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Die Abenteuer des Harry Dickson – Band 2 – Kapitel 6

Die Abenteuer des Harry Dickson
Band 2
Das verrufene Hotel in Kairo
Kapitel 6
Eine unerwartete Entdeckung

Tom Wills fühlte sich völlig belebt, als er die kühle Abendluft seine Schläfen streicheln spürte.

»Bei Gott«, murmelte er, »was Marah mir da erzählt hat, ist Gold wert. Ich muss es meinem Meister so schnell wie möglich mitteilen. Aber wo steckt er im Moment nur? Sollte er noch im Haus des Drogisten sein? Ich glaube, am besten wäre es, vor der Tür auf ihn zu warten.«

Gesagt, getan.

Er schlich vorsichtig an den Mauern entlang und vergewisserte sich, dass man ihn vom Hotel Zum Krokodil aus nicht sehen Weiterlesen

Der Wolfdämon – 4. Kapitel

Albert W. Aiken
Der Wolfdämon
Oder: Die Königin von Kanawha
4. Kapitel
Das Mädchen, das den Schuss abfeuerte

Winthrop blickte mit erstaunten Augen auf seine Retterin, denn dass das Mädchen sein Leben durch die rechtzeitige Rettung gerettet hatte, daran bestand kaum ein Zweifel.

Der junge Mann erblickte ein wunderschönes Mädchen, gekleidet in indianischer Tracht, ihr Gewand farbenprächtig gefranst und mit farbigen Perlen verziert. Doch obwohl es indianische Kleidung trug, floss in den Adern dieses Waldkindes mehr weißes als rotes Blut.

Die Haut hatte einen reichen olivfarbenen Ton; eine eigenartige Haut – so dünn trotz ihrer Dunkelheit, dass die schnelle Weiterlesen

Nick Carter – Band 20 – Ein Kindesraub – Kapitel 4

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein Kindesraub
Ein Detektivroman
Kapitel 4

Die Entführung Klein-Dorrits

Die nächsten drei oder vier Stunden machte sich Nick Carter in dem hinter dem Haus sich streckenden Gehölz geschäftlich zu tun. Wieder und wieder stellte er den Dreifuß mit dem Beobachtungsglas auf, so den Anschein erweckend, als suchte er die Staatsgrenzen genau festzustellen. In Wirklichkeit aber war ihm nur daran gelegen, einen Blick auf Klein-Dorrit und deren Wärterin zu werfen. Schließlich erblickte er die beiden. Auf halber Höhe des Aussichtshügels, von welchem ihm Groble zuvor erzählt gehabt, erblickte er einen roten Flecken. Als er sein Fernglas nach jener Richtung richtete, da gewahrte er, dass es sich um ein rotes Umschlagetuch handelte, das von einer Frau getragen wurde, welche mit dem Rücken an die Felswand gelehnt, auf einer Weiterlesen

Einbrecher aus Leidenschaft – Das Schicksal der Faustina – Teil 2

E. W. Hornung
Einbrecher aus Leidenschaft
Das Schicksal der Faustina

Teil 2

Der Samstag brachte jedoch die Nachricht, dass der Graf an diesem Wochenende nicht kommen würde, da er geschäftlich in Rom sei und nicht rechtzeitig zurückkehren könne; für einen ganzen Sonntag war uns also Frieden versprochen, und entsprechend kühne Pläne schmiedeten wir. Es hatte keinen Wert mehr, diese Sache länger heimlich zu halten.

Wer sie gewinnt, der mag Faustine nehmen und behalten.

Ja, aber er sollte sie offen gewinnen oder sie verlieren und zur Hölle fahren! Am Sonntag wollte ich es also mit ihren Leuten ausfechten – und mit dem Grafen und Stefano, sobald sie ihre Nasen zeigten. Ich hatte keinerlei Anreiz, jemals wieder in ein heimliches Leben zurückzukehren, das nur eine Taxifahrt vom Gefängnis in Wormwood Scrubbs entfernt war. Faustina und die Weiterlesen

Das Geisterschiff – Kapitel 29

John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 29
Endlich zu Hause!

Wer als Seemann oder Weltenbummler durch die Lande zieht, kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass die Welt weitaus kleiner ist, als Daheimgebliebene vermuten würden. Man kann kaum einen Schritt tun, ohne jemanden zu treffen, den man meilenweit entfernt oder hinter einem Ozean wähnte.

Ich war kaum in den Zug von Southampton nach London gestiegen – auf dem Weg nach Liverpool, nachdem ich erst am selben Morgen vom Postdampfer aus Colon gelandet war –, als mir in der gegenüberliegenden Ecke des Abteils ein Mann auffiel. Er war groß, hatte struppiges Haar und einen dichten braunen Bart. Ich hätte ihn nicht im Geringsten einordnen können, hätte er mich nicht einen Moment lang genau gemustert. Dann erhellte ein breites Grinsen sein Gesicht, und seine Augen funkelten so drollig, dass ich ihn sofort erkannte, noch bevor er seinen unverwechselbaren irischen Akzent hören ließ.

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