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Slatermans Westernkurier 04/2018

Auf ein Wort, Stranger, warum musste James Averell sterben?

James Averell kam als Jüngstes von sieben Kindern von John und Sarah Ann Averell am 20. März 1851 im Renfrew County im Bundesstaat Ontario, Kanada, zur Welt.

Sein Vater starb kurz nach seiner Geburt.

Die Familie übersiedelte nach Amerika, wo sich James mit 20 in Fort Douglas, Utah, zum Militär meldete. Später wurde er nach Fort Fred Steele in Wyoming abkommandiert. Seine Armeezeit beendete er schließlich in Wyoming in Fort Mc Kinley.

Am 23. Februar 1882 heiratete er ein blutjunges Mädel namens Sophie Jaeger, die keine sechs Monate später Weiterlesen

Slatermans Westernkurier 03/2018

Auf ein Wort, Stranger, wer kennt denn heute noch die Gebrüder Jennings?

In der Geschichte des Wilden Westens wimmelt es nur so von verbrecherischen Brüderpaaren. Die bekanntesten davon dürften wohl unzweifelhaft Frank und Jesse James sein, obwohl ihnen ihre Komplizen, die Youngerbrüder, in dieser Hinsicht in nichts nachstanden. Bob, Bill, Grat und Emmett Dalton sind ebenfalls noch heute in aller Munde.

Aber es gab auch andere Exemplare dieser Spezies, Maulhelden, Möchtegernganoven und Wirrköpfe. Die bekanntesten davon waren die Gebrüder Jennings.

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Slatermans Westernkurier 02/2018

 

Auf ein Wort, Stranger, heute geht es um Sitting Bull und die katholische Kirche.

Nach dem Ende des Bürgerkrieges sehnte sich die amerikanische Nation nach dauerhaftem Frieden. Doch obwohl der Konflikt zwischen Nordstaaten und Konföderierten beendet war, gingen die militärischen Konflikte und damit das Töten und Sterben im Land weiter. Sie hatten sich nur auf andere Schlachtfelder verlagert und auch die Gegner waren jetzt andere.

Gemeint sind hier die Auseinandersetzungen der Armee mit den Indianern. Deren Politik der Gewalt Weiterlesen

Marshal Crown – Band 34

Shotgun Marlow, der Schlächter von Texas

Jesse Howell lag in einer flachen Büffelsuhle am südlichen Ufer des Pea Creeks und starrte nachdenklich auf das Staatsgefängnis von Huntsville, dessen rote Backsteinmauern meterhoch in den trüben Herbsthimmel ragten.

Er war dabei bemüht, sich so klein wie möglich zu machen, um nicht entdeckt zu werden, denn an dieser Stelle war das Land zu beiden Seiten des Flusses sowohl frei vom üblicherweise angrenzenden Wald wie auch von sonstigem Gebüsch. Es gab hier auf gut einer Meile in der Runde nicht einmal Felsen und außer ein paar Grasbüscheln absolut nichts, was auch nur im Entferntesten als Deckung dienen konnte.

Nichts und niemand konnte sich unbemerkt der Haftanstalt nähern.

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Slatermans Westernkurier 01/2018

Auf ein Wort, Stranger, wer kennt noch Martin Marty, den Seelenfänger der Plains-Indianer?

Man schrieb das Jahr 1834, als in Schwyz, dem Hauptort des gleichnamigen Schweizer Kantons, Martin Marty, der spätere Benediktinermönch und Bischof von St. Cloud, Minnesota, das Licht der Welt erblickte.

Der Junge wuchs in einer Welt auf, deren Alltag streng von der römisch-katholischen Religion reglementiert wurde. Bereits als Fünfjähriger wurde Marty von den Jesuiten erzogen, die aus katholischer Sicht als Elite und Kämpfer für die Rechtgläubigkeit galten.

Die Mönche sahen in dem wissbegierigen Jungen schon früh einen zukünftigen Ordensmann und sandten ihn 1846 ins Kollegium St. Michel nach Fribourg.

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Marshal Crown – Band 33

In Texas wartet der Tod

San Jacinto, Texas

21.April 1836

Der Wind, der sanft über die grasbewachsene Ebene am San Jacinto River strich, fing sich nicht nur in den Bäumen und verlor sich über den niedrigen Landrücken entlang des Flusses, sondern trug auch den Hufschlag galoppierender Pferde und das Rufen und Brüllen von Männern heran.

»Hört ihr das?«, stieß Sargento Pablo Garcia hervor und richtete sich unvermittelt auf.

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