelt.

Dieser Wagenzug ist am Ende.

Fast alle Gespanntiere können sich kaum noch auf den Beinen halten. Völlig erschöpft blöken, muhen und wiehern sie durcheinander und es ist offensichtlich, dass sie unter großem Wassermangel leiden. Auch die Menschen in diesem Treck sind staubbedeckt, voller Verzweiflung und sichtlich orientierungslos. Überhaupt wirkt der ganze Wagenzug, als wäre er für eine Durchquerung der Brasada überhaupt nicht geeignet. Es fehlt an zusätzlichen Wasserfässern, die Bewaffnung der Menschen ist Angesichts der Tatsache, dass man sich hier in den Jagdgründen feindseliger Indianer befindet, jämmerlich und ein Führer oder Scout ist auch nirgendwo zu entdecken.

Höchstwahrscheinlich wird keiner von ihnen, weder Mensch noch Tier, die nächsten drei Tage überleben. Angesichts der großen Anzahl von Frauen und Kindern steigt ein Gefühl der Bitterkeit in Ben Allison auf. Als einer der Männer, ein groß gewachsener, bärtiger Kerl mit flammend roten Haaren vom Bock seines Wagens springt und auf ihn zu läuft, beginnt Ben grimmig zu nicken.

»Hallo Mister«, sagt der Rothaarige und beginnt zu lächeln. »Sie glauben ja gar nicht, wie ich mich freue, in dieser Sandwüste endlich mal wieder einem Menschen zu begegnen. Können Sie uns sagen, wie weit es noch bis in die nächste Stadt ist?«

Ben Allison verzichtet auf eine Antwort und schlägt dem Mann stattdessen mit knappen Worten die Wahrheit wie Putzlappen um die Ohren.

»Ihr habt wohl alle zulange in der Sonne gesessen?«, sagt er schroff.

Schlagartig hört der Rothaarige auf zu lächeln.

»Was soll das? Ich hatte an Sie eine höfliche Frage gestellt und werde dafür nun beleidigt. Was erlauben Sie sich eigentlich, Mister …«

»Allison, mein Name ist Allison und ich erlaube mir gar nichts«, unterbricht ihn Ben hart. »Ich stelle nur fest, dass ich soeben die größte Ansammlung von Idioten vor mir sehe, die es in diesem Land wohl jemals gegeben hat.«

»Jetzt reicht es aber«, ruft ein anderer Mann und steigt von seinem Wagen.

Mit hochrotem Kopf kommt er auf Ben Allison zu, wobei er mit der Rechten eine Peitsche ausrollt, die er ansonsten nur zum Antreiben seines Gespanns benutzt.

»Pat hat Sie anständig etwas gefragt. Wenn Sie ihm keine Antwort geben wollen, dann nehmen Sie Ihr Pferd und verschwinden wieder von hier. Beleidigen brauchen wir uns von Ihnen nicht zu lassen.«

Mitleidig schüttelt Ben den Kopf. »Herr, lass Hirn regnen, die Rindviecher vermehren sich.«

Fluchend hebt der Peitschenträger daraufhin seine Rechte.

Aber bevor der Mann handeln kann, hat Ben seinen Revolver gezogen und mit einer gezielten Kugel die Peitsche des Siedlers knapp vier Zoll über dem Griff zerschossen.

»Du verdammter Hund!«, knirscht der Mann. »Außer schießen bringt ihr Cowboys wohl nichts zustande.«

»Dafür überleben wir in dieser Gegend, im Gegensatz zu euch Narren. Ich glaube, ihr habt wohl immer noch nicht begriffen, in was für einer Lage ihr euch eigentlich befindet«, bellt Ben zurück.

Ungläubig starren die Siedler auf den hoch gewachsenen Reiter. Es ist dann der rothaarige Pat, der nach einem Moment des Schweigens als erster die Sprache wieder findet.

»Wie meinen Sie das?«

»So, wie ich es gesagt habe, ihr verdammten Narren. Was habt ihr euch eigentlich dabei gedacht, ausgerechnet jetzt mit einem Wagenzug durch die Brasada zu ziehen?

Es ist die heißeste Zeit des Jahres! Jeder, der ein bisschen Hirn unter seiner Schädeldecke besitzt, versucht in diesen Tagen jedwede Anstrengung zu vermeiden, selbst Coyoten und Klapperschlangen liegen jetzt im Schatten. Wie ich sehe, seid ihr für so eine Reise überhaupt nicht ausgerüstet, ihr besitzt nicht einmal richtige Waffen und einen ortskundigen Scout kann ich auch nirgends entdecken. Euch ist schon klar, dass ihr in dieser Verfassung mit euren Familien geradewegs in den sicheren Tod zieht?«

Während der Mann mit der zerschossenen Peitsche immer noch wütend die Hände ballt, schleichen sich in die Gesichtszüge des Rothaarigen erste Zweifel.

»Mister«, beginnt er langsam. «Wir sind ein Siedlertreck mit zwanzig Wagen, einschließlich der Handkarren. Unser Zug zählt sechsundsiebzig Seelen und wir haben bereits zweihundert Meilen hinter uns gebracht, ohne dass auch nur das Geringste geschehen ist. Deshalb glaube ich kaum, dass Indianer oder irgendwelches lichtscheues Gesindel es wagen wird, diesen großen Wagenzug anzugreifen. Sie haben zwar recht mit der Annahme, dass wir im Moment ohne ortskundigen Führer sind, aber ich bin sicher, das wir bis zum Abend auch ohne fremde Hilfe auf die nächstgelegene Ansiedlung stoßen werden.«

Ben Allison kann nicht anders, als über soviel Unwissenheit den Kopf zu schütteln.

»Oh, ihr armen Irren, selbst wenn ihr noch einen Monat lang in dieser Richtung weiterzieht, werdet ihr keine einzige menschliche Behausung mehr zu Gesicht bekommen. Dieser Weg führt nämlich direkt in die Staked Plains hinein.«

***

Als die untergehende Sonne den Abendhimmel allmählich mit ihrem rostroten Licht überzieht, ist für Ben alles klar. Auch der rothaarige Patrick McKenzie und Jacob Bauer, die beiden Treckführer, wissen nun Bescheid. Nebeneinander stehen sie auf einem nahen Hügel und starren auf den Wagenzug, der soeben sein Abendlager aufschlagen will. Ihre Mienen sind dabei ernst und sorgenvoll.

»Und Sie glauben wirklich, dieser Mann hat uns wissentlich in die Irre geführt und dabei den Tod von Dutzenden von Frauen und Kindern in Kauf genommen?«, fragt McKenzie und in seiner Stimme schwingt immer noch Unglauben mit.

Ben Allison seufzt.

»Verdammt, wie oft soll ich es denn noch erklären? Nach all dem, was ihr mir erzählt habt, ist für mich die Sache so klar wie die sonntägliche Hühnerbrühe meiner seligen Tante Agnes. Der Bursche hat eure Unwissenheit ausgenutzt und sich von euch als Führer anwerben lassen. Jeder Scout, der auch nur annähernd einen Funken Anstand im Leib hat, hätte euch von Anfang an gesagt, dass es Wahnsinn ist, die Brasada im Hochsommer zu durchqueren. Der Strolch ist nur deshalb so lange mitgeritten, um euch gründlich auszuspionieren. Als er genug über euch in Erfahrung gebracht hat, ist er verschwunden.«

»Na und, jedenfalls sind wir den Halunken los. Was kann schon ein einzelner Mann gegen den ganzen Wagenzug ausrichten?«

Allison wirft Bauer einen mitleidigen Blick zu und spuckt zu Boden, bevor er antwortet.

»Die Staked Plains hat ihren Namen von den Pfählen, die man dort in Sichtweite in den Boden geschlagen hat, um damit für nachfolgende Reisende einen sicheren Weg durch die Wüste zu markieren. Der Mann muss bloß ein paar Pfähle umstecken, um euch in die Irre zu führen, und dann warten, bis Sonne und Wassermangel ihre Arbeit erledigt haben.«

»So schnell stirbt es sich nicht und außerdem hätten uns bestimmt schon bald andere Reisende entdeckt.«

»Mister, die Staked Plains misst im Westen 150 und im Norden und Süden 400 Meilen. Soviel Reisende gibt es in ganz Texas nicht, dass man euch entdeckt, bevor ihr verdurstet seid. Außerdem vergesst ihr immer wieder, dass ihr euch noch mitten in den Jagdgründen der Comanchen befindet.«

»Jetzt hören Sie endlich auf mit ihrer Schwarzseherei. Kein Indianer würde es wagen, sich einem solch großen Wagenzug wie dem unseren auch nur auf Schussweite zu nähern«, entgegnet Jacob Bauer trotzig wie ein kleines Kind.

Statt einer Antwort zeigt Ben Allison mit ausgestrecktem Arm auf eine Hügelkette im Norden. Er nimmt sich nicht die Zeit, die Reiter zu zählen, aber es sind gewiss mindestens zwei Dutzend Indianer, die beinahe gierig auf den Wagenzug starren.

Patrick McKenzie beginnt trocken zu schlucken und selbst der uneinsichtige Jacob Bauer ist jetzt plötzlich weiß wie eine frisch gekalkte Adobelehmwand.

***

Bevor in dem Treck Panik ausbrechen kann, übernimmt Ben Allison das Kommando. Er lässt eine Wagenburg bilden und befiehlt den Frauen und Kindern, sich in die Wagen zu begeben und sich dort flach auf den Boden zu legen. Dann ordnet er die Streitmacht der Siedler. Er stellt jedem der vierzehn Männer einen älteren Jungen oder eine erfahrene Frau zur Seite, die beim Nachladen der Waffen helfen sollen oder beim Bergen von Verletzten. Als er mit seinen Anweisungen am Ende ist, hat sich Angst in die Gesichter der Menschen geschlichen.

Aber die Siedler haben keine Zeit, ihre Ängste zu verarbeiten, denn noch bevor die Sonne untergeht, sind die Comanchen heran. Und wiederum ist es für die Siedler eine geradezu göttliche Fügung des Schicksals, dass sich Ben Allison in ihrer Mitte befindet.

Wahrscheinlich hätten diese Menschen beim Anblick der Indianer damit begonnen ihre Waffen abzufeuern und wahrscheinlich hätten die Indianer daraufhin mit Pfeilen geantwortet. Dabei ist es offensichtlich, jedenfalls für Ben Allison, dass auch die Indianer genauso wie die Siedler am Ende sind.

Sie wollen keinen Kampf. Sie sind auf der Flucht vor der Armee und reiten nur deshalb auf den Treck zu, um etwas Mehl und Fleisch für ihre Frauen und Kinder zu erbetteln. Nein, dies hier sind keine stolzen, kriegerischen oder mordlustigen Comanchen, dies hier sind gehetzte und verfolgte Menschen, vertrieben aus dem eigenen Land. Dennoch könnte auch hier ein unbedachter Schuss ein Massaker auslösen.

Nach einer kurzen Unterredung wechseln ein Sack Mehl, eine geräucherte Speckseite sowie eine dürre Kuh, die wahrscheinlich sowieso die nächsten Meilen nicht mehr überstanden hätte, den Besitzer.

Dank Allisons Umsicht kreuzen sich hier die Wege von Weißen und Comanchen, ohne dass es zu einem Kampf kommt. Als die Indianer hinter der nächsten Bodenwelle verschwunden sind, geht ein Seufzen durch den Wagenzug. Ben Allison kann förmlich hören, wie jedem der Siedler ein Stein vom Herzen fällt.

***

Als die Dunkelheit sich allmählich in das erste Grau der Morgendämmerung verwandelt, erteilt Ben Allison dem Wagenzug eine erste Lektion in Sachen Überleben. Danach folgt für die Siedler ein Tag voll weiterer, bitterer Regeln, die alle fluchen und manchen sogar verzweifeln lassen.

Es beginnt damit, dass Ben durch das Lager läuft und dabei mit einer Schöpfkelle gegen eine gusseiserne Bratpfanne schlägt. Jacob Bauer fällt beinahe die vernickelte Taschenuhr aus der Hand, als er schlaftrunken eine Lampe entzündet und einen Blick auf das Zifferblatt wirft.

Es ist zwölf Minuten vor Vier. Normalerweise schläft dieser Treck noch mindestens drei Stunden. Dementsprechend ungehalten sind dann auch die Männer, die verschlafen aus ihren Wagen kriechen und Ben umringen. Fäuste werden geschüttelt.

»Was soll der Krach?«, ruft einer.

»Wohl verrückt geworden, mitten in der Nacht so einen Radau zu machen«, sagt ein anderer.

»Hier schlafen Frauen und Kinder.«

»Die Leute haben recht«, sagt McKenzie, als er auf Allison zutritt. »Was hat das Ganze zu bedeuten?«

»Habt ihr mich gestern Abend nicht darum gebeten, für euch den Treckführer zu spielen, und war jeder von euch nicht bereit, meinen Anweisungen zu folgen?«

Als er zögerliches aber dennoch zustimmendes Nicken als Antwort erhält, fährt Ben Allison mit seinen Erklärungen fort.

»Dann haltet euch gefälligst auch an eure Versprechen oder ich bin schneller wieder weg, als ihr blinzeln könnt.«

»Okay«, sagt McKenzie. »Und wie geht es jetzt weiter?«

»In der Wüste sind die Nächte kalt und die Tage heiß. Also fahren wir mit Anbruch der Dunkelheit und rasten mittags, wenn die Hitze am größten ist. Dadurch sparen wir auch eine Menge an Wasser. Außerdem wird alles, was klappert oder klirrt, ab sofort mit Lumpen umwickelt und keiner redet mehr als das Nötigste. Dadurch vermeiden wir, dass umherziehende Indianer oder Desperados unnötig auf uns aufmerksam werden. Das wenige, was wir noch an Wasser besitzen, benötigen wir zum größten Teil für die Tiere. Ihr müsst euch also einschränken. Wer Durst hat, soll sich einen Kieselstein in den Mund schieben. Das regt den Speichelfluss an und schont unsere Vorräte.«

»Wenn du unbedingt Steine ablecken willst, ist das dein Problem, aber wenn ich Durst habe, trinke ich Wasser«, sagt einer der Männer.

Ben Allison starrt ihn mitleidig an. »Wenn deine Pferde dann an Wassermangel eingegangen sind, spannst du dich dann vor den Wagen?«

»Jetzt mal hier bloß nicht den Teufel an die Wand, Allison. Spätestens morgen sind wir an der nächsten Wasserstelle.«

Wieder schüttelt Ben mitleidig den Kopf. »Die nächsten beiden Wasserstellen sind zerstört, weil die Indianer dort tote Tiere hineingeworfen haben. Dadurch fehlt der Armee ein wichtiges Mittel, um für ihren Tross die Verpflegung aufrecht zu erhalten und die Soldaten können ihnen deshalb nicht so schnell folgen. Das dritte Wasserloch in dieser Gegend erreichen wir frühestens in vier Tagen. Wie viel Wasser haben wir noch in Reserve, sagtet ihr?«

Betreten starren die Siedler zu Boden. Allmählich begreifen sie die ganze Tragweite ihrer Situation.

***

Es ist dann genau eine Woche später, als Ben Allison unter den erstaunten Augen der Soldaten von Fort Elliot achtzehn Wagen und einundsiebzig Siedler aus den Staked Plains geradewegs auf das Fort zu führt.

Die Menschen sind am Ende ihrer Kräfte, hohlwangig, staubverkrustet, durstig.

Aber sie alle wissen, dass sie ohne die Hilfe des hageren Texaners weit mehr als nur zwei Wagen und fünf Mitglieder des Trecks in den Staked Plains hätten zurück lassen müssen. Obwohl sich Ben bereits am nächsten Tag wieder aufmacht, um zurück zur Drei Balken zu reiten, erfährt er in dieser Zeit dennoch, wie es mit dem Treck weitergehen wird.

Mehr als fünfzig dieser Menschen reisen desillusioniert wieder in den Osten, zurück in die Sicherheit der Zivilisation. Einige lassen sich von der Armee anwerben, andere versuchen hier in der Umgebung zu siedeln.

Keiner zieht weiter gen Westen.

Wieder einmal hat die Brasada dem Menschen getrotzt und in den Staked Plains weht der Wind den Wüstensand über fünf weitere Gräber.

Copyright © 2010 by Kendall Kane

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