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Star Trek Legion of Super-Hereos

star-trek-legion-of-super-heroesChris Roberson & Jeffrey Moy
Star Trek Legion of Super-Heroes
Panini Manga und Comic 04/2013
Softcover mit Klappbroschur, 160 Seiten, 16,95 Euro, ISBN 978-3862016341
Durchgehend farbig
Story: Chris Roberson
Zeichnungen: Jeffrey Moy
Tusche: Philip Moy

Farben: Romulo Fajardo, Jr.
Cover: Phil Jimenez
Aus dem Amerikanischen von Christian Heiss
Titel der Originalausgabe: Star Trek/Legion of Super-Heroes # 1-6, erschienen bei DC 2012 – 2013
Extras: Cover-Galerie
Weitere Informationen: www.paninicomics.de

Nichts ist, wie es sein soll.
Dies bemerken nicht nur die Mitglieder der Legion of Super-Heroes, sondern auch die Crew der USS Enterprise, die nach wie vor unterwegs ist, neues Leben zu erforschen.
Oder auch nicht, denn eigentlich befinden sie sich zurzeit auf der Erde. Seltsam nur, dass sie plötzlich angegriffen werden und man sie bezichtigt, auf verbotenen Frequenzen zu funken – wo sie doch lediglich ihr Equipment nutzen.
Was ist passiert?
Befinden sie sich in einem fremden Universum?
Oder hat jemand in den Ablauf der Zeit eingegriffen, um die Geschichte nach seinen Wünschen zu gestalten?
Beiden Gruppen wird klar, dass sie zusammenarbeiten müssen, wollen sie das Rätsel und einen mörderischen Plan vereiteln …

 

Okay, ich habe mich heroisch zurückgehalten und nicht das Intro von Star Trek verwendet. Sie wissen schon – jenes mit den unendlichen Weiten.
Dabei wäre es durchaus angemessen gewesen, denn dieses Cross-over fängt den Geist von Star Trek sehr gut ein.

Gleichzeitig wird es jedoch auch der Legion gerecht, sodass Fans dieser Gruppe ebenfalls auf ihre Kosten kommen.

Die Zeichnungen sind gelungen, die Farbgebung ein wenig zu bunt. Das mag der Tatsache geschuldet sein, dass man auch jüngere Leser diesen Comic zugänglich machen wollte. So liegt das empfohlene Alter bei zehn bis zwölf Jahren. Wobei dies sicherlich das Einstiegsalter ist, denn Spaß macht dieser Band auch erwachsenen Lesern, ob sie nun aus dem einen, dem anderen oder beiden Lagern stammen.

Die Story an sich ist spannend erzählt, auf größere Brutalitäten wurde jedoch verzichtet. Kirk, Spock und Co. sind zudem sehr gut getroffen; zumindest, wenn man die alte Enterprise (für Fans: TOS) kennt. Denn Kirk ist Shatner-Kirk, nicht Chris Pine-Kirk. Das mag jene Leser verwirren, die lediglich das Reboot des Franchise kennen. Alle anderen werden sich hingegen freuen, dass man auf die Original-Crew gesetzt hat.

Fazit: Ein schönes Cross-over, welches das Beste aus beiden Welten bietet und auch jungen Lesern problemlos in die Hand gedrückt werden kann. In diesem Sinne: Leben Sie lange, und erfolgreich!

 

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