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Slaterman

Marshal Crown – Band 20

Ein Höllenjob für Smoky

Der Tag war nass und kalt. Di­cke, blei­graue Wol­ken hin­gen seit dem Mor­gen­grau­en tief über dem Land und ein un­an­ge­neh­mer Nord­west­wind trieb stän­dig dün­ne Re­gen­schlei­er auf die Pa­li­sa­den von Fort Bascom zu. Die Fracht­wa­gen­stra­ße, die von Nor­den her auf den Stütz­punkt zu­führ­te, war längst auf­ge­weicht und von un­zäh­li­gen Fahr­ril­len, Pfüt­zen und Schlamm­lö­chern durch­zo­gen.

Cor­po­ral Steve Ban­non lehn­te vor dem Ein­gang zur Waf­fen­kam­mer und hat­te sich sei­nen Ar­mee­hut tief ins Ge­sicht ge­zo­gen. Ein ha­ge­rer, gro­ßer Mann, mit ei­nem schma­len Ge­sicht, das fast gänz­lich von ei­nem dunk­len Ba­cken­bart be­deckt war.

Er stand schon seit dem Mor­gen­grau­en hier und seit­her reg­ne­te es. Nicht über­mä­ßig stark, aber doch so ste­tig Weiterlesen

Marshal Crown – Band 19

Hetzjagd ohne Gnade

Die weißglühende Julisonne von Texas stand beinahe senkrecht am Himmel und schleuderte ihre Hitze mit unvorstellbarer Gewalt auf das Land.

Es war unerträglich heiß. Kein Windhauch wehte und nichts und niemand schien sich hier am Rande der Überlandstraße zwischen Fort Elliot und Rath City freiwillig zu regen.

Fast nichts, doch je näher die Sonne ihrem Zenit entgegenwanderte und je lauter von Süden her das Rattern von Rädern in der hitzeflirrenden Landschaft zu hören war, umso mehr kam in das dichte Gestrüpp, das den Overlandtrail zu beiden Seiten des Weges säumte, doch so etwas wie Bewegung.

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Romantruhe-Western Band 5

C. C. Slaterman
Romantruhe-Western Band 5
Kintpuash

Western, Paperback, Romantruhe, Kerpen-Türnich, August 2016, 70 Seiten, 4,95 Euro, Titelbild: Firuz Askin
www.romantruhe.de

Kurzinhalt:
Nordkalifornien im späten 19. Jahrhundert: Verzweifelt wehren sich die Modoc gegen die Vertreibung durch weiße Siedler und Soldaten aus ihren angestammten Gebieten. Ben Taylor und seine Frau Niyaha stehen dabei zwischen den Fronten und müssen sich entscheiden. Für ihre Liebe oder für ihr Volk, denn fanatische Eiferer auf beiden Weiterlesen

Slatermans Westernkurier 02/2017

Auf ein Wort Stranger, wenn wir wieder einmal über den verzweifelten Überlebenskampf der Indianer gegen die weißen Eindringlinge berichten.

Dieses Mal am Beispiel der Wichita.

Ihr Name war ursprünglich aus dem Choctaw-Wort wia chitoh abgeleitet, was so viel wie große Laube oder große Ebene bedeutet.

Der Stamm, der sich selber als Towihaedshi bezeichnete, was nichts anderes als Menschen bedeutet, war ein Verbund aus den Clans der Ousita, Panis, Tawakoni, Tawehash, Wusita und Towiache. Der Stamm betrieb einstmals Landwirtschaft und siedelte in der Region zwischen den Flüssen Arkansas, Brazos und Red River.
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Marshal Crown – Band 18

Keine Schafe für Rath City

Der scharfe Nordwind heulte wie ein hungriger Wolf über das Land am Red River. Er stieß und zerrte an den blattlosen Dickichten der Bruchkirschensträucher, die das nördliche Flussufer säumten, raschelte in den Baumwipfeln junger Pinien und trieb fast mannshohe Tumbleweedkugeln1 wie Spielzeugbälle vor sich her.

Kurz vor Mitternacht, als der Sturm allmählich nachließ, tanzten die ersten Schneeflocken in der eiskalten Luft. Doch auch sie konnten den durchdringenden Geruch nicht vertreiben, der seit Tagen über dem Nordufer des Flusses lag.

Der beißende Gestank der Schafe hatte sich förmlich in das Land hineingebrannt.
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Slatermans Westernkurier 01/2017

Die drei Musketiere

Auf ein Wort Stranger, nein, der Westernkurier hat nicht das Genre gewechselt und wir werden nicht über Alexandre Dumas weltberühmten Abenteuerroman berichten, der auch heute noch viele Leser in seinen Bann zieht.

Wir berichten über drei Männer des Gesetzes, furchtlose Marshals im Dienste Richter Parkers, die im ausklingenden Wilden Westen die berüchtigtsten Verbrecher ihrer Zeit stellten – Chris Madsen, William Bill Tilgham und Henry Heck Thomas.

Sie waren es, die gemeinhin unter dem Namen The Three Guardsmen oder Die drei Musketiere in die Geschichte eingingen.
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