
Timetraveller Interview

Interview mit C.C. Slaterman

C.C. Slaterman, auch Redakteur bei , schrieb den ersten Teil von "Timetraveller" mit dem Titel "Unternehmen Zeitsprung". Um ein wenig mehr über ihn zu erfahren, stellten wir ihm folgende Fragen:

Wie kamst du dazu, den ersten Teil der Serie "Timetraveller" zu schreiben?
Wenn man an gewissen Autorenforen oder bei Schreibwettbewerben teilnimmt, ist es meistens Voraussetzung eine Geschichte zu einem vorgegebenen Thema zu schreiben. In diesem Fall hat es mich besonders interessiert, weil man bei Timetraveller als Autor nach allen Richtungen offen ist. Egal ob Sci-Fi, Horror, Fantasy oder Abenteuer, alle Themen werden hier angesprochen und gerade das macht den Reiz dieser Serie aus.
Wie kamst du auf die Idee zu der Story?
Zuerst war es nur eine vage Idee, aber nach einer gewissen Zeit hat diese Idee mehr und mehr an Konturen gewonnen und ich habe einfach mal so drauf los geschrieben.
Sind noch weitere Episoden von dir zu erwarten?
Eine ist noch in Arbeit, eine weitere in Planung.
Wie war es für dich, als du von G. Arentzens vorläufigen (unfreiwilligem) Ausstieg aus dem Projekt erfahren hast?
Wie der berühmte Sprung ins kalte Wasser. G.A. war und ist immer noch mein schriftstellerisches Vorbild, man muss sich das in etwa so vorstellen, als ob der Fahrlehrer bei der dritten Pflichtstunde plötzlich aus dem Auto steigt.
Welche Konsequenzen haben sich daraus ergeben? Und inwieweit hat sich die Arbeit an TIMETRAVELLER von da an verändert?
Am Anfang war ich drauf und dran, das Ganze hinzuschmeißen. Aber nach dem Zuspruch einer bestimmten Person, auch wenn es jetzt abgedroschen klingt, trotzdem, danke, Anke, habe ich mir dann gesagt, jetzt erst recht. Irgendwann war ich dann soweit und habe, meiner Meinung nach, schließlich für einen Hobbyautoren eine verdammt gute Story abgeliefert. Einige Äußerungen hierzu bekräftigen mich dabei in meiner Meinung.
Entgegen des ersten Plots hast du zwei der Protagonisten verändert. Aus Paul Rogers und Will Baxter werden Ken Okumoto und Markus Becker. Warum hast du diese Protagonisten umbenannt und welche Änderungen bergen sie?
Ich hoffe G. Arentzen verzeiht mir jetzt diese Indiskretion. Aber eben diese Namen habe ich aus einer Privaten Nachricht (PN) seinerseits entnommen.
Inwieweit hast du dich mit dem Thema Zeitmaschine/Zeitreise auseinandergesetzt? Mit welchen Schwierigkeiten sahst du dich bei diesen ?technischen? Dingen konfrontiert?
Als Kaufmann habe ich von solchen Dingen soviel Ahnung wie eine Kuh vom Sonntag. Ergo blieben nur Wikipedia, Google und ähnlich gelagerte Internetseiten zur Wissensbildung.
Ich hoffe, ich habe das Ganze dennoch einigermaßen logisch dem Leser nahe gebracht.
Du bist Hobbyautor. Wie sieht da ein ?normaler? Schreiballtag bei dir aus? Schreibst du regelmäßig oder eher nur, wenn sich die Zeit dafür ergibt?
Ich schreibe pro Tag etwa zwei, drei Normseiten. Ich finde, selbst als Hobbyautor sollte man sich ein gewisses Ziel setzen. Entweder man hat nun mal ein Steckenpferd und verfolgt es zielstrebig, oder man lässt
es ganz einfach.
Hast du jemals darüber nachgedacht, dich mit einer Arbeit von dir mal bei einem Verlag vorzustellen?
Schon oft, aber als Neuling hat man es bei den führenden Romanheftverlagen ziemlich schwer. Es sei denn, man besitzt das Vitamin B wie Beziehungen.
Warum schreibst du eigentlich?
Im tristen Alltag bin ich lediglich ein kleiner Angestellter, der seine Brötchen in der Verkaufsabteilung eines Stahlgroßhandels verdienen muss. Arbeitstage von 10, 12 oder 14 Stunden sind hierbei keine Seltenheit. In meiner Freizeit jedoch bin ich Conan, Winnetou oder Sherlock Holmes. Ehrlich gesagt, wer träumt eigentlich nicht davon als strahlender Held einer schönen Frau das Leben zu retten, einen Schatz zu finden oder tausend Abenteuer in einem unbekannten Land zu bestehen?
Wir bedanken uns bei C.C. Slaterman für die Beantwortung unserer Fragen
Die Fragen stellte Tommy Tohang
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