Der Detektiv – Band 32 – Der sprechende Kopf – Kapitel 3
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 32
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der sprechende Kopf
Kapitel 3
Die Riesenplakate
Die Kammer war völlig dunkel. Als ich hörte, dass der Posten, den Chatarsan vor die Tür gestellt hatte, draußen im Gange sich laut mit einem anderen Manne unterhielt, flüsterte ich Harst zu: »Wozu das alles? Ich begreife Dich nicht!«
»Hast du den Blick und das Lächeln gesehen?«, lautete seine Antwort. »Chatarsan glaubt, einen guten Fang gemacht zu haben. Ich hoffe auf einen noch besseren! Warte nur ab, mein Alter. In dieser Nacht noch sind wir frei. Und dann … dann werden wir unsere Eugenie samt Anhang bald am Wickel haben!«
Al Capone – Band 46
Al Capone
Band 46
Capone gegen KKK
1. Kapitel
Das Gespensterhaus
In einer Entfernung von ungefähr zwölf Kilometern von Chicago beginnen die ersten Ausläufer eines großen Höhenzuges, der von Eichen und Tannen bewachsen ist.
In diesem Gebirge zieht sich ein meilenlanges Tal hin, in das die Sonne fast nie hineinscheint und das infolgedessen ein düsteres Aussehen hat. In diesem Tal steht ganz einsam ein halb zerfallenes Bauernhaus, dessen Tür durch einen Balken verrammelt ist. Die Gitter an den Fenstern sind schon verrostet und man bemerkt keine Spur von Menschen.
Die einfachen, abergläubischen Bewohner dieses Höhenzuges gehen ungern an diesem halb zerfallenen Hause vorbei; sie nennen Weiterlesen
Die Odyssee – eine Heldenreise in 70 mm
Homers Die Odyssee ist eines der ältesten und einflussreichsten Epen der abendländischen Literatur. Es erzählt die zehnjährige Irrfahrt des Königs Odysseus von Ithaka nach dem Trojanischen Krieg sowie die dramatischen Ereignisse bei seiner Rückkehr in die Heimat.
In Christopher Nolans bildgewaltigem Historienspektakel Die Odyssee wird Homers antikes Epos nicht als reine Heldenerzählung inszeniert, sondern als vielschichtiges, non-lineares Drama über Kriegstraumata, Schuld und die Entfremdung von der Heimat.
Zehn Jahre nach dem Fall Trojas gilt Odysseus, der König von Ithaka, als verschollen. Während seine Frau Penelope und sein Sohn Telemachos verzweifelt hoffen, dass er noch lebt, wird der königliche Palast von skrupellosen Freiern unter der Führung von Antinoos besetzt. Sie plündern die Vorräte des Reiches und drängen Penelope zur Wiederverheiratung, um die Macht an sich zu reißen. Der junge Telemachos bricht schließlich auf, um Gewissheit über das Schicksal seines Vaters zu erlangen.
Gleichzeitig befindet sich Odysseus gefangen auf der Insel der Nymphe Kalypso. Von den Schrecken des Trojanischen Krieges gezeichnet und seiner eigenen Erinnerungen durch Lotosblüten beraubt, sucht er nach seinem inneren Kompass. Erst als die Weiterlesen
Das Geisterreich – Erscheinungen guter Geister – Teil 2
Das Geisterreich
im Zusammenhang mit dem diesseitigen Erdenleben
Enthält eine Sammlung der interessantesten Geistererscheinungen, Ahnungen und Mahnungen von Sterbenden und Verstorbenen und dergleichen
Nach wahren Begebenheiten
Verlag J. Lutzenberger, Burghausen
Erster Teil
Erscheinungen guter Geister
Leichenfrevel
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts studierten einige junge Leute in Wien, die es sich zum Vorsatz gemacht hatten, die sogenannten Vorurteile der Väter – den Glauben an das Überirdische – abzustreiten. Einer von ihnen namens Bernhardi rühmte sich, darin am weitesten gekommen zu sein, und kündigte an, in stiller Mitternacht in das Beinhaus zu gehen und einer vor Weiterlesen
Jim Jackson – Lichtsignale
Jim Jackson
Detektivgeschichten
Lichtsignale
Eines Morgens geriet die Stadt Cleveland (USA) durch das Gerücht über die Ermordung von Jerry Earnscliffe in Aufruhr. Das Verbrechen war in seiner Villa verübt worden, die er sich an den Ufern des Eriesees hatte bauen lassen.
Dieser Jerry Earnscliffe hatte sich, nachdem er im Erdölgeschäft reich geworden war, vollständig aus der Geschäftswelt zurückgezogen. Er fand nur noch Gefallen daran, als Misanthrop völlig isoliert inmitten der Kunstschätze zu leben, die er in seinem prachtvollen Anwesen angehäuft hatte. In seinen Diensten stand lediglich ein alter Diener namens Buck Rook, dem er blind vertraute. In den zehn Jahren, die Buck Rook nun schon bei Jerry Earnscliffe diente, hatte sich dieser nie über ihn beklagen können. Selbst wenn der ehemalige Kaufmann für eine kurze Reise abwesend sein musste, vertraute er die Bewachung der Villa stets dem alten Diener an.
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