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Paraforce Band 38

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Im Zauberbann des Harzgebirges – Teil 4

Im Zauberbann des Harzgebirges
Sagen und Geschichten, gesammelt von Marie Kutschmann

Das Schwert an der Liebfrauenkirche zu Halberstadt

Nahe am Haupteingang zu der Liebfrauenkirche in Halberstadt hängt vom Mauergesims herab an eiserner Kette ein rostiges Schwert. Immer wiegt sich dasselbe hin und her. Kein Kraut, kein Gras wächst darunter, kein Regen oder Tau befeuchtet die Stelle. Von diesem wunderbaren Schwert, das schon Jahrhunderte hindurch dort hängt, berichtet die Sage.

In unmittelbarer Nähe Halberstadts lag eine Burg, die von dem wilden, weit und breit gefürchteten Ritter Hug bewohnt war. Die Gattin des Ritters, eine fromme, stille Frau, war früh gestorben und hatte nur eine Tochter hinterlassen. Die arme Bertha wäre ganz verwaist und einsam gewesen, denn der Vater war nur daheim, wenn es galt, wüste Gelage zu feiern, hätte sie nicht in ihrem Pflegebruder Teutbold einen treuen Gesellschafter gehabt. Teutbold war schon als kleines Kind in Hugs Burg gekommen, da der Ritter seinem Vater versprochen hatte, den Jungen an Kindes statt anzunehmen, weil jenen die Reichsacht traf und er deshalb das Land verlassen musste. Dieses Versprechen hielt Ritter Hug aber nur schlecht, denn wenn er Teutbold auch Obdach und Nahrung gewährte, so kümmerte er sich doch weiter nicht um den Knaben. Je älter dieser wurde, umso lästiger schien er dem Ritter. Mit besonderem Groll bemerkte er, dass seiner Bertha Herz mit inniger Neigung an dem Pflegebruder hing. Solange die Mutter noch gelebt hatte, war es anders gewesen, denn sie liebte den Knaben ebenso sehr wie ihre Tochter und erzog beide in Frömmigkeit und zu braven, tüchtigen Menschen. Als nun die Teure für immer die Augen geschlossen hatte, da wurde die gegenseitige Liebe der Vereinsamten noch größer. Als endlich Teutbold herangewachsen war und immer klarer erkannte, in welcher rohen Umgebung sich seine Bertha befand, sann er nur noch darauf, wie es zu ermöglichen sei, die Geliebte aus diesem wüsten Treiben fortzubringen.

Häufig kam ein Ritter von Assen mit seinem Sohn, einem frechen, wilden Junker, auf die Burg, um mit Hug lärmende Gelage zu feiern. Alsbald gewahrte sowohl Bertha als auch Teutbold, dass ihr Vater die Absicht hatte, seine Tochter mit dem Junker zu vermählen, sobald dieser zum Ritter geschlagen sein würde. Berthas Widerwille gegen den verhassten Gecken steigerte sich noch mehr bei dem Gedanken, einem solchen Menschen als Weib in sein Haus folgen zu sollen. Sorgend beriet sie mit Teutbold, wie dem Schrecklichen auszuweichen sei.

Da bat dieser die Geliebte, in seiner Liebe zu ihr starken Schutz zu suchen und dereinst sein Weib zu werden. Er wolle hinausziehen, für das Heilige Grab zu kämpfen, und wenn er dann seinen Namen von dem Fleck befreit, der durch die Schuld, durch die Ächtung seines Vaters daran hafte, wenn er Ruhm, Geld und Gut erworben habe und ein Ritter geworden sei, dann solle ihm Bertha als sein Weib angehören. Freudig gelobte diese dem Jüngling, treu seiner Rückkehr zu harren und sich der Vermählung mit dem verhassten Junker dauernd zu widersetzen.

Unterdessen war Eberhard von Assen zum Ritter geschlagen worden. Hug war glücklich, seine Tochter dem Sprössling eines so alten, edlen Geschlechts vermählen zu können. Er lud deshalb immer häufiger den alten Ritter mit seinem Sohn zu Gast.

Teutbold sah, dass der Tag, da Eberhard von Assen seine Bertha zum Weib begehren werde, immer näher rückte. Er baute felsenfest auf die Treue der Braut, aber er beschleunigte deshalb auch die Vorbereitungen zu seiner großen Reise, über die er wohlweißlich bisher zu Hug ebenso wenig gesprochen, wie von dem Verlöbnis mit seiner Tochter. Als jedoch die Stunde der Abreise geschlagen hatte, trat Teutbold wohlgerüstet in das Gemach Hugs, in dem dieser mit den beiden von Assen sich am Trunk vergnügte. Verwundert hörte er auf die Worte seines Pflegebefohlenen, der ihm für die erwiesenen Wohltaten dankte und ihm kund tat, dass es nun für ihn an der Zeit sei, hinaus zu wandern in die Welt, nur seine Kräfte zu stählen und sich die Sporen zu verdienen, dass ein lässiges Verweilen auf der stillen Burg dem herangewachsenen Junker nicht länger gezieme.

Wie der Jüngling seine bescheidene Rede beendet hatte, brachen die drei Zechenden in ein so schallendes Gelächter aus, dass dem Verhöhnten das Blut siedend in den Schläfen wallte. Verächtlich maß ihn Ritter Hug mit den Blicken und rief spottend: »Du Feigling, der du nur im Weibergemach am warmen Ofen dich wohlfühltest, willst plötzlich hinaus in die Welt? Was willst du denn dort?«

Laut lachend fiel Eberhard dem Ritter in die Rede: »Nun, Ritter Hug, Ihr habt es ja gehört, er will seine Kräfte stählen, will kämpfen und sich die Sporen verdienen. Ha, ha, wird aber wahrscheinlich nur als Schwertfeger dem Tross folgen, das heißt, wenn er den Mut dazu hat.«

Wieder folgte ein unbändiges Lachen der drei. Nun war es mit der mühsam erzwungenen Ruhe des verhöhnten Teutbold zu Ende. Wütend riss er den Fehdehandschuh aus seinem Koller hervor und schleuderte denselben dem betroffen dreinblickenden Assen ins Gesicht.

»Bube«, zischte der Jüngling mit funkelnden Augen, »ich kehre heim in nicht allzu ferner Zeit, dann werde ich dir gleichberechtigt sein, und du wirst mir Genugtuung geben für diesen Schimpf!«

Ohne Abschied wollte er hinauseilen, als in demselben Augenblick Bertha das Gemach betrat. Stürmisch eilte Teutbold auf dieselbe zu, schloss sie innig in seine Arme und rief den verblüfften Rittern entgegen: »Seht hier, das ist meine Braut, wir sind vor Gott verlobt. Kein Mensch vermag uns zu trennen. Versteht Ihr, Ritter Hug, von Euch fordere ich Bertha als mein Weib, wenn ich zurückkehre, wehe Euch, wenn Ihr unser Bündnis nicht achtet!«

Das höhnische Lachen, welches anfangs dem erregt Forteilenden gefolgt war, verstummte alsbald. Fragend blickten die von Assen auf Ritter Hug, der eben an diesem Tag Eberhard seine Tochter versprochen hatte. Ihm war der Vorfall im höchsten Grade peinlich. Hastig sprang er auf, um hinauszueilen und den frechen Burschen für seine Unverschämtheit zu züchtigen. Aber Bertha, von den so urplötzlich auf sie einstürmenden Vorgängen fast betäubt, stürzte dem Vater zu Füßen, umklammerte in schrecklicher Angst seine Knie und bat ihn flehentlich, des Geliebten zu schonen. Als Ritter Hug sich endlich aus ihren Armen befreit hatte und hinausstürzte, war Teutbold mit seinem Knappen schon aus der Burg und den Augen der Nachblickenden entschwunden.

Innerlich wütend kehrte der Ritter Hug in das Trinkgemach zurück. Allein seinen Gästen zeigte er sich heiter und lachte über den törichten Burschen, der natürlich sofort, wenn er Hunger und Kälte spüre, in sein warmes Nest zurückkehren werde. Die edlen Ritter möchten aber überzeugt sein, dass dem Teutbold die begangene Frechheit nicht ungestraft hingehen werde und dass bezüglich des Abkommens wegen der Heirat selbstverständlich alles beim Alten bliebe.

Einige Jahre waren vergangen: Teutbold hatte sein Vorhaben ausgeführt und in Palästina manchen Kampf siegreich bestanden. Reich mit Schätzen beladen, das Ritterschwert an der Seite, die goldenen Sporen an den Füßen und mit dem heiligen Kreuz geschmückt, trat er die Rückkehr an, klopfenden Herzens freilich, ob wohl die geliebte Bertha noch seiner harre. Immer näher rückten ihm die heimatlichen Berge, endlich befand er sich in der nächsten Umgebung von Ritter Hugs Burg. Böse Ahnungen beunruhigten ihn. Bevor er deshalb die heimische Schwelle betrat, kehrte er auf dem benachbarten Schloss bei einem Ritter ein, der ihm von jeher freundlich gesinnt gewesen, und erkundigte sich hier nach Berthas Schicksal. Da erfuhr er denn, dass seine Bertha, nachdem sie sich jahrelang standhaft geweigert hatte, nun doch gezwungen worden sei, dem Ritter Eberhard von Assen die Hand zu reichen, dass morgen die Hochzeit mit großem Pomp gefeiert werden solle und dass schon heute die Festlichkeiten ihren Anfang nähmen. Totenbleich hörte Teutbold diese Kunde. Ein heißes Dankgebet sandte er zum Himmel, dass er nicht unwiderruflich zu spät gekommen war. Dann legte er festlichen Schmuck an und ritt hinauf zur Burg seines Pflegevaters.

Manches Auge blickte verwundert auf die hohe Gestalt, die in schimmernder silberner Rüstung mit geschlossenem Visier den Festsaal betrat.

Als Ritter Hug den Ankömmling entgegenschritt und ihn bat, seinen Namen zu nennen, damit er den Gast vielleicht als Freund noch herzlicher willkommen heißen könne, entgegnete ihm dieser: »Dass ich ebenbürtig bin, beweist Euch mein Schild, darum erlasst es mir, meinen Namen zu nennen, den Ihr doch in kürzester Zeit erfahren werdet! Gewährt mir gütig des ritterlichen Gastes Recht, eine Stunde in Eurem Saal zu verweilen.«

Ritter Hug grüßte den Fremden und ließ ihn gewähren. Bald betrat auch die Braut den Festraum. Bleich und trübe schritt sie am Arm ihres Verlobten einher. Da erblickte sie Teutbold. Sofort erkannte sie ihn an der Binde, die ihre Hand einst selbst gestickt und ihm zum Abschied angelegt hatte. Leichenblass wurde sie vor freudigem Schreck und stützte sich schwer auf Eberhards Arm, kaum war sie fähig, sich aufrecht zu halten.

Eberhard aber bemerkte die plötzliche Erregung seiner Braut. Er sah ihr besorgt ins todbleiche Antlitz und fragte ängstlich, was ihr fehle.

Da trat Teutbold dicht an das junge Paar heran, wandte sich zu Eberhard von Assen und sprach: »Was Eurer Braut fehlt, fragt Ihr? Nun, ich denke, die Frage wäre leicht zu beantworten: Der rechte Bräutigam ist es, der ihr fehlt, denn sie schaut nicht drein wie eine Braut, die freiwillig und glücklichen Herzens zum Altar tritt.«

Zornbebend blickte der Ritter von Assen auf den kühnen Sprecher und rief: »Was wagt Ihr? Was wollt Ihr davon wissen? Was drängt Ihr Euch in anderer Sache? Oder ist auch die kindische Mär von der Jugendliebe zu Euch gedrungen? So will ich es Euch sagen, dass meine Bertha mir gern und willig folgt, denn der, dem sie einst in unreifer Neigung zugetan war und dem sie Treue geschworen hatte, ist längst von den Sarazenen getötet worden!«

»Das lügst du«, schrie Teutbold dem Erschreckten entgegen und öffnete sein Visier. »Gedenkst du noch des Fehdehandschuhs, den ich dir vor Jahren hingeschleudert habe? Jetzt verlange ich Genugtuung! Bestimme Ort und Stunde!« Mit diesen Worten verließ er den Saal.

Erstaunt blickten die Gäste dem Hinausschreitenden nach, denn keiner wusste von dem, was sich vor Teutbolds Fortgang im Schloss ereignet hatte, doch an den zornfunkelnden Augen von Berthas Vater und Bräutigam merkten sie wohl, dass dieser Vorfall von schlimmer Bedeutung sei.

Im Vorsaal hatte Teutbold seinem dort harrenden Knappen die Rüstung übergeben und stattdessen ein kostbares Wams angelegt. Darauf kehrte er in den Festsaal zurück.

Alsbald trat ihm Ritter Hug mit den Worten entgegen: »Jeder Edle, wer er auch sei, findet in meiner Burg gastliche Aufnahme, und so wird auch Euch dieser Vorzug zuteil. Allein Ihr habt die Festfreude gestört, habt Zank und Streit in diese friedlichen Räume gebracht. Drum ersuche ich Euch, sobald die Stunde des Gastrechts verronnen ist, diesen Ort zu verlassen.«

»Seid unbesorgt, dass ich noch länger dort Gastfreundschaft beanspruchen werde, wo man mir das Teuerste rauben will«, entgegnete finster Teutbold. »Eine Stunde nur, wie es die Rittersitte gestattet, bleibe ich in den Mauern dieser Burg.« Mit edlem Anstand schritt er an dem Wirt vorbei und mischte sich unter die übrigen Gäste.

Als sich aber die Erregung der Versammelten etwas gelegt hatte und man plaudernd daherschritt, gelang es Teutbold, in Berthas Nähe zu kommen. Sofort verließ sie den Bräutigam, winkte ihm gebieterisch, zurückzubleiben und trat mit Teutbold zur Seite. Da hörte er aus dem Mund der Geliebten, dass sie seiner treu geharrt, dass man nur dadurch ihren Widerstand gebrochen und sie nur deshalb in den verhassten Bund mit Eberhard gewilligt habe, weil ihr des Geliebten Tod als sicher gemeldet worden. Nun aber, da sie wisse, dass Teutbold lebe, solle keine Macht der Erde sie zwingen, ihm die Treue zu brechen. Gleich, wenn die Gäste sich entfernt hätten, wolle sie dem Vater und dem Ritter von Assen ihren Entschluss mitteilen. Überglücklich eilte Teutbold nach Ablauf der festgesetzten Stunde fort. Alles jubelte in ihm, sollte doch für sein treues Ausharren, für seine Mühen ihm endlich der Preis werden. Als er bei der Liebfrauenkirche in Halberstadt vorbeiging, da sah er im hellen Mondstrahl die Mutter Gottes über der Eingangstür liebreich und milde auf ihn herabblicken. Es trieb den Glücklichen, ein heißes Dankgebet zu ihr hinauf zu senden. Alles um sich her vergessend, kniete er nieder und betete inbrünstig.

Da plötzlich schlugen Schritte an das Ohr des in Andacht Versunkenen. Er wandte sich um, den Grund derselben zu erspähen, doch mit einem Aufschrei sank er nieder, denn ein Schwert hatte seine Brust durchbohrt. Wie der Verwundete stöhnend zusammenbrach, erkannte er, noch ehe der Tod sein Auge umnachtete, in dem Mörder seinen Feind Eberhard von Assen.

»Mörder!«, hauchte der Sterbende mit schwacher Stimme, »den ehrlichen Zweikampf meidest du, um mich hier hinterlistig zu töten. Wisse denn, nie wird Bertha dein Weib!« Dann sank er zurück. Ein Röcheln des Sterbenden und der treue Teutbold hatte ausgelitten.

Eberhard hatte sich indessen schnell auf die Burg zurückbegeben, damit sein Ausbleiben nicht auffalle und das Fest heiter beschlossen werde. War doch nun der lästige Nebenbuhler auf ewig beseitigt. Grund genug für ihn, um heiter zu sein.

Aber erschreckt wichen die Gäste vor ihm zurück, als der Mörder mit blutbeflecktem Schwert und Gewand eintrat.

»Elender!«, schrie Bertha bei seinem Anblick auf, »du hast mir den Geliebten erschlagen!«

Mit höhnischem, wutentstelltem Antlitz rief Eberhard: »Du hast es geraten, Liebchen, und nun bist du ganz mein, und keiner soll dich mir entreißen!«

Mit einem durchdringenden Schrei sank Bertha zu Boden. Starr und regungslos wurde ihr Körper. Alle Bemühungen der Gäste, sie ins Leben zurückzurufen, blieben fruchtlos. Schreck und Entsetzen hatten sie getötet.

Erst jetzt schien dem Mörder das Bewusstsein seiner schrecklichen Tat zu kommen. Furchtbar tobte sein Schmerz über Berthas Tod, denn er hatte sie in seiner Weise geliebt. Rasende Eifersucht hatte ihn zu der Schandtat geführt. Wie wahnsinnig rannte er zurück zu Teutbolds Leiche. Von namenloser Verzweiflung erfasst, stieß er sich das Schwert ins Herz, das noch vom Blut seines Feindes gerötet war.

Am nächsten Morgen, als die Chorherren zur Messe gingen, fanden sie die Leichen und erfuhren bald, was diese schaurige Tat herbeigeführt hatte.

Da zog der Mönch Hugbert von Treseburg das Schwert aus der Brust des Entleibten und sprach: »Hier hoch an der Kirsche hänge fortan dies Schwert und komme nicht eher zur Ruhe, bis die Seele Eberhards Erlösung gefunden hat. Regen und Tau mögen die Stelle nicht feuchten, wo das Blut des Schuldigen geflossen ist, damit die Nachwelt es als Warnungszeichen schaue jahrhundertelang.«

Der tief bekümmerte Vater Eberhards bat um die Erlaubnis, seinen Sohn, obwohl er Mörder und Selbstmörder war, dennoch in die geweihte Erde der Familiengruft bestatten zu dürfen. Seine Bitte wurde erfüllt. Viele Messen ließ er für das Seelenheil des jungen Ritters lesen.

Teutbold und Bertha aber wurden in Ritter Hugs Familiengruft beigesetzt. Bald folgte der Vater, von Gewissensbissen gefoltert, den vorangegangenen Kindern.

Das Schwert aber bewegt sich noch immer hin und her. Und am Gedächtnistag der Mordtat tropft Blut davon herab auf die wüste Stelle.

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