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Storys & Lyrik

Arthur Conan Doyle – Die Stimme der Wahrheit

Arthur Conan Doyle
Die Stimme der Wahrheit
Eine Kurzgeschichte von Arthur Conan Doyle, die erstmals im März 1891 im The Strand Magazine veröffentlicht wurde

Mrs. Esdaile von den Lindens, Birchespool, war eine Dame mit bemerkenswerten wissenschaftlichen Fähigkeiten. Als ehrenamtliche Sekretärin des Damenclubs der örtlichen Eclectic Society glänzte sie mit unerschöpflicher Brillanz. Man munkelt sogar, dass sie die einzige Frau im Saal war, die Professor Tomlinsons anregendem Vortrag über die Perigenese der Plastidule bis zum Ende folgen konnte. In der Abgeschiedenheit der Lindens unterstützte sie Darwin, lachte über Mivart, zweifelte an Haeckel und schüttelte den Kopf über Weissman, mit einer Vertrautheit, die ihr die Bewunderung der Universitätsprofessoren und den Schrecken der wenigen Studenten eintrug, die es wagten, ihre lehrreiche, aber herzliche Türschwelle zu überschreiten. Natürlich hatte Mrs. Esdaile auch ihre Kritiker. Das ist das Privileg eines außergewöhnlichen Verdienstes. Es gab bitteres weibliches Geflüster über das Studium von Enzyklopädien und Lehrbüchern, das jeder gelehrten Zusammenkunft vorausging, und über Weiterlesen

Das Gespensterbuch – Sechste Geschichte

Das Gespensterbuch
Herausgegeben von Felix Schloemp
Mit einem Vorwort von Gustav Meyrink
München 1913

Ein Gesicht Karls XI.

Von Prosper Mérimée

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, Horatio,
von denen sich eure Schulweisheit nichts träumen lässt.
Aus: Shahespeare, Hamlet

Über Gesichte und Erscheinungen macht man sich lustig: Aber einige von ihnen sind so gut bezeugt, dass man, wenn man ihnen den Glauben Weiterlesen

Das Gespensterbuch – Fünfte Geschichte Teil 4

Das Gespensterbuch
Herausgegeben von Felix Schloemp
Mit einem Vorwort von Gustav Meyrink
München 1913

Wenn wir gestorben sind …
von Frédéric Boutet

Fortsetzung …

Die Gesellschaft neigte sich indessen ihrem Ende zu, der größere Teil der Gäste hatte sich bereits zurückgezogen. Die letzten Erfrischungen wurden umhergereicht.
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Das Weihnachtsgeschenk der Raketenbesenhexe

Das Weihnachtsgeschenk der Raketenbesenhexe

Seit Tagen schon fühlte Monty Cristo sich steinalt und hundeelend, und dies, obwohl er ein Kater war.

Und ungeachtet er einigen wilden Gerüchten zufolge von einem waschechten Wildkatzenvater und der Ururururenkelin einer königlichen Schmusekatze abstammte, die es auf der Suche nach Abenteuern mit zwei Zwergen auf dem Rücken eines Drachen über eine der Sternenbrücken in die Welt der Menschlinge verschlagen hatte. Schlappmachen wegen einiger Zipperlein war bei einer solchen Herkunft also keine Option.

»Tja. Und sowieso: Stichwort Abenteuer! Ha-ha. Witzig!«, fauchte Monty und fand das alles einfach kein bisschen witzig.

An diesem Dezemberabend lag er lang ausgestreckt auf dem verwitterten Holzgeländer der Terrasse und schaute dem Schneeregen Weiterlesen