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Höllenjäger

Höllenjäger

"Höllenjäger - Die Serie"

von Des Romero

Liebe Phantastik-Freunde,

ich möchte euch herzlich begrüßen in meiner eigenen Rubriken-Ecke auf , die mir spontan zur Verfügung gestellt wurde. Sicher hat der eine oder andere bereits von meiner Romanserie „Höllenjäger“ gehört. Ebenso sicher gehe ich davon aus, dass viele Besucher dieser Seiten dahin gehend unbedarft sind. Beiden Parteien widme ich die nachfolgenden Zeilen. Einmal, um die, die noch keine Ahnung von der Existenz des „Höllenjägers“ haben, zu informieren. Zweitens, um eigenwilligen Statements zu begegnen, die meine Phantastik-Reihe als „klassische Gruselserie“ bezeichnen oder aufgrund von ein paar gelesenen Zeilen als „gewaltverherrlichend“ abtun. Beide Charakterisierungen sind selbst bei größtmöglichem Interpretationsspielraum schlichtweg falsch!
Aber der Reihe nach.
Die „Höllenjäger“ sind eine Geheimloge, deren Wurzeln weit hinausgehen über sämtliche dokumentierten geschichtlichen Ereignisse. Ein Ankerpunkt in der Historie dieses Bundes liegt zwischen 90.000 und 75.000 v. Chr., also noch ein gutes Stück vor Lemuria und Atlantis. Die Geschehnisse aus dieser Zeit sind in der Serie in Band 1 kurz angerissen worden. Das Wirken der Loge in unserer Gegenwart beschränkt sich auf die Bekämpfung eines omnipotenten Gegners, der im Laufe der Menschheitsgeschichte in den verschiedensten Formen auftauchte. Er ist es auch, der unseren Protagonisten Richard Jordan manipuliert. Dieser wird überraschend mit Geschehnissen konfrontiert, die seinen schulgebildeten Verstand übersteigen. Dementsprechend hilflos sind seine weiteren Aktionen. Ohne den Beistand des Logenmitglieds Philip Ravenmoor wäre er von dem Dämon Amalnacron bereits vernichtet worden. Daher kann Jordan auch kaum glauben, dass er der Träger eines machtvollen Erbes sein soll, das schließlich die Auflösung alles Negativen und alles Bösen nach sich zieht. Doch der junge Mann lernt viel und schnell dazu, bis er dann in der „dunklen Zitadelle“ am Scheideweg zu seinem früheren Leben steht …
Im Vordergrund meiner Phantastik-Serie „Höllenjäger“ stehen natürlich Grusel und Science-fiction. Allerdings habe ich mir vorgenommen, wenig betretene Pfade abseits der asphaltierten Genre-Straße zu gehen. Wer in meinen Romanen Vampire oder Werwölfe sucht, bespukte Burgen oder verwunschene Schlösser wird all dies definitiv nicht finden. Bei denjenigen, die sich jetzt enttäuscht abwenden, entschuldige ich mich, dass ich sie so lange hingehalten habe. Allen anderen verspreche ich eine Lektüre weit abseits des Mainstreams, denn nun komme ich auf das bisher unterschlagene dritte Element dieser Phantastik-Reihe zu sprechen, nämlich die Esoterik.
Wer sich ernsthaft damit beschäftigt, was er ist, warum er ist und was die Welt um ihn herum ist, der kommt an den so genannten Grenzwissenschaften nicht vorbei. Der grobe Unterschied zwischen Esoterik und Schulwissenschaft ist ganz simpel: Die Esoterik weiß bereits, was die Wissenschaft erst noch herausfinden will! Hört sich verrückt an? Mag sein. Aber auch nur aus dem Betrachtungswinkel unserer festgefahrenen Denkweise. Um den Sinn des Lebens zu verstehen, das Universum, ja, die Schöpfung im Ganzen, ist es unerlässlich, das rein statische, logische und nicht intuitive Denken samt aller Indoktrinationen abzulegen. Wer dazu bereit ist und sich dafür die Zeit nehmen möchte, rennt beim „Höllenjäger“ offene Türen ein und begibt sich aus der Perspektive Richard Jordans auf ein – hoffentlich spannend-unterhaltsames – Abenteuer, an dessen Ende einmal alle Fragen beantwortet werden sollen. Alle Fragen, die uns rein instinktiv beschäftigen, die unterbewusst an uns nagen und die wir nur verdrängen, weil wir ja so viel „wirklich Wichtiges“ zu tun haben.
Sollte ich den Anschein erweckt haben, hier irgendwie über den Dingen zu stehen und als allwissender Erzähler aufzutreten – Gott bewahre! Ich betrachte mich gleichfalls als Suchenden und bin noch lange nicht am Ende meiner Reise angekommen. Ich würde mich allerdings sehr freuen, wenn du und ich ein Stück des Weges gemeinsam gingen, möglicherweise auch bis zum Ziel. Denn dieses Ziel gibt es. Jeder kann es erreichen. Augenscheinlich ist es zu offenbar, um direkt gesehen zu werden …

Alles Gute und liebe Grüße bis zum nächsten Mal.

Bernd (Des Romero) Tezeden

 

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