Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 9. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Neuntes Kapitel
Will als Pony-Expressreiter
Nachdem Will nun bald drei Monate lang täglich dreimal im Sattel gesessen hatte, und zwar mit der Verpflichtung, fünfzehn Meilen in der Stunde zurückzulegen, fühlte er sich recht müde und zerschlagen, doch war er fest entschlossen, die Sache weiterzuführen. Neben der Anstrengung des Rittes musste ein Pony-Expressreiter stets auf tausend Gefahren gefasst sein. War es doch bei einer Reise durch dieses wilde Land wahrscheinlicher, sich gegen Räuberbanden und Indianer wehren zu müssen, als unbehelligt seines Weges ziehen zu können. Da man wusste, dass häufig Geldsendungen durch die Ponyreiter befördert wurden, so war der Pfad oft auch noch durch Diebe Weiterlesen
Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 8. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Achtes Kapitel
Türks Tod und Begräbnis
Dieser von Willis befehligte Frachtzug nahm nur zwei Monate in Anspruch, doch beteiligte sich Will fast unmittelbar darauf wieder an einer anderen Expedition, deren Ziel die beim Fort Wallace am Cheyennepass gelegene Poststation war.
Mittlerweile hatte die Mutter sich entschlossen, die durch die geographische Lage unseres Besitztums bedingten Vorteile zu benützen und den Gasthof Zum Waldhaus zu erbauen.
Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 7. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Siebentes Kapitel
Indianergefecht und Schulerlebnisse
Will blieb nicht lange zu Hause. Unter den in Utah angesiedelten Mormonen war ein Aufstand ausgebrochen, weil die Regierung, die von Brigham Young verübte Strafvollstreckung missbilligend, einen Untersuchungsrichter in den betreffenden Staat geschickt hatte. Unter dem Befehl des Generals Albert Sidney Johnston wurden Truppen zur Unterdrückung des Aufstandes abgesandt. Die Lieferung von Lebensmitteln und die Beschaffung von Rindviehherden für die im Herbst des Jahres 1857 gegen die Mormonen zusammengezogene Militärabteilung übertrug man der Firma Russell, Majors & Waddell. Obwohl bei diesem Proviantzug die Weiterlesen
Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 6. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Sechstes Kapitel
Der Beschützer und Plagegeist der Familie
So wie Byron eines denkwürdigen Morgens zu unverhofftem Ruhm gelangt war, so wurde auch Will über Nacht eine berühmte Persönlichkeit. Die Fuhrleute waren durchaus nicht karg in den Lobpreisungen seines Mutes gewesen, und als dann noch vollends der Berichterstatter einer Zeitung die Erzählung mit dem Zauber seiner Fantasie umwob, da erschien Wills Tat unter der fettgedruckten Überschrift: Der jugendliche Indianerbezwinger, als ein wahres Heldengedicht.
Wills Gedanken aber wurden nach seiner Rückkehr sofort von anderen Dingen in Anspruch genommen. Kaum war seine Arbeit bei dem Weiterlesen
Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 5. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Fünftes Kapitel
Der Expressjunge
Während dieser kummervollen Zeit war auch die zarte Gesundheit unserer Mutter aufs Gefährlichste bedroht. Doch weit entfernt, sich von dem harten Schlag, der sie getroffen hatte, niederwerfen zu lassen, sah sie den neuen Verhältnissen mit Fassung und Mut entgegen, da sie sich sagte, dass, wenn auch sie dahingerafft würde, ihre Kinder ohne Beschützer den Feinden preisgegeben wären, deren Bosheit dem Vater ein verfrühtes Ende bereitet hatte. Ihr unbesiegbarer Wille beherrschte die körperliche Schwäche. »Ich will nicht sterben«, sagte sie zu sich selbst, »ehe die Wohlfahrt meiner Kinder gesichert ist.« Und notwendig war sie uns, denn die Weiterlesen
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