
Professor Zamorra

Autoren-Vielfalt sondergleichen
Immerhin 46 Autoren schrieben bereits bei Professor Zamorra mit. Davon blieben acht Einzelfliegen mit nur einem Roman, drei schafften es sogar nur „halbe Sachen“ abzuliefern, denn sie traten nur als Co-Autoren auf.
Uneinholbar führt Werner Kurt Giesa mit 525 Romanen die er alleine schrieb, dazu kommen noch 19 Mitarbeiten.
Die Silbermedaille hält immer noch Rolf Michael mit 42 Romanen plus 5 Kooperationen mit W.K.Giesa. Und das, obwohl eben jener Fünfteiler bereits mit den Nummern 666-671 Ende 1999/Anfang 2000 erschien.
Platz drei hält ein weiterer nicht mehr aktiver Zamorra-Autor: Friedrich Tenkrat, auch bekannt als A.F. Morland. Sein letzter von 31 Romanen liegt noch weiter zurück als die Arbeit von Rolf Michael, Band 226 „Dämonenbillard“ erschien am 25.1.1983.
Bei den aktiven Autoren liegen Volker Krämer mit 17 Romanen sowie zwei Mitschriften und Christian Montillon mit neun Veröffentlichungen am weitesten vorne. Ein halbes Werk geht auf das Konto von Nici Pressburger, der nur auf eine Arbeit mit W.K.Giesa zurückblicken kann.
Für Freunde der Statistik:
W.K.Giesa zeichnet sich (wenn man die Co-Arbeiten mit 50% berechnet) für insgesamt über 60 Prozent der Serie verantwortlich. Wenn das nicht eine deutliche Handschrift ist?!
Der Anteil der weiblichen Autoren ist eher gering, was für das Heftromangenre aber durchaus üblich ist.
Nur vier Frauen traten als Autorinnen in Erscheinung.
Die Rangliste führt Claudia Kern an mit 16 eigenen Werken und drei Co-Arbeiten mit WKG, dahinter folgt Susanne Wiemer mit zehn Heften vor Traute Mahn mit fünf Romanen. Eintagsfliege blieb Sylke Brandt mit nur einem Roman.
Man darf gespannt sein, ob sich auch in Zukunft wieder jemand findet, der sich, wie Christian Montillon, in kürzester Zeit ins Team schreibt und nicht mehr daraus wegzudenken ist, oder ob es weitere Eintagsfliegen geben wird, die die goldene 50 an Autoren voll machen.
So hat schließlich jeder Fan seinen Lieblingsautoren, der ja schließlich auch vor allem seinen eigenen Themenkomplex mit den eigenen Figuren weiter bearbeitet.
© Oliver Müller
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