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Der Wolfmensch Band 3

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Vergessene Werke

Guido von Scharfenstein – Kapitel V

Guido von Scharfenstein, der mächtige Bezwinger der Zauberer und Hexen, und die wunderbare Rose
Eine Ritter- und Zaubergeschichte aus guter alter Zeit
J. Lutzenberger Verlag Burghausen

V.

Ritter Guido und seine Begleiter ritten eben durch einen Wald, an dessen Ausgang sie eine Herberge zu finden hofften, wo sie die letzte Nacht zubringen wollten; denn morgen, ehe es Mittag würde, meinte Bruno, müssten sie das Raubnest des Zauberers Gundelbart erreichen. Plötzlich vernahm Guido ein ängstliches Hilfegeschrei und das Geklirr von Schwertern dazwischen. Da der dichte Wald es unmöglich machte, zu Pferd zu jener Stelle zu gelangen, woher der Hilferuf kam, sprang Guido eilig vom Pferd und drang mühsam durch das Gebüsch. Seine Weiterlesen

Der Arzt auf Java – Zweiter Band – Kapitel 10 – Teil 1

Alexander Dumas d. Ä.
Der Arzt auf Java
Ein phantastischer Roman, Brünn 1861
Zweiter Band
Kapitel 10, Teil 1

Der Taikoekoie

Am nächsten Morgen mit Tagesanbruch, stand Eusebius auf. Doch statt unmittelbar nach Batavia hinabzugehen, wie dies seine Gewohnheit war, wenn er sich in Steene-Overlass befand, ging er links und trat in den Campong der Chinesen.
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Diane Teil 2 – Kapitel 14

Alexander von Ungern-Sternberg
Diane
Ein Kriminalgemälde der modernen Gesellschaft
Berlin, 1842, Buchhandlung des Berliner Lesekabinetts
Zweiter Teil

Vierzehntes Kapitel

Die Entführung und der Monolog im Schneegestöber

Nachdem Herr Lobmeyer mit dem Arzt zusammengetroffen und diesen von der improvisierten Rolle, die spielte, in Kenntnis gesetzt hatte, begab er sich sofort in die Dorfschenke zurück, um Mittel zur Entfernung Simeons zu Weiterlesen

Deutsche Märchen und Sagen 50

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

50. Der Teufelspütz zu Oultre

Vor langer Zeit geschah es, dass in Oultre ein Mann lebte, der sich viel mit Zauberei abgab und auch ein dickes Buch besaß, worin die Art und Weise beschrieben stand, wie man die bösen Geister beschwören muss. Einmal war der Mann ausgegangen über Feld und hatte seinem Nachbar den Schlüssel von seinem Haus in Verwahrung gegeben. Der Nachbar, welcher von den Zaubereien oft gehört hatte und ein überaus neugieriger Kauz war, schlich sich alsbald nach des Zauberers Abreise in dessen Haus und begann in dem dicken Buch zu lesen. Weil er aber Weiterlesen

Im Zauberbann des Harzgebirges – Teil 7

Im Zauberbann des Harzgebirges
Sagen und Geschichten, gesammelt von Marie Kutschmann

Stift und Stadt Quedlinburg

Weit ins graue Altertum hinein verliert sich der Ursprung der Stadt Quedlinburg, denn schon zur Zeit der alten Sachsen stand an der gleichen Stelle ein Dorf, Quitlingen genannt, und die Sachsenherzöge pflegten hier mit Vorliebe des edlen Weidwerks.

Noch bevor Heinrich I., der Finkler, zum deutschen Kaiser gewählt worden war, sah er Quedlinburg als seinen liebsten Aufenthaltsort an, dem er auch als Kaiser Treue bewahrte. Hier soll ihm der Sage nach die Krone überbracht worden sein, als er auf dem Finkenherd mit Vogelfang beschäftigt war.
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Guido von Scharfenstein – Kapitel IV

Guido von Scharfenstein, der mächtige Bezwinger der Zauberer und Hexen, und die wunderbare Rose
Eine Ritter- und Zaubergeschichte aus guter alter Zeit
J. Lutzenberger Verlag Burghausen

IV.

In seinem Eulennest saß der Zauberer Gundelbart in seiner scheußlichen unnatürlichen Gestalt, und neben ihm in gleich liebenswürdiger Missgestalt seine Schwester, die Hexe Gundelberta. Er beratschlagte mit ihr, wie es ihm wohl gelingen möchte, die gefangene Utta, des Schlangenritters schönes Weib, in sein Netz zu locken. Nebenbei unterließ das Geschwisterpaar nicht, sich in kräftigen und schmähsüchtigen Worten darüber zu äußern, warum ihre Mutter, die Hexe Kanda, sie in so hässlicher und widernatürlicher Gestalt zur Welt gebracht habe.
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