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Höllenjäger

Höllenjäger

"Höllenjäger – was bisher geschah"

von Des Romero

Der Archäologe Edward Jordan wird heimgesucht von einer Vergangenheit, die er längst begraben glaubte. Das Relikt einer zwanzig Jahre zurückliegenden Expedition – ein grüner Kristallstein – wird ihm von seinem ehemaligen Fachkollegen Gus O‘Connor zugespielt. Ursprünglich geplant als Racheakt gegen Edward Jordan und dessen Familie, wendet sich der Fluch gegen O’Connor selbst und vernichtet ihn, nachdem er den Dämon Amalnacron beschworen hat. Doch auch die Jordans trifft es hart: Sohn Richard gerät kurzzeitig in den Bann des Dämons, sein Vater Edward wird getötet, seine Mutter Heather zum Pflegefall.

Von nun an benötigt Richard alle erdenkliche Hilfe, um nicht nur den Polizeiermittlungen, sondern auch Amalnacron zu entkommen. Diese Wesenheit, die nur unzulänglich durch den Begriff »Dämon« zu charakterisieren ist, wittert in dem 27-jährigen Studenten anscheinend einen Gegner, der ihm in der Zukunft einmal gefährlich werden könnte. Die Gründe hierfür bleiben vorerst im Dunkeln.

Überraschend erscheint Philip Ravenmoor auf der Bildfläche. Er gibt sich als Gesandter der »Loge der Höllenjäger« zu erkennen und lüftet eines der Geheimnisse der Jordan-Villa, indem er das Siegel einer versteckten Kammer bricht – und damit folgenschwere Ereignisse auslöst! Gemeinsam mit Richard wird er in eine Dimension katapultiert, die jenseits physikalisch erfassbarer Raumzeit existiert. Nur den außergewöhnlichen Fähigkeiten Ravenmoors ist es zu verdanken, dass die beiden den Weg zurück finden und dabei auch noch die Französin Dominique Beaumont retten können, die ebenfalls gestrandet ist.

Zu Hause erwartet die Gefährten ein Schock: Seit ihrem unfreiwilligen Abenteuer sind auf der Erde drei ganze Wochen vergangen. Zudem macht der Dämon Amalnacron eine Verpuppung durch, die ihn in etwas transformieren wird, das der Loge als Zysstho-Pest bekannt ist. Zu allem Unheil wird Philip Ravenmoor im Kampf mit Infizierten lebensgefährlich verletzt, und Richard Jordan steht erneut alleine und ohne Unterstützung den negativen Mächten gegenüber.

Erstmals ist dies der Zeitpunkt, da übergeordnete Entitäten sich zu erkennen geben, um in die Geschicke der Menschen einzugreifen. Der Untergang der Erde steht unweigerlich bevor, und nur ein kosmischer Kunstgriff gewährleistet das Fortbestehen der Menschheit. Der Preis dafür ist hoch: Milliarden verlieren ihr Leben, nur eine verhältnismäßig kleine Anzahl Überlebender bevölkert weiterhin den blauen Planeten.
Was niemand erfährt: Der hyperphysikalische Eingriff bleibt auch für die hohen Geschöpfe nicht ohne Konsequenzen. Andere Instanzen – benannt als die »Gänger des dreizehnten Weges« – müssen nun über die Handlungsweisen richten.

Richard Jordan findet sich derweil auf Col’Shan-duur wieder, der »dunklen Zitadelle«, wie sie von den Begründern der Höllenjäger-Allianz, den Layshi-Pan, bezeichnet wurde. Ein namenloses Priestervolk sieht in ihm den prophezeiten T’ott’amh-anuq, der das Universum von der Geißel des Bösen für immer befreien soll. Tatsächlich schlummert in Richard ein genetischer Code, der nicht nur einzigartig in der Welt ist, sondern auch den Schlüssel zur Aktivierung des T’ott’amh-anuq liefert. In einem Initiierungsritual sollen die Weichen für die weitere Zukunft gestellt werden …


Die Zeremonie wird im entscheidenden Moment gestört, als sich der J’ott’at-oyyocch-anuq offenbart, der von den negativen Kräften einzig zur Vernichtung des T’ott’amh-anuq geschaffen worden ist. Bei den sich überschlagenden Ereignissen wird der J’ott’at-oyyocch-anuq zwar durch das Eingreifen der Priester vernichtet, doch der transgenetische Code ist zersplittert und in Zeit und Raum verstreut; der Countdown des Aktivierungsverfalls ist eingeleitet und macht das Einsammeln dieser einzigartigen Erbgutinformation zur obersten Priorität. Richard erleidet erheblichen Schaden und muss sich über Jahre hinweg regenerieren, während Philip Ravenmoor seiner endgültigen Auslöschung durch die Übernahme des Priesterkindes Jokk-Ar Le-Ong-Sha‘am-O entgeht.

Auf der Erde »nach der großen Wende« führt ein genereller Umwandlungsprozess fort vom materiellen zum spirituellen Denken. Die Bedrohung durch Amalnacron und die Zysstho-Pest scheint gebannt, doch im Untergrund brodelt es. Eine Gruppierung, die sich selbst die »Hohen« nennt, hat Fragmente des pestverursachenden und durch die globale Veränderung mutierten Plasmas isolieren können und verbreitet es unter den Menschen. Dass diese unerwartete Entwicklung nicht ohne Konsequenzen bleiben kann, ist den Beobachtern auf Col‘Shan-duur bewusst.

Für Richard Jordan sind nach dessen Genesung subjektiv etwa zehn Jahre vergangen. Die Priester sehen die Zeit gekommen, ihren Schützling zur Aufspürung seines metaphysischen Erbgutes auszusenden. Die erste Reise führt Richard, dessen Seele in den Körper eines verstorbenen Außerirdischen implantiert wurde, weit fort von der Erde in eine andere Galaxis, wo die Sicherung eines Codefragments unter großen Schwierigkeiten gelingt. Zurück in der »dunklen Zitadelle« begegnet Jordan jedoch einem Mann, den er Millionen Lichtjahre entfernt glaubte und der sich nicht nur als vehementer Widersacher entpuppte, sondern auch dem Fressplasma auf unbestimmte Art und Weise den Angriff auf Col‘Shan-duur ermöglichte …

Bernd Tezeden

Weitere Informationen und zur
Serie HÖLLENJÄGER findet ihr unter

www.hoellenjaeger.de

 

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