Archiv

Vergessene Werke

Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 65

Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862

Die Stiefgeschwister

Einem Bergmann war die Frau gestorben und hatte ihm ein niedliches Mädchen hinterlassen. Dagegen war einer Frau der Mann gestorben und deren Tochter vaterlos geworden. Das war jammervoll, doch sollte es so fein. Nach der Trauerzeit kam der Witwer Weiterlesen →

Der Marone – Die Späherin im Hinterhalt

der-marone-drittes-buchThomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Kapitel 20

Die Späherin im Hinterhalt

Habt ihr jemals einen stolzen, in den Lüften schwebenden Vogel, von einer Kugel getroffen, mit gebrochenem Flügel plötzlich hilflos zur Erde fallen sehen?

So fiel das Herz Judith Jessurons aus der höchsten Höhe der Zuversicht und des keckesten Selbstvertrauens, auf die es sich noch kurz zuvor mit kühnem Mut erhoben hatte.

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Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel II, Teil 2

Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.

Kapitel II, Teil 2

Beide machten sich sofort auf den Weg, und der Beamte begann, nachdem er seine reichlich fließenden Tränen getrocknet.

»Ich heiße Borda, bin Finanzrat mit einem jährlichen Gehalt von 1800 Gulden. Mit einiger Ökonomie hätte dieses mäßige Einkommen wohl hinreichen können, mich und die meinen anständig zu ernähren. Von meinen fünf Kindern sind zwei Töchter schon erwachsen, und der Älteste meiner Söhne studiert bereits auf der Hochschule zu Weiterlesen →

Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 64

Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862

Die Strafe

Vor vielen Jahren lebte hier im Harzwald ein großer und starker Mann, der in einer Höhle seine Wohnung hatte. Rauben und Stehlen war sein Handwerk, Mord und Brand seine Lust. Lange Zeit hatte er es so getrieben, ohne dass er irgendwie daran Weiterlesen →

Die Skalpjäger – Eine Autobiografie

Die-SkalpjägerThomas Mayne Reid
Die Skalpjäger

Erster Teil
Sechzehntes Kapitel
Eine Autobiografie

Ich war mit meinem Wirt in dem bisher von mir bewohnten Gemach allein. Die Frauen hatten sich in einen anderen Teil des Hauses zurückgezogen, und ich bemerkte, dass Seguin bei seinem Eintreten zu der Tür sah und einen Riegel vorschob.

Welchen furchtbaren Beweis meiner Treue, meiner Liebe – wollte er von mir verlangen? War er im Begriff, mir das Weiterlesen →