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Die Leipziger Buchmesse 2015

Die Leipziger Buchmesse 2015

Vom 12. bis 15. März öffnete die Leipziger Buchmesse wieder ihre Pforten. Vier Tage lang hatten Aussteller und Besucher aller Interessengebiete und Herkunftsländer Gelegenheit, bis zu acht Stunden auf dem Messegelände zu verbringen oder im Rahmen des Leipzig liest-Programms überall in der Stadt Lesungen und Events beizuwohnen.

Dass das Lesen in unserer Kultur keineswegs rückläufig ist, sondern noch immer einen hohen Stellenwert einnimmt, zeigen die Besucherzahlen. Mit etwa 250.000 Besuchern hat die Leipziger Buchmesse in diesem Jahr einen neuen Rekordwert erreicht.

Die Phantastik nahm auf der Messe wieder besonders viel Raum ein. Neben vielen verschiedenen Werken überall auf der Messe an den verschiedensten Ständen widmete die Halle 2 sich wieder fast ausschließlich den Themen Fantasy und Science Fiction. Das Highlight war wie immer die Fantasy-Leseinsel, auf der sowohl Neuautoren als auch gestandene Bestseller wie Markus Heitz oder Stargast Patrick Rothfuss ihre Bücher vorstellten und für ausnahmslos besetzte Sitzplätze sorgten. Doch auch die übrigen Leseflächen waren gut besucht, genau wie viele der umliegenden Stände.

Auch in Sachen Auszeichnungen kam die Phantastik nicht zu kurz. Der alljährlich verliehene Seraph, einer der bedeutendsten Phantastikpreise Deutschlands, ging dieses Jahr an Kai Meyer für den besten Roman (Die Seiten der Welt) und an Akram El-Bahay für das beste Debüt (Flammenwüste). Aber auch beim zum dritten Mal verliehenen Indie-Autorenpreis konnten sich zwei Fantasy-Autorinnen durchsetzen. Das Publikumsvoting entschied Mona Kasten mit Schattentraum – Hinter der Finsternis für sich, der mit 3.000 Euro dotierte Jury-Preis ging an Farina de Waard für Zähmung – Das Vermächtnis der Wölfe.

Auch hinter den Kulissen ging es heiter zu. Wenn Autoren und Verleger nicht gerade mit ihren gut besuchten Ständen, Lesungen oder dem Kontakt zu den Besuchern beschäftigt waren, tummelten viele von ihnen sich bei der WerkZeugs Kreativ AG. Hier stand ihnen traditionell eine Lounge zur Verfügung, die Raum für den familiärsten Aspekt der Messe bot – den Austausch untereinander, das fachliche Diskutieren, Kennenlernen und Wiedersehen. Und genau diese offene Art ist es vermutlich auch, die die Leipziger Buchmesse auch dieses Jahr wieder zu einer gelungenen Messe machte.

(jh)

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