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Perry Rhodan Band 2929 – Welt der Pilze

Michelle Stern
Perry Rhodan Band 2929
Welt der Pilze

Den Absturz des Pflanzenschiffs KYLLDIN auf der Pilzwelt Sumurdh hatte der tefrodische Multimutant Assan-Assoul verursacht, dessen besondere Fähigkeit im Anzapfen der Paragaben anderer Mutanten besteht. Deshalb ist er so schwer zu besiegen. Er kann ja die Kräfte seiner Gegner übernehmen. Seine letzte unfreiwillige Helferin war Reginald Bulls Frau, Toio Zindher. Die Vitaltelepathin hatte einen inneren Zugang des scheinbar selbst wachsenden Schiffs zum Dakkarraum gefunden, einem übergeordneten Kontinuum, aus dem es Baumaterial und Ersatzteile holen kann. Dieser Kampf geht nun weiter.

Der Zugang zum Dakkarrraum, aus dem das Schiff sich versorgt, bleibt gestört. Es gibt keinen Nachschub für das vorher so unüberwindlich mächtige Schiff der Gemeni, und nun ringen Mutant und Schiff auf Leben und Tod. Abgestürzt auf einer Pilzwelt mit hochgradig aggressiver Flora und Fauna, die vollständig unter dem Befehl eines riesigen Mutterpilzes steht, wird es überrannt und zersetzt, die Gemeni sterben, Risse und aggressive Stränge von Pilzhyphen durchziehen es.

Trotzdem hat der Tefroder nicht gewonnen, er droht zu scheitern. Doch Unterstützung ist eingetroffen: Mehrere Mutanten bilden einen mentalen Block, der Assan-Assoul dabei unterstützt, die Vorgänge des riesigen Schiffes zu stören. Zu diesem geistigen Kampf, den der Roman darstellt, kommt die Auseinandersetzung mit dem ungehemmten Angriff der planetaren Lebensformen. Und die politischen Hierarchien kommen ebenfalls ins Spiel.

Die Unurden, das sind Laufvogelartige, haben den Arkoniden Essanyan da Tabernal, das Mehandormädchen Saphira und Toio Zindher verschleppt. Reginalt Bull sucht, findet und rettet sie – erst mal. Pilzhyphen haben sie befallen, sitzen in ihrem Gehirn. Die RIBALD CORELLO hat sich bei Bull per Funk gemeldet, doch der Unsterbliche will das Schiff nicht in die Gefahrenzone holen.

Hier kommt Vetris-Molaud zum Zuge. Bull bittet den charismatischen tefrodischen Dikator um Bergung und medizinische Versorgung. Der schickt gut ausgerüstete Soldaten, um die Bedrohten zu holen. Dadurch kommen Besitzansprüche ins Spiel. Denn Toio ist sein Besitz – gewesen, findet Bull, und auf keinen Fall, wenn sie das nicht will. Und dann geht es noch um die kostbaren Physiotrone. Geräte, die den Körper immer wieder verjüngen.

Der ehemalige arkonidische Imperator Bostich taucht auf, mit einem fulminanten Einstieg, die seine ganze halutische Kampfkraft zeigt. Er wird spielend mit den aggressiven Laufvögeln und Pilzen fertig. Dann beginnen beide Alleinherrscher mit dem Abstecken ihrer Weisungsbefugnis. Und Toio findet heraus, dass der Mutterpilz die KYLLDIN heilt, während er sich durch alle Gänge ausbreitet. Der Spross ist dann doch nicht zufällig nach Sumurdh teleportiert? Andererseits hat Assan-Assoul ihn erst dort ernsthaft angegriffen!

Der Roman ist trotz stellenweise unklarer Zusammenhänge wesentlich strukturierter als der Vorroman, findet auf mehreren, zu eindrucksvollen Szenen ausgearbeiteten Ebenen statt und hat ein hohes Tempo. Die Charaktere sind ausgeprägt, Kraftproben und actionreiche Sequenzen münden in ein fulminantes Finale. Der Spross nimmt unvorsehbare Wege. Und – eröffnet sich so der Zugang zum Dakkarraum, der Ressourcen und Hintergründe liefert?

(at)

 

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