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Allerhand Geister – Auf dem Lichtenfels – Teil 3

Allerhand Geister
Geschichten von Edmund Hoefer
Stuttgart. Verlag der I. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1876

Auf dem Lichtenfels – Teil 3
Eine Festungsgeschichte

Birken war gleichfalls aufgestanden, machte eine höfliche Verbeugung und wandte sich der Außentür zu, ohne auf Claras unzufriedenes Aber Herr von Birken, das vergibt der Onkel Ihnen im Leben nicht! zu hören.

»Denn es ist ja natürlich kein Wort von dem allem wahr«, fuhr das Mädchen gegen den Adjutanten gewendet fort, der eben schwermütig blickend sein Glas füllte und es seufzend austrank. »Es war wieder einer von seinen übermütigen Einfällen …«

»Sagt mir nur um Gotteswillen, was denn eigentlich los war?«, schob hier die alte schwerhörige Dame ein. »Was hat er denn mit dem Moli… Moli… was ist denn das für ein Ding? Er wird doch allmählich auch gar zu wunderlich!«

Der Adjutant entfernte sich seufzend und machte vor dem Haus, da es gerade nicht regnete, eine Verdauungs- oder vielmehr Überlegungspromenade, ob er es nämlich wagen dürfe, seinen Nachtisch drüben bei den fidelen Kameraden zu suchen oder hier noch neuer Stürme und Vorkommnisse harren müsse. Seine Unentschlossenheit erreichte indessen schon nach einer kurzen Weile ihr Ende. Denn der Oberstleutnant kam in großer Eile von der Kaserne zurück, wo er offenbar Erkundigungen eingezogen hatte. Sein Gesicht war strahlend und er winkte dem Adjutanten so lebhaft entgegen, dass es beinahe aussah, als werfe er ihm Kusshände zu.

»Alles richtig … alles richtig!«, rief er ihm zu. »Fürchtete schon, der Birken, der Unband … äh, der Reifenberg … charmanter Mensch … noch von altem Schlag! … Würde Sie einladen, mitzufahren, Mornau, aber … äh … äh, wissen ja, es gibt noch viel zu tun mit dieser neuen Bagage! … Na, wissen von allem Bescheid. Bis zur Reveille bin ich wieder hier. Adieu!«

Damit eilte er treppauf und Herr von Mornau ging mit einem sanften Lächeln der Befriedigung zur Kaserne hinüber. Er hatte in der Tat den besten Teil erwählt, denn der Oberstleutnant war noch keine fünf Minuten in seinem Zimmer gewesen, als sich dort ein ganz gewaltiger Lärm erhob und sich so rasch und in so bedenklicher Weise steigerte, dass selbst die taube Schwester, die zwei Zimmer davon einen kleinen Nachmittagsschlaf hielt, darüber aufwachte und ganz erstaunt fragte, ob der Wind so tobe oder ihr Bruder, und die Nichte bat, doch lieber einmal nach Fenster und Türen zu sehen. Es sei doch bald nicht möglich, dass ein Mensch so haushalte.

Der hereinstürzende Bursche belehrte sie jedoch bald eines Besseren. Der arme Teufel bat und jammerte, Fräulein Clara möge mitkommen und auch die Frau Kanzleirätin – er getraue sich nicht wieder hinein. Der Herr sei schier außer sich – der Wagen werde gleich da sein, und nun sei die Uniform nicht zu finden – die zweite, die der Schneider erst vor acht Tagen ausgebessert habe. Aufs Sofa sei sie gelegt worden und am nächsten Tag fort gewesen. Das wisse er und habe geglaubt, der Herr habe sie selber in den Schrank gehängt. Er mag nicht, dass man bei ihm aufräume! Und nun sei sie fort und er schieße sich lieber tot, als dass er noch einmal hineingehe!

Es war mittlerweile drüben merkwürdig still geworden. Als die beiden Damen an der Tür horchten, hörten sie etwas, wie ein brummiges Lachen. Der Kommandant sah, da sie mit frischem Mut eintraten, in der Tat gar nicht besonders böse aus und rief ihnen ein beinahe launig klingendes Na, nun guckt euch einmal diese saubere Bescherung an! entgegen. Er zeigte dabei unter das altmodisch hochbeinige Sofa und – da war die Bescherung wirklich sichtbar und für die Hausgenossen auch erklärlich genug.

Der Alte litt es nämlich trotz seiner pedantischen Ordnungsliebe oder vielleicht grade wegen derselben, nicht um die Welt, dass fremde, zumal weibliche Hände, in seinem Privatzimmer aufräumten, sondern behauptete, das sei seine Sache und er verstehe es auch besser als irgendein anderes Geschöpf. So war denn an Auskehren und Abwischen nicht anders zu denken, falls er einmal den Lichtenfels verließ und zufällig den Türschlüssel abzuziehen vergessen hatte. Dann war die Frau Kanzleirätin, im Vertrauen auf ihre Taubheit, so frei, Hand anzulegen und dem kommenden Sturm demütig zu trotzen, besorgte jedoch alles allein und zeigte dabei solche Vorsicht, dass der Alte zuweilen nichts von dem Geschehenen merkte. Nun war aber ein solcher Glücksfall seit langer Zeit nicht eingetreten und es sah im Zimmer daher grauslich genug aus.

Zu Mitbewohnern des Zimmers hatte der Oberstleutnant zwei Dachshunde; aus spezieller Liebhaberei und als Tierfreund, denn Jäger war der alte Herr in seinem Leben nicht gewesen. Die Tiere hatten es bei ihm vortrefflich und bei Weitem besser als seine menschliche Umgebung. Wenn sie nur vernünftigerweise seiner schlechten Laune aus dem Wege gingen, was solche Geschöpfe bekanntlich ganz ausgezeichnet verstehen, so konnten sie so ziemlich alles tun und treiben, was ihnen beliebte, und lebten mit ihm auf völlig kameradschaftlichem Fuße. Als die Frau Dachshündin daher vor einigen Tagen Veranlassung fand, an die Herstellung eines Wochenbettlagers zu denken, und entdeckte, dass der alte, unter dem Sofa liegende Schlafteppich kaum noch dazu dienen konnte, so schaute sie sich nach einem passenden Ersatz um, annektierte die auf der Lehne liegende zweite Uniform und stellte sich mit liebevoller Hilfe des Gemahls mittels derselben das prachtvollste Lager her. Als der Oberstleutnant nun fluchend, wetternd und suchend im Zimmer umherlief, fiel sein Blick ganz zufällig auf ein Etwas, das ein wenig unter dem Sofa hervorragte und genauso ausschaute wie ein roter Ärmelaufschlag nebst einem blanken Knopf. Er stand still und bückte sich, um unter das alte Möbel zu schauen, und – lieber Gott, das Wochenbett mit der glücklichen Wöchnerin, einer wunderbar zahlreichen Nachkommenschaft und einem sehr zufrieden aussehenden Vater lag und saß vor seinen erstaunten Augen.

»Kanaillen sind es«, sagte er nun zu den beiden, gleichfalls nicht wenig überraschten Damen, »aber klug wie ein Mensch … ich sage es ja immer! Wenn ich nur bloß wüsste, wie ich meine Uniform da herauskriegte …kann ja doch die armen kleinen Kreaturen nicht stören, gingen mir am Ende drauf! Äh … äh! … Und daran bist du wieder ganz allein schuld, du Racker, verwünschter Krautkopf!«, fuhr er zu dem erschrocken zurückprallenden, durch die Türspalte lauschenden Burschen herum. »Was zwingst du durch deine höllische Nachlässigkeit die armen Tiere, für sich selber zu sorgen? … Meine erste Uniform, Dummkopf! … Na ja … äh … äh … da fährt, weiß es Gott, der Wagen schon vor!«

Damit schien das böse Geschick seine Launen erschöpft zu haben. Zehn Minuten darauf fuhr der Wagen mit dem Alten im reglementwidrigen scharfen Trab durch das Tor und über die Brücke. Zu anderen Zeiten hätte er sich dafür vermutlich selber in Arrest geschickt. An diesem Tag bemerkte er nicht einmal den salutierenden Posten, obwohl derselbe obendrein noch ganz und gar wie ein Grasteufel aussah.

Als der Wagen hinter der nächsten Biegung der steil sich hinabziehenden Straße verschwunden war, stellte Birken sich wieder bei dem Hauptmann ein. Der junge Mann sah nichts weniger als munter, vielmehr sehr nachdenklich und fast finster aus. Er nahm die Begrüßung der übrigen Kameraden, welche mit Reifenberg auf den Platz getreten waren und sich nach ihrem Diner ein wenig abkühlten, ziemlich zerstreut auf, hatte für ihre und des gleichfalls anwesenden Adjutanten Scherze – Herr von Mornau hatte sich in der Zwischenzeit merkwürdig erholt – so gut wie gar kein Ohr, schob vielmehr den Arm alsbald unter den des Freundes und zog diesen mit sich fort. Das Wetter hatte sich entschieden gebessert: Es regnete wenigstens nicht mehr und der Wind hatte hier oben schon alles wieder leidlich getrocknet.

»Birken, was hast du?«, fragte der Hauptmann, dem des Freundes Zustand unmöglich hatte entgehen können, und fügte lächelnd hinzu: »Willst du dich vielleicht wegen deiner Sünden wider den Alten und mich entschuldigen – wegen des Instruments und des Konzerts – du hast uns da möglicherweise etwas Schönes eingebrockt. Denn wenn zufällig nichts daraus würde – bestimmt war es doch nicht und Künstler haben ihre Launen …«

»Lass gehen, lass es gehen!«, unterbrach Birken ihn ungeduldig. »Der Alte ist fort, und das Übrige geht mich nichts an. Kurz, wäre diese Molique-Historie nicht gekommen, so hätte ich ihn auf andere Weise expedieren müssen. Ich kann ihn heute hier nicht brauchen, denn – kurz und gut«, er drückte den Arm des Hauptmanns, »ich muss heute Abend auf ein paar Stunden zur Stadt hinab.«

Reifenberg machte seinen Arm los und beschaute den anderen von unten bis oben. »Mornau sagte uns doch, dass ihr nicht mehr als ein Glas Wein vom Alten erhalten habt?«, bemerkte er sarkastisch.

Birken schien die maliziösen Worte gar nicht gehört zu haben. »Es hilft alles nicht – ich muss«, sprach er voll einer fast düsteren Entschiedenheit. Ohne auf das erstaunte Kopfschütteln des Freundes zu achten, redete er rasch und gedämpft weiter: »Du weißt, wie es zwischen Emilie und mir steht. Die Eltern bleiben dagegen, mein Vater sagt nach wie vor Nein. Wir schreiben uns zuweilen, gesehen haben wir uns aber, seit ich hier stehe, nur einmal, auf eine halbe Stunde, bei ihrer Durchreise. Die Medizinalrätin Germann ist ihre Tante, sie weiß von uns und will uns wohl.

Sie versprach mir, Emilie in diesem Herbst einzuladen und – stelle dir vor, jetzt ist sie richtig da – natürlich haben die Alten sie nur hingelassen, weil sie von meiner Abwesenheit wussten. Stell dir das vor, sage ich, und stelle dir weiter vor, wie glücklich es sich trifft, dass Fräulein Clara – es ist die Nichte des Alten und hier zum Besuch – Emilies Pensionsfreundin ist, von unserer Liebe weiß und unsere Briefe besorgt. Ohne sie … ich wüsste nicht, wie es werden sollte! Ich habe dir gesagt, der Alte muss noch in Ansehung meiner besondere Instruktionen haben. Er durchschnüffelt alles, was an mich kommt. Nun gibt mir die Clara heute Mittag einen Brief«, fuhr er immer gleich düster fort.

»Emilie schreibt, dass sie plötzlich heimbeordert sei; weshalb, ahne sie nur. Es sei daheim ein Vetter aus Indien, oder der Teufel weiß, woher, angelangt, ein Kerl, mit dem die Eltern, der Teufel weiß, was im Sinn haben. Emilie ist in Angst und Sorge.

Wenn sie mich nur sehen, nur mit mir reden könnte, schreibt sie; ob denn gar keine Möglichkeit sei, dass ich auf ein paar Stunden hinab dürfe? Morgen, spätestens übermorgen muss sie fort. Sie komme gar nicht aus den Tränen … Leo! Aus den Tränen! … Du siehst, ich muss.«

Der Hauptmann hatte schweigend zugehört, nur von Zeit zu Zeit den Kopf schüttelnd. In seinem Gesicht zeigte sich eine wirkliche Teilnahme; denn was er von früher her wusste und was er jetzt vernahm, und wie er den sonst so leichtherzigen Freund vor sich sah, das alles drang ihm zu Herzen. Aber trotzdem schüttelte er nun von Neuem den Kopf und meinte: »Du sagst, du musst, Gustav. Aber wie kannst du? Und wie, selbst wenn ich wollte und dürfte, kann ich dir helfen? Sechs Stunden, mein Freund! Und wie willst du nur hinausgelangen? Denn du begreifst …«

»Ich begreife alles und will von dir nichts, als eine Weisung an den Unteroffizier, dass er meinen Burschen, dem ich einen freien Abend gegeben habe, passieren lässt, wenn er so gegen vier Uhr in den Ort hinunter will, und keinen Lärm macht, wenn er, vielleicht erst nach Mitternacht, zurückkommt. Weiter nichts! Es müsste denn sein, dass du heute Abend selber nicht unnötig nach mir fragst, noch die Kameraden nach mir fragen oder gar suchen lässt. Ich bin nicht disponiert und bleibe für mich. Basta.«

»Und unter der Maskerade …«, sagte Reifenberg.

»Nichts Maskerade. Aber genug. Es ist jedenfalls am besten, wenn du so wenig wie möglich von der Sache weißt.«

»Aber sechs Stunden …«

»Ich reite sie bequem in zwei. Die Straße kann nicht schlecht sein, sondern nur schmutzig. Genug, mein Wort darauf: Wenn ich nicht den Hals breche, wozu ich bekanntlich als Unkraut keine Aussicht habe, so liege ich um ein Uhr in meinem Bett.«

Der Hauptmann schüttelte von Neuem den Kopf. »Aber wo nimmst du ein Pferd her? Und wenn du nun drunten … zu allem Unglück dem Alten begegnest …«

Über das finstere Gesicht des Leutnants flog zum ersten Mal wieder das alte übermütige Lächeln. »Höre«, sagte er, »daran habe ich, ehrlich gestanden, nicht gedacht. Natürlich sitzt der im Konzert, und überdies weiß ich in der Stadt gut genug Bescheid, um ihm nicht über den Weg zu laufen. Allein dein Gedanke ist kostbar. Obwohl mir, Gott weiß es, nicht lächerlich zumute ist, könnte es mich reizen …«

»Ich will nicht fürchten«, fiel Reifenberg mit fast strengem Ausdruck ein. »Vergiss nicht, dass es sich um deine ganze Karriere handelt.«

»Unbesorgt. Ich sagte schon, es ist mir nicht ums Lachen zu tun und Zeit habe ich auch nicht zu Allotria.

Denn – parole d’honneur – um ein Uhr liege ich in meinem Bett.«

»Wir sind also fertig«, sprach Reifenberg ernst. »Dem Unteroffizier werde ich die Weisung geben. Lasse dem Burschen aber doch lieber eine Nachtkarte ausstellen.

Mornau scheint ja ein guter Geselle zu sein. Weiter will ich nichts wissen – es ist ein Tollhäuslerstreich. Und nun, kommst du noch zu den Kameraden? Sie sehen nach uns aus.«

Birken folgte ihm und die Herren plauderten noch eine Weile in bester Laune, bis der Erstere dem Adjutanten seinen Wunsch mitteilte und eine, wenn auch von Achselzucken begleitete, zustimmende Antwort erhielt. Da der Kommandant jedenfalls erst später zurückkehre, so möge das Ding so hingehen, meinte der Adjutant schmunzelnd; jedenfalls solle der Bursche sich und seine Gefühle beherrschen lernen, denn selbstverständlich besuche er nicht den angeblichen alten Bauer Friedemann, sondern eine junge Friedemännin , von der er, Mornau, wohl gehört habe. Der Kommandant liebe aber bekanntlich bei seinen Untergebenen Liebesverhältnisse ganz und gar nicht und behaupte, dass dabei nur der Dienst vollends zum Teufel gehe.

Als die Übrigen lachend sich weiter nach der Schönen zu erkundigen begannen, verwies Birken sie launig an Mornau, der jedenfalls besser Bescheid wisse als er.

Dafür wolle er aber Reifenberg, der doch demnächst ein Pferd brauchen werde, den Vater Friedemann empfehlen: Der Bauer züchte die besten Pferde der ganzen Umgegend, habe stets ein paar Staatstiere im Stall, und Birken habe von ihm nicht nur seinen eigenen Braunen, sondern auch einen Prachtfuchs für den Obersten bezogen. Damit nahm er Abschied und wandte sich seiner Wohnung zu. Die Übrigen gingen zur Kompanie, welche sich mittlerweile zum Appell gesammelt hatte, besorgten ihre Geschäfte so schnell wie möglich und zogen sich dann zurück. Denn der Nebel kam wieder und mit ihm fing auch das Rieseln des Regens wieder an, sodass es im Freien so unlustig wie möglich war.

Als der Bursche Birkens gegen vier Uhr aus dem Tor ging, fing es bereits an zu dämmern, und als der zur Runde kommandierte Offizier eine Stunde später den Wall umschritt und die Posten visitierte, war es bereits dunkel. Birken hatte schon Licht in seinem Zimmer und wollte eben, da der Offizier vorüber kam, die Läden schließen.

»Ich kenne Birken gar nicht wieder«, bemerkte der Offizier später, als er zu den Kameraden zurückgekehrt war. »Ich lud ihn ein, mit mir zu gehen, aber er behauptete, unwohl zu sein und will heute ganz und gar für sich bleiben. Und er ist doch erst vier Wochen hier und schon ein Hypochonder.«

»Na, vier Wochen auf dem Lichtenfels«, meinte ein anderer sich schüttelnd, »erklären und entschuldigen vieles!«

»Es werden auch wohl Familienverhältnisse im Spiel sein. Er deutete vorhin dergleichen an«, sagte Reifenberg trocken. »Also lassen wir ihn.«

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