Story-Tipps

Der schwarze Mann

Archive

Folgt uns auch auf

Kraeuterklauber

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 8

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

8. Wie Rübezahl gegen eben diesen Edelmann einem Bauern beisteht

»Dem Verdienst seine Kronen!«, spricht der Kräuterklauber, nachdem der Edelmann tot ist, und erzählt noch nachträglich eine edle Tat von ihm, an der eben deshalb sogar der Teufel nicht einmal rechten Gefallen gefunden hatte.

Denn einstmals befahl der Edelmann einem Bauern, eine überaus große Eiche, die eben geschlagen worden war, Weiterlesen

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 7

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

7. Wie Rübezahl einen bösen Edelmann bestraft

Es war einmal unten am Gebirge ein Edelmann, ein gar wüster und hochmütiger Geselle, welcher die Bauern schindete und plagte, und meinte, dazu wären sie eben für die Edelleute da, so gut wie das liebe Vieh, und war überall Klagen und Jammern weit umher. Er hatte früher zu den schwarzen Brüdern gehört, so damals in Schlesien hausten wie die Räuber, und waren doch lauter Edelleute, die sich durch einen furchtbaren Schwur verbunden Weiterlesen

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 6

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

6. Wie Rübezahl einmal einen dummen Streich macht

Einmal kam Rübezahl nach Liebenthal, trug ein Päcklein Tuch unterm Arm und fragte schon oben beim Jungfernkloster: »Wo wohnt der Schneider Andelmann?«

»Unten am Ring, gleich neben meiner Frau Muhme«, sagte ein Mägdlein, so am Brunnen Wasser holte. »Und wenn der Herr ein wenig warten will, so geh ich halt mit.«
Weiterlesen

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 5

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

5. Wie Rübezahl drei Tischlergesellen mit Reisegeld versieht

»Schneeberger«, sagte ein Tischlergeselle zum anderen, als sie eben über das Gebirge wanderten, »Schneeberger, wenn du nicht besser laufen kannst, so kommen wir heute nimmer in die Herberge, denn das Gebirge ist hoch und der Tag gerade nicht lang.«

Der Schneeberger raffte sich und sagte: Erfurter, Eile mit Weile, und ich habe einmal einen ruhigen Schritt, und Weiterlesen

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 4

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

4. Wie Rübezahl einen begehrlichen Menschen bezahlt

Der Xaveri ist gewiss ein ganzer Kerl, sagte Bumban, und weiß Geschichten, die kein anderer Mensch weiß, und ist auch alles wahr, was er erzählt. Der Xaveri hat mir also auch die folgende Geschichte erzählt, und ist eine wahre Geschichte, so gut wie die anderen.

Damals – es ist schon lange her, ich glaube zu Kaisers Zeit – hat eine Baude gestanden, ein Stück unter den Weiterlesen

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 3

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

3. Wie Rübezahl seinen Namen bekam

Wenn aber einer so allein in der Welt lebt und hat kein teilnehmendes Herz, das mit Liebe an ihm hängt und Freud und Leid teilt, so ist es auch eine klägliche Sache, besonders in der Einsamkeit eines wilden Gebirges. Das dachte der Berggeist einmal. Wie er das dachte, so ging er auch gleich vom Hochgebirge herunter. Da sah er eines Tages in einem anmutigen Wäldchen ein gar liebliches Mägdlein, welches inmitten ihrer Gespielinnen lustwandelte. Sie war Weiterlesen