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Einsendeschluss 31.05.2021

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Game of Thrones: Lord Schnee

Game of Thrones
Erste Staffel, Episode 3
Lord Schnee

Lord Ned Stark kommt in Königsmund an. Noch bevor er den Staub der Straße von seiner Kleidung abschütteln kann, wird seine Anwesenheit vom Kleinen Rat erbeten. Auf seinem Weg durch den Roten Bergfried sieht Ned Ser Jaime Lannister am Eisernen Thron sitzen. Die beiden Männer tauschen sich spitzfindige Bemerkungen aus. Dann erzählt Jaime von dem Tag, an welchem der Irre König Aerys Neds Vater und Bruder im Thronsaal ermordet hat.

Ned erreicht den Ratssaal und wird von den Mitgliedern der Gruppe begrüßt: Lord Varys, Meister der Flüsterer; Lord Renly Baratheon, der Bruder des Königs und Lord von Storm’s End; Petyr Kleinfinger Baelish, Meister der Münze; und Großmeister Pycelle, ein alter Meister, der seit Jahrzehnten in Königsmund dient. Ned spricht grob mit jedem von ihnen – außer mit Renly, den er umarmt. Als der Rat sich daran macht, ein Turnier zu planen, um Neds Ernennung zur Rechten Hand zu ehren, ist er schockiert, als er erfährt, dass die Krone tief verschuldet ist. Ned befiehlt, das Turnier abzusagen, merkt aber schnell, dass sein Ausbruch unpolitisch ist und bittet den Rat um Verzeihung.

Königin Cersei Baratheon versorgt die Wunden, die ihr Sohn, Prinz Joffrey Baratheon, erlitt, als Aryas Schattenwolf ihn angriff und erklärt ihm die Privilegien und Aufgaben des Königseins. Er wird die Macht haben, die Geschichte neu zu schreiben, verspricht sie, aber er muss auch wissen, wie er seine Macht im Reich aufrechterhalten kann. »Jeder, der keiner von uns ist«, sagt Cersei zu ihrem Sohn, »ist ein Feind.«

Ned kehrt in seine Gemächer zurück und findet Sansa und Arya streitend vor. Sansa lehnt die Puppe, die er ihr als Geschenk mitbringt, ab. Als er in ihrem Schlafzimmer nach Arya sieht, hält sie ihr Schwert Nadel in der Hand. Sie sagt ihrem Vater, dass sie Mycah gebeten hat, mit ihr zu üben, und nun ist der Junge tot. Ned versichert ihr, dass es nicht ihre Schuld war – oder Sansas. Er erlaubt ihr sogar, die Klinge zu behalten, wenn sie verspricht, ihre Schwester nicht damit zu stechen.

Auf Winterfell liegt Bran Stark im Bett und hört der alten Nan beim Erzählen von Geschichten zu. Als er nach einer unheimlichen Geschichte fragt, erzählt sie ihm von dem Winter, der eine Generation lang dauerte, als die Weißen Wanderer kamen und auf ihren toten Pferden ritten, mit ihren Meuten von fahlen Spinnen, so groß wie Jagdhunde, jagten. Die Tür wird aufgerissen, wodurch ihr Gespräch unterbrochen wird. Robb Stark betritt den Raum. Bran erzählt seinem Bruder, dass er sich immer noch nicht an den Sturz erinnert. Er hat begriffen, dass er nie wieder laufen wird und sagt Robb, dass er sich wünscht, er wäre lieber tot.

Lady Catelyn Stark und Ser Rodrik Cassel kommen in Königsmund an, in der Hoffnung, nicht aufzufallen, aber sie werden an den Toren von der Stadtwache begrüßt. Eine Wache übergibt Cat eine Nachricht von Lord Petyr ” Kleinfinger” Baelish und eskortiert die Reisenden zu einem Bordell, um ihn zu trefffen. Wütend über den unwürdigen Ort, schimpft Cat gegen Kleinfinger, der sich entschuldigt und ihr sagt, dass er einen Ort gewählt hat, an dem niemand nach ihr suchen würde. Als Ned ankommt, ist er ebenso wütend – die Tatsache, dass Kleinfinger offensichtlich immer noch in Cat verliebt ist, hilft nicht weiter – aber die Informationen, die Baelish liefern kann, sind nützlich: Der Dolch aus valyrischem Stahl, der bei dem Anschlag auf Bran verwendet wurde, gehört Tyrion Lannister.

Im Hof der Schwarzen Festung trainiert Jon Schnee unter der Leitung von Ser Alliser Thorne und hat keinerlei Schwierigkeiten, die anderen Rekruten im Kampf zu besiegen.

Ned Stark erfährt von Kleinfinger, dass seine Frau in Königsmund ist. Lord Baelish bringt ihn zu ihr.

Drei der jungen Männer – Pyp, Grenn und Rast – in der Waffenkammer Jon an, weil er sie so übel geschlagen hat. Tyrion nutzt die Bedrohung durch die Macht seiner Familie, um das Handgemenge zu beenden, erzählt Jon dann aber die Geschichten seiner Mitrekruten – dass sie nicht so viel Glück hatten, in Burgen mit edlen Kriegern aufzuwachsen, die sie ausbilden.

Kleinfinger erklärt sich bereit, ihnen bei der Suche nach der verantwortlichen Person zu helfen. Catelyn ist zuversichtlich, dass sie Kleinfinger, den sie seit ihrer Kindheit kennt, vertrauen können.

Jaime und Cersei treffen sich heimlich, um über Brans Erwachen zu sprechen. Jaime hält seine Schwester fest und versichert ihr, dass der Junge nicht reden wird. »Und wenn er es tut, werde ich ihn umbringen; ihn, Ned Stark, den König, die ganze verfluchte Bande, bis du und ich als einzige übrig bleiben auf dieser Welt.«

Bevor sie noch mehr Aufmerksamkeit erregen kann, verlässt sie die Stadt und verabschiedet sich von ihrem Ehemann.

König Robert Baratheon, der sich in ein Glas Wein vertieft, tauscht Kriegsgeschichten mit Ser Barristan Selmy von der Königsgarde aus. Er erzählt, wie er in der Schlacht von Summerhall einen jungen Mann mit seinem Kriegshammer getötet hat. Dann schickt er nach Jaime und fragt ihn, was der Irre König Aerys sagte, als er starb. »Er sagte dasselbe, wie schon seit Stunden«, antwortet Jaime. »Verbrennt sie alle.«

Auf ihrer Reise durch die Ebenen von Essos fragt Daenerys Targaryen Ser Jorah Mormont, woher die Dothraki ihre Sklaven bekommen. Er erklärt, dass die Städte sie als Tribut anbieten, um einem Angriff der Reiterlords zu entgehen. Daenerys befiehlt der gesamten Horde, anzuhalten und teigt vom Pferd. Bald stürmt ihr Bruder, Viserys Targaryen, auf seinem Pferd heran und beschimpft sie, weil sie es gewagt hat, ihm einen Befehl zu geben. Bevor er sie jedoch schlagen kann, knallt ihm eine Peitsche um den Hals und zieht ihn zu Boden. Rakharo, der Leibwächter, der auf Daenerys aufpasst, nimmt Viserys Pferd und zwingt ihn, zu Fuß zu gehen.

Jon nimmt den Aufzug auf die Mauerkrone, um mit seinem Onkel Benjen zu sprechen, der zu einer Mission in die nördlichen Wildnisgebiete aufbrechen will. Jon möchte mit ihm gehen, aber Benjen lehnt dies ab. »Du bist kein Grenzer, Jon«, sagt er. »Hier bekommt ein Mann, was er verdient, wenn er es sich verdient hat.«

Tyrion trinkt mit Yoren in der Schwarzen Festung und tauscht Geschichten über das Leben auf der Straße aus. Benjen unterbricht ihre Scherze und bittet Tyrion ernsthaft darum, dem König zu sagen, dass die Nachtwache mehr Unterstützung braucht. “Die Hälfte der Jungen, die Ihr beim Training gesehen habt, werden nördlich der Mauer sterben”, sagt er dem Zwerg. Tyrion antwortet, dass er nicht an Riesen und Ghule und Weiße Wanderer jenseits der Mauer glaubt. Aber Benjen, der sich in den hohen Norden gewagt hat, ist nicht so schnell bereit, diesen Gedanken abzulehnen.

Im Lager bemerkt Daenerys’ Dienstmädchen Irri eine Veränderung am Körper ihrer Herrin. Sie streift über eine Brust ihrer Khaleesi und verkündet, dass Daenerys schwanger ist. Irri geht zu Jorah und Rakharo auf der Suche nach nahrhafterem Essen, um Daenerys zu verköstigen. Als sie die Nachricht verbreitet, befiehlt Jorah, eine Ziege zu schlachten, bevor sie in die Nacht reiten.

Beim nächsten Mal, als Jon mit Grenn und Pyp trainiert, gibt er ihnen Unterricht, anstatt sie zu erniedrigen.

Später erzählt Lord Commander Jeor Mormont Tyrion auch, dass die Wildlinge jeden Tag in größerer Zahl nach Süden fliehen. Und ein Ranger hat geschworen, dass er Weiße Wanderer gesehen hat – bis zu dem Moment, als Ned Stark ihm seinen Kopf abgeschlagen hat.

Tyrion beschließt, mit Yoren nach Süden nach Königsmund zu gehen, und er besucht Jon auf der Mauer, um sich zu verabschieden. Nachdem er seinen eigenen Schwur erfüllt hat, von der Spitze des Bauwerks zu pissen, verspricht der Zwerg Jon, dass er seine Grüße Bran überbringen wird. Als Trost sagt ihm Tyrion: »Wenn du schon ein Krüppel sein musst, ist es besser, ein reicher Krüppel zu sein.«

Arya trittr ihre erste »Tanzstunde« bei Syrio Forel, einem Meister-Schwertkämpfer aus der Freien Stadt Braavos, an. Er lehrt sie die Grundlagen des Braavos-Tanzes, des Wassertanzes, während sie versucht, ihn mit einem Holzschwert zu bezwingen. Ned erscheint in der Tür und schaut den beiden zu. Zuerst lächelt er über das Talent seiner Tochter, aber seine Freude vergeht schnell, als er erkennt, dass Arya sich wohl auf einen Kampf vorbereiten könnte.

Quelle:

(wb)