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Storys

Die drei Schwestern

Hanno Berg
Die drei Schwestern

 

I

 

Judith Erler war gerade gestorben. Ihre älteste Tochter Hannah hatte im Krankenhaus an ihrem Sterbebett gesessen, während die beiden jüngeren Töchter, Nele und Dorit, zu tun hatten und deshalb nicht am Bett ihrer Mutter sitzen konnten.

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Ein Ruf in der Nacht

Paul Rosenhayn
Elf Abenteuer des Joe Jenkins
Ein Ruf in der Nacht

»Mr. Joe Jenkins, der Privatdetektiv?«

»Der bin ich.«

Der Besucher trat näher. Er schien einen eiligen Weg hinter sich zu haben, denn er war außer Atem und vollkommen erschöpft. »Ich habe von Ihren außerordentlichen Fähigkeiten gehört, Mr. Jenkins«, begann er mit sichtlicher Mühe. Seine Worte kamen abgerissen hervor, er zitterte am ganzen Körper. Der Sprechende machte den Eindruck eines Kranken oder eines Menschen, dem irgendetwas eine qualvolle Angst einflößte.
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Felsenherz der Trapper – Teil 11.7

Felsenherz der Trapper
Selbsterlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Band 11
Das Häuptlingsgrab am Juan-Fluss
Siebentes Kapitel

Der Fluch des Goldes

Hier lagerten sie den Tag über in einem steinigen Tal. Da sie darauf bedacht gewesen waren, eine möglichst undeutliche und schwer auffindbare Fährte zurückzulassen und da sie außerdem mehrmals all jene im wilden Weiterlesen →

Der Geldbrief

Paul Rosenhayn
Elf Abenteuer des Joe Jenkins
Der Geldbrief

»Ich habe Sie bitten lassen, Mr. Joe Jenkins, weil ich in einer mir unerklärlichen Angelegenheit Ihren Rat haben möchte.«

Mr. Jenkins, der Detektiv, sah sich aufmerksam in dem eleganten Privatkontor des Bankiers um. Er konstatierte mit Befriedigung, dass das Zimmer mit vornehmer Einfachheit ausgestattet war und in jeder Einzelheit den reichen und geschmackvollen Besitzer verriet.

»Ich hörte, dass Sie auf Ihrer Reise durch Europa in Paris Station gemacht haben. Und da war, nach dem Weiterlesen →

Der Freibeuter – Norcroß in Frankreich und Russland

Der-Freibeuter-Dritter-TeilDer Freibeuter
Dritter Teil
Kapitel 14

»Ich kam damals auf einem deutschen Schiff mit meinem Jungen nach Frankreich. Wir landeten im Hafen von Dünkirchen, und ich versäumte nicht, meinen Landsmann und alten Beschützer und Freund, den Herzog von Ormund, welcher seit einigen Jahren hier wohnte und viel Vertrieb mit dem in Bar-sur-Aube lebenden Prätendenten unterhielt, aufzusuchen und ihm meine Aufwartung zu machen. O Gott, wie empfing mich Henrica mit der alten Herzlichkeit! In meinem Herzen aber waren die Gluten erloschen, die sie einst angefacht hatte, das Feuer, das mich verzehrt, hat einer anderen Sonne ihr Dasein zu verdanken.

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