Sie sind hier: Startseite - Romanhelden - Professor Zamorra - Das Grauen kommt auf schleimigen…ääh, Füßen?!


Professor Zamorra

Das Grauen kommt auf schleimigen…ääh, Füßen?!

Erinnern wir uns zurück an den 10. August 2004. An diesem Tag erscheint der „etwas andere“ Gruselroman in der Reihe Professor Zamorra. „Der Amoklauf der Werschnecke“ fordert seine Opfer im Bereich der Lachmuskeln. Andere Autoren und Gruselserien werden schamlos auf den Arm genommen und persifliert.
Diesen Roman sollte man jedem Zamorra-Fan ans Herz legen, auch oder sogar gerade wenn er erst viel später in die Serie eingestiegen ist.
Denn in diesem Roman mussten die Fans auch Abschied nehmen von einer Figur, die ziemlich polarisiert hat: Colonel Christopher Sparks, offizieller Geisterjäger Ihrer Majestät der Königin von England.
Ein ziemlich schusseliger Kerl, der aber nicht minder liebenswürdig war. Und immerhin lange in der Serie, schon in PZ-Nr. 357 „Wenn Sparks Dämonen jagt“ trieb er sein Wesen. Oder besser Unwesen, möchte man fast sagen. Bei seinen sporadischen Auftritten jagte er alles was ihm in die Quere kam, Zombies in Nr. 444, Werwölfe in Nr. 508 und einen Vampir in Nr. 632.
Er hatte nicht nur Fans, es gab genug Leute die diese humorvollen Romane nicht mochten und lieber ein Fortkommen in den wichtigen Handlungssträngen gesehen hätten. Und so waren sicher auch einige froh, als der arme Sparks eben an jenem 10. August vor zweieinhalb Jahren in Professor Zamorra Nr. 789, geschrieben von W.K. Giesa und Martin Kay, das Zeitliche segnen musste.
Warum ich jetzt gerade auf den guten Colonel komme? Nun, eben jener Band 789 wird nun bald ein Nachspiel haben. Denn Nr. 871 wird angekündigt mit „Die Tochter der Werschnecke“. Während nun einige schockiert die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, klatschen andere vor Freude sicher normal in die Hände. Zu jener Gruppe gehöre ich.
Als Autor wird genannt Friedrich Meisenkaiser, ein Name der wie ein Pseudonym klingt, immerhin tauchte der Name Meisenkaiser oft genug bei Nonstop Nonsens mit Didi Hallervorden in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts auf. Ich hoffe nur, dass ich damit jetzt einem echt existierenden Friedrich Meisenkaiser kein Unrecht tue. ;-)

© Oliver Müller

 

© by 2007
nach oben Zurück Optimiert für 1024x768 Pixel
im IE & Mozilla Firefox