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Perry Rhodan - Action

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Einige Fakten und Gedanken zur neuen Mini-Serie

Von Wolfgang Brandt

Gegenwart. Wir schreiben das Jahr 2008 n.Chr.
Die Rhodanianer unter uns konnten am 4. April den erste Band der Mini-Serie »PERRY RHODAN-Action« in ihren Händen halten.
Es scheint mir, dass der Pabel-Moevig-Verlag die Zeichen der multimedialen Landschaft richtig gedeutet hat. Nicht nur als Heftroman, sondern auch als eBook und Hörbuch ist die Mini-Serie erhätlich. Vielleicht ein Versuch, um die alt eingelesene Rhodanianer-Leserschaft mit jungem Nachwuchs aufzufüllen.

Mit actiongeladenem Inhalt beginnt Robert Feldhoff den ersten Band der zunächst auf 12 Bände avisierten Reihe: Der blasshäutige Ferrone Karral, der zur interstellaren Handelsmesse als Handelsattaché nach Terrania anreiste, stirbt infolge eines Durchschusses an der Stirn, hervorgerufen durch einen Druckluft-Nadler. Das Attentat sollte eigentlich Perry gelten. Ein gleißender Impulsstrahl schlägt am ursprünglichen Standort des dienstältesten Weltraumfahrers aller Zeiten ein, die Messebox schmilzt, Tropfen flüssigem Plastiks versenken einen Arm unseres Helden. Er schreit vor Schmerz.
Das friedliche Miteinander auf Terrania scheint durch Terroristen gestört zu werden. Die Spur führt Perry Rhodan in den Demetria-Sternhaufen. Und schon haben wir auch den Titel dieses Zyklus – DER DEMETRIA-ZYKLUS.
Ausgerechnet ein von britischen Siedlern bevölkerter Kolonialplanet wird von diesen Terroristen besetzt. Perry und seine Begleiter - auf sich allein in der Wildnis des Planeten gestellt - müssen sich gegen unbekannte Gegner und monströse Roboter zur Wehr setzen.

Die Serie ist in einer Zeit der Ungewissheit angesiedelt, in der Kolonien den Einflussbereich Terras vergrößern und interplanetarer Handel das junge Solare Imperium zu einer festen wirtschaftlichen Größe werden lässt.
Seit Perry Rhodan mit der Rakete »Stardust« am 19. Juni 1971 auf dem Mond landete und dort auf die menschenähnlichen Arkoniden traf, sind etliche Jahre vergangen. Mit der Miniserie »PERRY RHODAN-Action« kehrt unser Held in seine klassische Epoche zurück. Kenner des Perryversums werden sich bestimmt wieder heimisch fühlen. Neueinsteiger können sich einen kleinen Überblick zum Hauptprotagonisten Perry Rhodan verschaffen, denn der Beginn der Mini-Serie hat mit der eigentlichen Handlung der Hauptserie nur wenig gemeinsam. Wie in anderen Sience-Fiction-Serien bieten Zeitsprünge zu anderen Systemen und Planeten genügend Handlungsräume, um die Figuren der einzelnen Handlungen agieren zu lassen.

Die Entstehungsgeschichte der Mini-Serie:

Im Sommer 2007 kam bei einem Gespräch zwischen Klaus N. Frick und Robert Feldhoff die Idee auf, die »klassische Zeit« des Perryversum noch einmal aufleben zu lassen. Eine Neuauflage oder Aufgüsse bereits Geschriebenem sollte es nicht sein. Denn seit den 60er Jahren hatte sich viel entwickelt, das gesellschaftliche Bild verändert. Selbstredend sollten bei der Umsetzung der Miniserie Perry Rhodan und Mutanten eine tragende Rolle inne haben.
Auf der Grundlage eines inhaltlichen Konzepts, geschrieben von Robert Feldhoff, konnten die Geschäftsleitung und der Vertrieb rasch überzeugt werden. Mit Christian Montillon fand das Team einen Autoren, welcher nach seiner Zustimmung die Exposés für alle 12 Bände schrieb und sich bereit erklärte, den 2. Band zu schreiben. Für Christian kein leichtes Unterfangen: Musste er doch nach eigenem Exposé schreiben. Doch dieses hat er mit Bravour gemeistert.
Neben Altmeister H.G. Francis konnte der Verlag den junge Schweizer Marc A. Herren (Amateur-Serie »Thydery« ) und Timothy Stahl (»Vampira«, »Maddrax«, »Jerry Cotton«) gewinnen.

Die Idee »PERRY RHODAN-Action« als Spin-off zu »PERRY RHODAN« stellt sich für das Autorenteam als ein Experiment dar, in welches auch Anregungen von Altlesern einflossen. So gibt es u. a. ein »Wiederlesen« mit Iwan Iwanowitsch Goratschin.
Die Crew hat sich zum Ziel gesetzt, die Wurzeln von Perry aufzugreifen, ganz im Stil von William »Willi« Voltz, Karl-Herbert Scheer und Walter Ernsting alias Clark Darlton.

Zyklus I | Zyklus II | Zyklus III

Zyklus I - Demetria

Band 1

  • Trafalgars Killer
  • Untertitel: Ein Attentat in Imperium-Alpha – Perry Rhadon muss in den Demetria-Sternhaufen
  • Autor: Robert Feldhoff
  • Cover: Dirk Schulz
  • Veröffentlicht am: 04.04.2008

Einleitung:

4. März 2166 n.Chr.:
Stopp! Noch mal zurück.
Rhodan vergaß mit einem Schlag die Müdigkeit und die verbrauchte Hallen-Luft, als er im Trubel der Handelsmesse die erste von vier merkwürdigen Gestalten entdeckte.
Zu Anfangwar er nicht einmal sicher, was genau an der Gestalt sein Misstrauen weckte.
Er betrachtete den Mann indirekt, indem er in eine spiegelnde Fläche aus Terkonitstahl blickte, die zur Roboter-Ausstellung der Whistler-Werke gehörte. Das Gesicht wirkte auf Rhodan nichtssagend. Wie das einer Puppe! Ein grauer, knielanger Umhang verdeckte den Oberkörper.
Nicht ein Blick verirrte sich in Rhodans Richtung, nicht einmal aus Zufall, und das war vielleicht der Punkt, der ihn wirklich warnte. Statt dessen musterte der Mann jeden einzelnen Ausgang und die Sicherheitskräfte in Uniform, die den Betrieb der Interstellaren Handelsmesse Terrania ordneten.
Etwas stimmte nicht. Rhodans Instinkte schlugen Alarm.

Band 2

  • Sturm der Kriegsandroiden
  • Untertitel: Die STERNENSTAUB soll fallen – die Regenten der Energie schlagen zu
  • Autor: Christian Montillon
  • Cover: Dirk Schulz
  • Veröffentlicht am: 18.04.2008

Einleitung:

Orrm. Oss-rh.
Ein Sausen, es klang irgendwie diffus. Vielleicht kam es aus einer anderen Galaxis, aus einem anderen Leben.
Orrm. T-t-th. T-tack!
Das Sausen erhielt einen handfesten Unterton. Obwohl: handfest? Nein, das war kaum das richtige Wort.
Perry Rhodan erwachte endgültig aus der Ohnmacht und schlug gequält die Augen auf.
Tack – Tack: hämmernde Schritte!
Er sah die entfernt humanoide Gestalt neben sich, Metall glänzte matt. In diesem Augenblick verwandelte sich ihre Kopfsektion in einen glühenden Feuerball.

Band 3

  • Rhodan mal tausend
  • Untertitel: Ein Schritt vor dem Untergang - sie kämpfen gegen die Dopplelgänger
  • Autor: Hans Kneifel
  • Cover: Dirk Schulz
  • Veröffentlicht am: 02.05.2008

Einleitung:

Rhodans innere Unruhe wuchs. Unerbittlich raste die Zeit. Jede weitere Stunde versprach neue Gefahren für Trafalgar City und den Planeten.
Der Großadministrator war dem Geheimnis ihrer unbekannten Gegner auf der Spur. In wenigen Stunden würden er und die Männer des Einsatzkommandos mehr wissen. Rhodans Ahnung, aus den Erfahrungen eines langen Lebens geboren, sagte ihm: Im finsteren Schoß der Vergangenheit lauerten grauenhafte Gefahren. Die uralten Ruinen tief unter Trafalgar City waren mehr als nur ein Symbol dafür.
Er spürte keine Furcht. Wie hatte es Sergeant Tolifer ausgedrückt, ein stämmiger, muskulöser Terraner mit kurzgeschorenem Haar und grauen Augen? »Wir fürchten höchstens diejenigen Feinde, die wir nicht kennen.«
Tolifer hatte Recht. Sie kannten die Motivation ihrer Gegner nicht, die plötzlich zu tödlicher Aktivität erwacht waren.
Doch trotz dieser Einsicht fieberten die Männer des Kommandos dem Einsatz entgegen.

Band 4

  • Festung der Regenten
  • Untertitel: Blick in die Vergangenheit - Trafalgar birgt ein altes Geheimnis
  • Autor: Achim Mehnert
  • Cover: Dirk Schulz
  • Veröffentlicht am: 16.05.2008

Einleitung:

Perry Rhodan betrachtete das kleinwüchsige Wesen auf dem Seziertisch. Sein Blick wanderte über den kahlen Schädel und die hellbraune, fast ockerfarbene Haut, dann über das gespaltene Kinn, dessen beide Hälften in spitz zulaufende Tentakel übergingen. Trotz dieser Abweichungen erinnerte der Fremde an einen Magadu.
Eine martialisch aussehende Rüstung lag auf einem anderen Tisch. Sie war an mehreren Stellen beschädigt. Rhodan griff nach dem Material. Es war hart und widerstandsfähig, eine ideale Panzerung für Kampfeinsätze. Trotzdem hatte der Körperpanzer seinen Träger nicht vor dem Tod bewahrt.
»Erste Erkenntnisse, Captain?«, fragte Rhodan.
Seine Frage ging unter im ohrenbetäubenden Lärm einer Explosion.

Band 5

  • Lazarus Tod
  • Untertitel: Verloren in der Fremde - ein neuer Gegner betritt das Feld
  • Autor: Marc A. Herren
  • Cover: Dirk Schulz
  • Veröffentlicht am: 30.05.2008

Einleitung:

Abrupt veränderte sich die Welt um Perry Rhodan.
Das Kreischen, Schaben und Toben der zusammenbrechenden Unterwasserstation verstummte wie abgeschnitten, die Notbeleuchtung machte einem Halbdunkel Platz.
Rhodan trat nach vorne – und registrierte das Sirren des erlöschenden Transmitterfeldes hinter sich. Nur einen Moment früher, und ich wäre jetzt ...
Er verdrängte den Gedanken sofort und konzentrierte sich auf seine Umgebung. Herrschte in dieser Empfangsstation eine höhere Schwerkraft? Befand er sich auf einem fremden Planeten?
Noch etwas wurde ihm bewusst: Das Transmitterfeld war nicht zufällig erloschen. Jemand hatte es ausgeschaltet.
Und dieser Jemand befand sich in seiner unmittelbaren Nähe!

Band 6

  • Regenten der Energie
  • Untertitel: Auf der Freihandelswelt - Rhodan sucht die mysteriöse Brutkammer
  • Autor: H.G. Francis
  • Cover: Dirk Schulz
  • Veröffentlicht am: 13.06.2008

Einleitung:

Der Markt war bunt und schrill, ein unaufhörliches Stimmengewirr in unzähligen Sprachen waberte über den Ständen. Auf einmal übertönte ein eigenartiges Pfeifen und Donnern die üblichen Geräusche. Perry Rhodan hielt inne.
»Moment mal«, sagte er zu der Springerin, die vor ihm stand und auf ihn herunterblickte. Eigentlich war er froh, endlich jemanden gefunden zu haben, der ihm helfen konnte, aber jetzt ...
Der Terraner blickte in die Höhe, sein Atem stockte. »Kopf runter!«
Mit rasender Geschwindigkeit stürzte ein kastenförmiger Gegenstand aus den Wolken; erhitzte Luft und glühendes Metall begleiteten ihn wie eine Feuerlohe. Flammen und Rauch wirbelten hinter dem Gegenstand her.
Auf dem Container stand eine menschliche Gestalt, breitbeinig und mit einem Arm nach Halt rudernd.

Band 7

  • Aufstand der Grall
  • Untertitel: Das Mysterium der Brutkammer - es reicht Jahrtausende in die Vergangenheit
  • Autor: Timothy Stahl
  • Cover: Dirk Schulz
  • Veröffentlicht am: 27.06.2008

Einleitung:

Perry Rhodan fiel.
In einem Regen aus Stein und Erdreich stürzte er in eine Tiefe, die noch schwärzer war als diejenige, in die ihn der Psi-Angriff des Magadonen geschleudert hatte.
Der Erstschlag seines mächtigen Gegners hatte Rhodan von den Beinen gerissen und mit Gesteinsbrocken bombardiert. Unter seinen Füßen war der Boden aufgerissen, damit die Kluft den Terraner verschlingen konnte wie das Maul eines ausgehungerten Riesenraubtiers.
Die ungeheure Macht des Regenten der Energie hatte ihn unmittelbar getroffen. Wie Fausthiebe, die von seinem Schutzanzug nicht abgeblockt wurden, sondern sämtliche neuralgischen Punkte seines Körpers zugleich erwischten.
Und so stürzte Perry Rhodan halb tot in den sicheren Tod.

Band 8

  • Sternentod
  • Untertitel: Auf dem Weg zur Heiligen Welt - Der Kampf um die Schwimmenden Tempel
  • Autor: Achim Mehnert
  • Cover: Dirk Schulz
  • Veröffentlicht am: 11.07.2008

Einleitung:

Das Grollen der ersten Explosion drang wie aus weiter Ferne an Perry Rhodans Ohren. Die nächste folgte nur Sekunden später – und war bereits viel näher.
Noarto sah sich verwirrt um. Detonationen in Noarto-Mantara, in seinem Medo-Center? Für den Ara war das unmöglich.
Wieder krachte es, Erschütterungen rollten durch das Gebäude. In der gesamten Baustruktur knirschte und ächzte es bedrohlich.
»Raus hier!«, schrie Rhodan gegen den Lärm an und gab dem spindeldürren Ara einen Stoß.
Sie kamen nicht weit. Am Eingang zeichnete sich eine menschliche Gestalt ab, einen feuerbereiten Strahler in der Hand.

Band 9
  • Der Zündermutant
  • Untertitel: Die tödlichsten Mutanten Terras - sie geraten in ein diplomatisches Gefecht
  • Autor: Marc A. Herren
  • Cover: Dirk Schulz
  • Veröffentlicht am: 25.07.2008

Einleitung:

»Rhodan macht Fehler.«
»Nicht jetzt, Brüderchen!«
Iwan Iwanowitsch Goratschin watete mit äußerster Kraftanstrengung durch die Hölle aus Wasser und Rauch. Satte, orangefarbene Energiestrahlen verfolgten ihn, wurden vom Energieschirm geschluckt oder ließen das Meer in zischenden Fontänen vergehen.
»Diese zwei da links!«
Iwanowitsch machte Iwans Kopfbewegung mit, wie sie es tausendmal praktiziert hatten. Dennoch dauerte es zwei Sekunden, bis sie denselben Angreifer ins Visier genommen hatten. In grellen Lichtblitzen verging der gezündete Roboter.
Mehrere Strahlen schlugen über Goratschin in die Wand aus Kristallfelsen. Ein mächtiges Krachen überdeckte die Kampfgeräusche. Iwanowitsch blickte nach oben. Ein großes Stück der Felswand brach ab und stürzte herab. Direkt auf sie zu.

Band 10
  • Falkans Verderben
  • Untertitel: Die Welt der Kolonialarkoniden - Magadons Heere greifen an
  • Autor: Timothy Stahl
  • Cover: Dirk Schulz
  • Veröffentlicht am: 08.08.2008

Einleitung:

An Bord der VISCERIUS, auf dem Hauptraumhafen Falkans
Die Falkanen mochten schlecht über die Arkoniden reden. Doch ihre Verwandtschaft mit ihnen konnten sie nicht verbergen. Das bewies schon der Blick in ihre roten Augen. Rot, wie die eines terranischen Albinos – und kalt wie Frost.
Tote Augen, fand Perry Rhodan und wandte seinen Blick von Athurn del Falkan, dem Fürsten dieser Kristallwelt und des ganzen Systems, ab. Er war nicht an Bord von Athurns Flaggschiff gekommen, um über dessen Verhältnis zu Arkon zu urteilen.
Dazu blieb ihm auch keine Zeit. Noch bevor die Alarmsirenen der VISCERIUS durchs Schiff heulten, spürte er die Explosionen. Das Schiff erbebte, und vor den Fenstern loderte Angriffsfeuer.
Und Athurns kalte Augen strahlten plötzlich vor Entschlossenheit.

Band 11

  • Gericht der Regenten
  • Untertitel: Eine alte Macht erhebt sich - und Rhodan stößt vor ins Zentrum der Gefahr
  • Autor: Wim Vandemaan
  • Cover: Dirk Schulz
  • Veröffentlicht am: 22.08.2008

Einleitung:

Der Korridor war in blauweißes, grelles Licht getaucht. Ich werde hier noch schneeblind, dachte Perry Rhodan.
Arkonidenaugen liebten Sterne, die groß und heiß waren wie Arkon, die Sonne ihrer Heimatwelt. Lichtschleudern wie Norak’Tar, die Sonne über Falkan.
Rhodan griff in die Tasche seines Overalls, holte seine Sonnenbrille heraus und setzte sie auf. Der Adapter in der Brille brauchte eine Sekunde, bis er Rhodans Augen vermessen und das Glassit seinen Bedürfnissen angepasst hatte.
Besser so. Das Licht wirkte nun grünlich, wie das Licht auf Terra kurz vor dem Regen.
Aber Terra war fern, über 11.000 Lichtjahre.

Band 12

  • Die Robotgarde
  • Untertitel: Die Regenten greifen zu - eine Raumflotte bedroht den Demetria-Sternhaufen
  • Autor: Christian Montillon
  • Cover: Dirk Schulz
  • Veröffentlicht am: 05.09.2008

Einleitung:

»Es ist eine Arkonbombe, Rhodan.«
Lok-Aurazin lächelte unter seinen goldfarbenen Augen.
»Wenn sie einmal gezündet ist, kann nichts und niemand mehr sie stoppen. Der Planet, auf dem sie explodiert, ist verloren. Unwiderruflich.«
Perry Rhodan war gezwungen, das Geschehen zu beobachten. Die Augen zu schließen, wäre keine Lösung gewesen. Es hätte nichts an den Tatsachen geändert.
»Schauen Sie hin«, sagte Lok-Aurazin. »Es ist soweit. Gerade ... jetzt.«
Die Arkonbombe explodierte und entzündete einen unlöschbaren Atombrand. Auf Terra.

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Zyklus II - Kristallmond

Band 13
  • Die Trümmerwelt
  • Untertitel: Perry Rhodan auf offizieller Mission - er trifft ein Mädchen mit seltsamen Fähigkeiten
  • Autor: Frank Borsch
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Innenillustration: Dominic Beyeler
  • Veröffentlicht am: 18.09.2008

Einleitung:

»Willst du es wirklich tun?« Benton, der Tarka mit dem weißen Haar eines alten Mannes und dem Feuer der Jugend in den roten Augen, sah Perry Rhodan fragend an.
»Ja!« Rhodan unterdrückte ein Nicken, das sein Gegenüber ohnehin nicht verstanden hätte. Auf der Trümmerwelt besaß die Geste keine Bedeutung.
»Gut! Dann gehen wir alles noch einmal durch. Schritt für Schritt. Dein Leben hängt davon ab.«

Band 14
  • Die Plasma-Pendlerin
  • Untertitel: Der Unsterbliche und das Mädchen - ein ungewöhnliches Team wird gejagt
  • Autor: Marc A. Herren
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Innenillustration: Dominic Beyeler
  • Veröffentlicht am: 02.10.2008

Einleitung:

Perry Rhodan presste Tanisha fest an sich, obwohl sie wild strampelte. Wenigstens war sie geistes-gegenwärtig genug, nicht zu schreien.
»Schscht«, machte er so leise, wie er nur konnte.
Weshalb stellte sie sich so an? Sie hatte den Posbi doch gesehen, neben dem sie materialisiert waren! Nur dessen unnatürlich verlangsamte Bewegungen hatten ihnen die Flucht ermöglicht.
Rhodan hatte die kleine Terranerin kurzerhand gepackt und war mit ihr zwischen den Gestellen des Lagerraums verschwunden.
»Lass mich los!«, flüsterte Tanisha empört.
Am anderen Ende der Regalreihe tauchte der Posbi auf. Im Zeitlupentempo hob er zwei Arme. Die Abstrahlmündungen flimmerten bedrohlich.

Band 15

  • Trabant der Opulu
  • Untertitel: Auf dem Kristallmond - Perry Rhodan kämpft gegen einen unsichtbaren Feind
  • Autor: Achim Mehnert
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Innenillustration: Dominic Beyeler
  • Veröffentlicht am: 09.10.2008

Einleitung:

Der automatische Alarm erklang im Rhythmus des auf- und abschwellenden roten Warnlichts. Das beschädigte Beiboot raste dem Mond entgegen. In der bizarr geformten Schiffsstruktur knirschte es, der Antrieb gab stotternde Geräusche von sich.
Die kurze Phase der Besinnung endete. Perry Rhodan verdrängte die Erinnerung an seinen Sohn Thomas Cardiff. Nun musste er handeln, sonst überlebten Tanisha Khabir und er die nächsten Minuten nicht.
Der Terraner sah sich in der engen Pilotenzelle um. Posbi-Technologie umgab ihn. Damit kam er zurecht, doch seine Bemühungen blieben erfolglos. Trotz all seiner Erfahrung war er machtlos, denn die Kontrollen reagierten nicht.
Die Mondoberfläche kam näher und näher.

Band 16

  • Tarkalons Abgrund
  • Untertitel: In der Unterwelt von Tarkalon - Perry Rhodan in der Gewalt der Nertisten
  • Autor: Marc A. Herren
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Innenillustration: Dominic Beyeler
  • Veröffentlicht am: 31.10.2008

Einleitung:

Wie ein riesenhafter, schreiender Koloss pflügte das Wrack durch Tarkalons Luftschichten. Sein Schatten breitete sich über das Tal aus wie ein gigantischer Tintenfleck.
Perry Rhodan versuchte, den Absturzwinkel genauer einzuschätzen. Das Schiff würde an einem der nahen Berghänge niedergehen.
»Wenn wir Glück haben, wird es abprallen wie ein Kiesel auf dem Wasser«, hoffte er.
Ein Ruck ging durch das riesige Gebilde. Es schüttelte sich, und für einen Moment schien es, als ob sich die metallenen Aufbauten auf den Terraner richteten. Attacke!, schienen sie zu brüllen.
Das Schiff hatte den Kurs korrigiert.
»Weshalb müssen diese Geschichten immer so beginnen?«, dachte Rhodan grimmig. Er rannte los und riss Tanisha mit sich.

Band 17

  • Das Auge des Kosmos
  • Untertitel: Auf der Welt der Gladiatorsklaven - Rhodan trifft auf einen alten Feind
  • Autor: Hans Kneifel
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Innenillustration: Dominic Beyeler
  • Veröffentlicht am: 14.11.2008

Einleitung:

Leuchtend gelbe Raubvogelaugen richteten sich auf Perry Rhodan. Aus dem Hakenschnabel, dessen Spitze wie Stahl schimmerte, drang ein krächzender Angriffsschrei.
Im Sturzflug schoss der Vogel aus dem Schwarm hervor, hing flatternd über Rhodans Kopf und rüttelte mit den fast armlangen Schwingen.
Dann griff er blitzschnell die beiden Terraner an, mit aufgerissenem Schnabel und gespreizten Zehen, deren Krallen nadelscharf schienen. Luft pfiff durch das Gefieder, als das Tier sich fallen ließ. Drei, vier Meter - über Rhodans Gesicht wurde der Sturzflug völlig lautlos.
Aber der Schrei, der Hunger und Mordlust ausdrückte, schien plötzlich doppelt so laut zu sein. Und die Krallen, länger als sechs oder mehr Zentimeter, drohten blutige Wunden in Rhodans Gesicht zu reißen.

Band 18

  • Tod über Ekhas
  • Untertitel: Aufruhr im Naral-System - Perry Rhodan auf der Spur eines Mörders
  • Autor: Timothy Stahl
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Innenillustration: Dominic Beyeler
  • Veröffentlicht am: 27.11.2008

Einleitung:

Der Gleiter war nur noch als kleiner Punkt auszumachen, ein Nadelstich in der Leinwand eines ebenso fotorealistischen wie fantastischen Gemäldes. Das Rund des Mondes dort oben leuchtete in stets anderer Farbe auf, als könnte sich der Maler für keine entscheiden: mal rot, dann grün und blau und wieder rot ...
Lok-Aurazin entkam dem unwirtlichen Planeten Damarakh ebenso wie ihnen, seinen Gegenspielern aus Fleisch und Blut - Perry Rhodan und seine Gefährten hatten buchstäblich das Nachsehen. Bis sie, so schien es, Schützenhilfe von gänzlich unerwarteter Seite erhielten: Aus dem glühenden Mond lösten sich, was Betty Toufry so treffend als dessen Auge und Torpedo bezeichnet hatte.
Und in der nächsten Sekunde verschwand Lok-Aurazins ohnedies nur noch zu erahnender Gleiter vollends hinter grellem Blitzgewitter und ausgespienem glutfarbenen Magma.

Band 19

  • Die gläsernen Kinder
  • Untertitel: Sie tragen Hellquarze - und werden zu Gesandten der Opulu
  • Autor: Christian Montillon
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Innenillustration: Dominic Beyeler
  • Veröffentlicht am: 11.12.2008

Einleitung:

»Etwas umgibt mich, verschwommen und unklar. Es lenkt meinen Körper, meine Lippen und meine Worte.
Ich wehre mich dagegen, doch mein Bewusstsein ist machtlos gegen das Fremde, gegen die Kälte und die tödliche Macht, die hinter allem steht. Dunkelheit umgibt mich, ich verwehe im Nichts und bin doch alles.
Es hämmert in meiner Stirn, die Impulse jagen mir ins Gehirn und von dort aus in jede einzelne Zelle: Du bist mein. Es ist fremd, kantig und kalt.
Ich bin Tanisha Khabir. Ich bin ... bin nicht. Nicht mehr ich selbst. Ich bin ein ...«

Band 20

  • Splitter des Feindes
  • Untertitel: Auf der Schatzwelt - der Kampf um die Zukunft des Naral-Systems
  • Autor: Andreas Kasprzak
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Innenillustration: Dominic Beyeler
  • Veröffentlicht am: 24.12.2008

Einleitung:

Liarr war Lok-Aurazin so lästig wie die Sternenpest.
Zum x-ten Mal, seit ihn der Energievorhang rings um die Hauptarena der Duellwelt Lemarak seines Hellquarzes beraubt hatte, wünschte sich der Magadone, er hätte auf seine Psi-Kräfte zurückgreifen können. Dann hätte er diesem arroganten, großspurigen, durch und durch impertinenten Weibsbild die Zugriffskodes für die automatischen Verteidigungsforts der Ekhoniden einfach aus dem Verstand gerissen!
Das wäre die gerechte Strafe für ihr unerträglich hochfahrendes Gebaren und ihre Anmaßung gewesen, sich gegen ihn aufzulehnen.
Das wäre ausgleichende Gerechtigkeit gewesen!
Doch auch so würde sie seinen Zorn noch früh genug zu spüren bekommen.
Genau wie sein Erzfeind Perry Rhodan.
Beide würden sie sterben - und mit ihnen das ganze Naral-System!

Band 21

  • Die Puppe Tanisha
  • Untertitel: Die Opulu im Dämmerzustand - neues Leben soll entstehen
  • Autor: Achim Mehnert
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Innenillustration: Dominic Beyeler
  • Veröffentlicht am: 09.01.2009

Einleitung:

Ein Blitz flammte vor der Schwärze des Weltalls auf. Perry Rhodan verfolgte die Explosion eines Schiffswracks stumm, mit zusammengepressten Lippen und zu Fäusten geballten Händen.
Eine Gruppe von Holomonitoren zeigte, was sich rings um Ekhas abspielte. Die Darstellungen der Raumüberwachung kannten keine Gnade, offenbarten die Details mit kaltem Gleichmut. Trümmer eines zerstörten Opulu trieben durch eine Vergrößerung. In einem anderen Kubus waren die Einheiten der Solaren Flotte zu sehen.
»Ein Anruf für den Großadministrator.«
Perry Rhodan nickte auffordernd. »Bitte.«
Ein weiteres Holo flammte auf. Das breite, sommersprossige Gesicht, das sich darin abzeichnete, begleitete Rhodan seit der ersten Mondlandung.
»Bully!«

Band 22

  • Feinde des Lebens
  • Untertitel: Eine Welt versinkt im Chaos - nur zwei Frauen können sie retten
  • Autor: Hermann Ritter
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Innenillustration: Dominic Beyeler
  • Veröffentlicht am: 23.01.2009

Einleitung:

Schmerz. Wohin ich in meinem Körper fühle, überall toben nur unsägliche Schmerzen. Alles an mir scheint zu brennen. Jeder Nerv, jeder Fetzen Haut steht in Flammen. Meine Finger krümmen sich, meine Nägel schneiden in die Handflächen. Ich kann die Hände nicht öffnen, wie sehr ich mich auch darauf konzentrierte.
Ich falle, taumele nach unten.
Wo bin ich? Ich kann mich nicht orientieren. Ich weiß nur eines: Der Schacht stürzt ein.
Ist das der Schacht? Sind wir noch gesprungen, dem sicheren Tod entkommen?
Fallen, taumeln, stürzen. Kein Halt. Doch. Eine Hand liegt in meiner. Tanisha? Ist Tanisha mit mir allein gesprungen? Dann haben wir den Großadministrator dem sicheren Tod überlassen. Wenn der Chef tot ist, dann hat alles keinen Sinn mehr - selbst der Kampf gegen die Schmerzen.
Ein letztes Aufflackern noch, ein letztes Aufbäumen, dann gebe ich mich der Ohnmacht hin, die mich von meinen Schmerzen und meiner Schuld befreien soll.

Band 23

  • Jagdziel Rhodan
  • Untertitel: Der Terraner und der Magadone - das Duell auf Ekhas
  • Autor: Timothy Stahl
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Innenillustration: Dominic Beyeler
  • Veröffentlicht am: 04.02.2009

Einleitung:

Tot!
Genau die Stelle am Grund des einstürzenden Schachts, wo er Betty und Tanisha eben noch gesehen hatte, wurde von Gesteinstrümmern und Erdreich verschüttet. Wenn seine beiden Gefährtinnen sich noch dort befanden, waren sie jetzt tot. Perry Rhodan konnte nur hoffen, sich nicht getäuscht zu haben, als er zu sehen glaubte, wie sie im allerletzten Moment verschwunden waren.
Staub quoll von unten herauf wie Dampf, der von einer heißen Herdplatte aufstieg, und nahm Rhodan die kaum nennenswerte Sicht, die ihm der Helmscheinwerfer und das durch den Schacht flimmernde blaue Licht zugestanden.
Zudem musste er um sein eigenes Leben kämpfen und verhindern, dass er unter der dröhnenden Lawine aus Stein, Staub und Dreck begraben wurde.
Meter um Meter rang das Flugaggregat seines Schutzanzugs der Höhe und Enge ab, Meter um Meter mogelte Rhodan sich mit unglaublichem Glück zwischen den niederhagelnden Brocken hindurch. Nur - wie lange noch?

Band 24

  • Kristallschmerz
  • Untertitel: Rückkehr nach Demetria - das Geheimnis der Opulu
  • Autor: Christian Montillon
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Innenillustration: Dominic Beyeler
  • Veröffentlicht am: 20.02.2009

Einleitung:

Eine Explosion!
Lange ist die Kreisbahn, die sie immer wieder zu der Sonne führt, die in einem angenehmen Rhythmus pulst, friedlich der Weg, fernab vom Anderen, das die eigene Existenz bedroht, das schmerzt. Doch dann ...
Die Explosion!
Was ist passiert? Botschaften gehen hin und her, Fragen, doch nur wenige Antworten.
Etwas ist geschehen. Etwas unterwartetes. Mitten unter ihnen ... nein: in ihnen! In einem von ihnen! Ein neues Gefühl, nicht schmerzhaft, nur ... ungewohnt. Es beunruhigt. So nah, so intensiv.
Sie fragen sich: Was ist geschehen? Doch niemand vermag es zu sagen.
Etwas hat sich verändert ...
Und diese Wende sorgt im Lauf der Jahrzehntausende für mehr als eine Katastrophe im Kosmos.

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Zyklus III - Wega

Band 25

  • Mutantensterben
  • Untertitel: Der Tod in Terrania - ein Phantom geht um
  • Autor: Michael Marcus Thurner
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Veröffentlicht am: 06.03.2009

Einleitung:

Der blecherne Klang der Stimme hallte ein paar Sekunden nach, dann wurde es still. Totenstill. So, als bedurfte es niemals wieder eines einzigen Wortes auf dieser Welt. Der Märchenerzähler erhob sich von seinem Podest, den Körper ein wenig nach vorne gebeugt. Er stieg die Stufen hinab und trippelte mit kurzen Schritten davon.
Neben mir seufzte mein Begleiter. Er murmelte etwas, das ich nicht verstand. Es klang fast wie »Da ist Gefahr im Verzug, ich kann’s richtig spüren.« Aber das ergab keinen Sinn. Nicht hier.
Applaus wurde laut. Erst zögerlich, dann immer heftiger akklamierten die Anwesenden die Fantasie und den Ideenreichtum des Märchenerzählers. Sie liebten ihn und das, was er schon seit vielen Jahren darstellte.
Ich drehte mich zur Seite, blickte ihn fragend an. Ging es ihm nicht gut?
»Nicht schlecht«, sagte Gucky, vielleicht eine Spur zu schnell, »nicht schlecht. Ich kann mitunter auch recht gut lügen, aber was dieser Kerl da auf der Bühne fertig bringt, ist allererste Sahne.«
Dann stöhnte er leise.

Band 26

  • Der Tod in Terrania
  • Untertitel: Hetzjagd durch Terrania City - ein mörderischer Mutant treibt sein Unwesen
  • Autor: Carolina Möbis
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Veröffentlicht am: 20.03.2009

Einleitung:

Seit Perry Rhodan mit der Rakete »Stardust« auf dem Mond landete und dort auf die menschenähnlichen Arkoniden traf, sind fast 200 Jahre vergangen. Die Terraner, wie sich die Angehörigen der geeinten Menschheit nennen, haben seitdem Dutzende von Planeten besiedelt und ein kleines Sternenreich errichtet: das Solare Imperium.
Im 22. Jahrhundert nach Christi Geburt ist das Solare Imperium ein Teil des Vereinten Imperiums, des großen Bündnisses von Arkoniden und Terranern. Als Großadministrator leitet Perry Rhodan die Geschicke des Imperiums - doch als Politiker sieht sich der Raumfahrer nur selten. Immer wieder zieht ihn das Abenteuer hinaus in den Sternendschungel der Milchstraße.
Nach dem endgültigen Ende von Lok-Aurazin ist das Leben auf den Welten des Vereinten Imperiums zur Normalität zurückgekehrt. Zwei Jahre sind vergangen - Zeit, um sich der Festigung des Imperiums zu widmen und als Politiker zu wirken. Und welches Ereignis wäre dazu besser geeignet, als der 19. Juni - der Staatsfeiertag, der Tag der Mondlandung. Doch die Aktivitäten eines unheimlichen Angreifers überschatten die Festlichkeiten ...

Band 27

  • Mutantenschule Crest
  • Untertitel: Jagdszenen auf Terra - und Intrigen auf der Venus
  • Autor: Achim Mehnert
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Veröffentlicht am: 03.04.2009

Einleitung:

Was Perry Rhodan sah, war mehr als eine Schneise der Verwüstung. Er empfand die Zerstörungen mitten in Terrania - in seinem Terrania - als Wunden, die ihn beinahe körperlich schmerzten. Rhodan war in Maske unterwegs, inkognito, um sich ein unverfälschtes Bild der Lage zu machen.
Neben ihm stieß Tako Kakuta plötzlich einen Schmerzensschrei aus und griff sich an die Schulter. Ein Stein hatte ihn getroffen.
Die Angreifer tauchten so unerwartet zwischen den Schutthalden auf, dass selbst der Sofortumschalter Rhodan für einen Moment erstarrte. Sie waren mit Knüppeln und Trümmerstücken bewaffnet, und die setzten sie rücksichtslos ein. Der Mann, der auf Kakuta eindrang, stieß einen heiseren Schrei aus.
»Nieder mit dem Mutanten!«

Band 28

  • Das Venusgehirn
  • Untertitel: Im Herz der alten Positronik - Saquola verfolgt einen finsteren Plan
  • Autor: Achim Mehnert
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Veröffentlicht am: 17.04.2009

Einleitung:

Vor den Fenstern des Konferenzraumes dampfte der Dschungel der Venus. Perry Rhodan konzentrierte sich auf den aktuellen Lagebericht, der vor ihm in einem Hologramm schwebte.
»Inzwischen sind vierzehn Mutanten zu Saquola übergelaufen.« John Marshalls Miene drückte aus, wie sehr er den Verlust seiner Schüler hasste.
Vierzehn sind vierzehn zuviel, dachte Rhodan. Die stärkste Waffe der Menschheit schien zu zerbrechen. Jeder verschwundene Mutant ließ sein Vertrauen ein Stück weiter schwinden.
»Wenn wir nicht aufpassen, brennt bald das Vereinte Imperium«, sagte er leise.
»Zumindest die Erde und das Solsystem.« Marshalls Stimme klang rau.

Band 29
  • Das Wanderer-Backup
  • Untertitel: Perry Rhodan in Gefangenschaft - seine Zelle liegt in einer uralten Station
  • Autor: Verena Themsen
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Veröffentlicht am: 02.05.2009

Einleitung:

Das Geräusch trieb ihn in den Wahnsinn.
Hoch und schrill und pulsierend wie ein hektischer Herzschlag zerrte es an seinen überlasteten Nerven. Perry Rhodan wollte stöhnen, doch die Stimmbänder gehorchten ihm nicht. Er wollte die Hände auf die Ohren pressen, doch er spürte sie nicht.
Es war wie einer jener Träume, in denen man zur Bewegungslosigkeit verurteilt war, mit dem Gefühl, dass etwas Schreckliches passieren würde, wenn man sich nicht losriss. Die Pilotenprüfung verpasst. Den Energieschirm zu spät aufgebaut. Den Flug zum Kunstplaneten Wanderer versäumt.
Welcher Schrecken wartete hier auf ihn?
Er hörte Stimmen, die sich Worte zuriefen, die sein träger Verstand nicht erfasste. Und da war immer noch dieses hohe Piepsen, das seine Ohren quälte und seine Nerven zum Vibrieren brachte. Er musste dieses Geräusch beenden, bevor es ihm den Verstand raubte!

Band 30

Das dunkle Korps

  • Untertitel: Bürgerkrieg auf Ferrol - Perry Rhodan muss im Chaos überleben
  • Autor: Hans Kneifel
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Veröffentlicht am: 14.05.2009

Einleitung:

Der Schwung, mit dem ich in das Abstrahlfeld des Transmitters hineingewirbelt worden war, schleuderte mich aus dem Empfangsfeld. Es fühlte sich an wie ein Hammerschlag zwischen die Schulterblätter.
Strahlende Helligkeit blendete mich. Ich stolperte über Geröll und pulvrigen Boden, mein Fuß verhakte sich irgendwo, und ich fiel nach vorn. Es gelang mir in einer instinktiven Reaktion, mich über die linke Schulter abzurollen; schwankend kam ich wieder auf die Füße.
Verwirrt sah ich mich um. Der Gedanke, meiner Retterin zu helfen, zuckte durch meinen Kopf. Als ich mich aufgerichtet hatte und herumdrehte, bemerkte ich aus dem Augenwinkel eine flüchtige Lichterscheinung und dann ...
Das Transmitterfeld erlosch.
Ich stand schwankend auf einem schrägen Hang, in dem mannshohe Büsche wuchsen. Meine Verwirrung stieg; der Empfangsteil des Transmitters war spurlos verschwunden! Eine Sekunde nach dieser Erkenntnis hörte ich die unverkennbaren Geräusche von Strahlerschüssen und, in geringer Entfernung, heftigen Kampflärm.
Wohin war ich geschleudert worden?

Band 31

Das Erbe des Divestors

  • Untertitel: Raumschlacht im Wega-System - die Menschen stehen zwischen den Fronten
  • Autor: Hermann Ritter
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Veröffentlicht am: 28.05.2009

Einleitung:

In der Zentrale der THOR’S HAMMER begannen die Konsolen hektisch zu blinken. Eine Warnsirene erwachte kreischend zum Leben. Laute Anweisungen schallten aus dem Bordkommunikationssystem.
Eine künstliche Stimme wiederholte immer wieder die gleiche Mitteilung: »Alle Mann auf Station! Alle Mann auf Station! Feindkontakt! Feindkontakt!«
Dröhnend erwachte das Schiff zum Leben. Eben hatte der stählerne Gigant noch geschlafen, jetzt war er bereit, seine Muskeln spielen zu lassen.
Jeder Handgriff saß perfekt. Sicherheitsgurte rasteten ein. Major Peters blickte sich in der Zentrale um. Er war beruhigt. Seine Leute waren Spezialisten, die dieses Schiff besser kannten als sich selbst. Jetzt schlug ihre Stunde.
Jedes Training, jede Vorbereitung war sinnlos, wenn sie nicht im Feuer getestet wurden!

Band 32

Eismond Iridul

  • Untertitel: Saquola in Aktion - der Divestor zieht die Fäden im Wega-System
  • Autor: Marc A. Herren
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Veröffentlicht am: 12.06.2009

Einleitung:

»Das geht so nicht, Sir!« Die Stimme des sonst so zurückhaltenden Son Okura klang über den Helmfunk scharf wie ein Sushimesser.
Verzweiflung kam in Vladimir Iljakin auf. »Lehno!«, rief er. »Du musst unseren Psi-Block verstärken, wir kommen sonst nicht durch die Wand!«
Als Antwort drang nur ein gequältes Röcheln des jungen Terraners aus dem Helmempfänger.
»Mr. Christensen hält die Psi-Würmer auf«, sagte Okura ruhig. »Es war keine ...«
»Lehno«, schrie Iljakin, »beweg deinen Arsch hierher! Wir müssen raus!«
Gleich darauf stachen zwei Helmscheinwerfer durch die Dunkelheit. Lehnos Gesicht wirkte ausgezehrt. Hinter ihm schlängelten sich armdicke, bläulich leuchtende Bänder.
»Wir sind tot«, stellte Okura nüchtern fest.

Band 33

Zwischen 42 Welten

  • Untertitel: Mutanten im Einsatz - ein Doppelspiel wird entdeckt
  • Autor: Alexander Huiskes
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Veröffentlicht am: 25.06.2009

Einleitung:

Mediensplitter I
Die neue Mutantenkrise – ein Danaergeschenk?
Ein Kommentar von Jotheym G. Krosluk

Die gegenwärtige Krise des Imperiums führt uns Terranern vor Augen, worin unsere größte Schwäche besteht: Der Weg des Großadministrators führte ihn an den Ausgangspunkt seiner Unsterblichkeit zurück, die er nur mittels der Mutanten erringen konnte.
Diese Mutanten, seitdem »unsterblich« wie er selbst, gelten uns als Geheimwaffe und Auszeichnung gleichermaßen. Doch wie selten ist die Mutation jener Gehirnregionen wirklich, die uns zur Anwendung von Psi-Fähigkeiten befähigen?
Allein der Umstand, dass bereits die Arkoniden eine Psi-Klassifizierung vornahmen, zeigt uns, dass es sich keineswegs um eine Rarität handeln kann. Ja, wir kennen ganze Völker fremder Planeten, die sich der Telepathie, Suggestion oder Teleportation bedienen. Nur unter Terranern schien es unüblich zu sein, obwohl letztlich wir die Einzigen waren, die es schafften, die Psi-Talente effizient zu nutzen.
Die erste Generation der Mutanten stand offenbar in engem Zusammenhang mit den Atomexperimenten der ungeeinten Menschheit der Prä-Rhodan-Ära. Doch woher stammen unsere gegenwärtigen jungen Mutanten?
Bisher wurde davon ausgegangen, dass ein Zusammenhang bestünde zwischen der Psi-Begabung einer- und der Stärke und Anzahl an Hypnoschulungen andererseits, die die Eltern der Betroffenen erhielten. Wohlgemerkt: Der Beweis steht noch aus, sogar Spezialisten von Aralon konnten keine stichhaltigen Beweise erbringen. Aber was wäre, wenn die Mutation terranischer Gehirne in den fünfdimensionalen Bereich hinein eine Art Geschenk von ES darstellt? Aber falls dem so ist – was will ES damit?
Denn in diesen Tagen zeigt sich, dass Mutanten nicht per se zu vertrauen ist. Vielleicht sollten wir alle, angefangen beim Großadministrator, wieder darauf verfallen, dem Menschen zu trauen und nicht seinen Begabungen.
– aus: Terrania Post, vom 18. Juli 2169 n.Chr.

Band 34

Kind des Asteroiden

  • Untertitel: Homunk berichtet - Perry Rhodan erfährt die Geschichte Saquolas
  • Autor: Marc A. Herren
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Veröffentlicht am: 09.07.2009

Einleitung:

Als er die Augen aufschlug, wusste er, dass er träumte.
Heller, warmer Sonnenschein ließ ihn blinzeln. In seine Nase stiegen Gerüche, die er so intensiv und würzig noch nie erlebt hatte. Er hörte das Zirpen von Grillen, das Zwitschern eines Vogelschwarms.
Der Junge rappelte sich auf und blickte sich benommen um. Vor seinen brennenden Augen breitete sich eine savannenartige Landschaft aus, über der sich ein unendlicher blauer Himmel bis zu den Gipfeln von Bergen erstreckte, deren Flanken sich halb im Dunst verbargen. In weiter Ferne erspähte er einen gewaltigen Turm, neben dem ein See funkelte und glitzerte wie ein Scherbenteppich.
Gierig füllte er seine Lungen mit der köstlichen Luft und kam zu der Erkenntnis, dass dies kein Traum sein konnte.
»Wer bist du?«, erklang eine mächtige Stimme von überall her.
Der Junge zögerte.
»Saquola«, sagte er dann.

Band 35

Zielpunkt Physiotron

  • Untertitel: Auf dem Weg ins Wanderer-Backup - die Entscheidung bahnt sich an
  • Autor: Tomothy Stahl
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Veröffentlicht am: 22.07.2009

Einleitung:

Der Kommandant der Roten Garde fixierte die Bildschirmdarstellung der Schiffskonstellationen im All, als schaute er einem Feind direkt ins Auge. Pulsierende Punkte, Linien aus Licht ­ es war leicht, das Ganze von hier aus wie ein Spiel zu sehen, sich über den Ernst und die Tragweite der Sache hinwegtäuschen zu lassen. Derljen wollte sich nichts vormachen, kannte aber auch keine Skrupel. Nicht in dieser Situation, diesem Moment, nicht angesichts dessen, worum es ging. Um die Zukunft, in der Unzählige seines Volkes leben wollten und sollten. Diese konnte Derljen allerdings nur sichern, wenn er seinen Trumpf nicht verfallen ließ. Der Vorteil des Überraschungsmoments war auf seiner, auf ihrer Seite, und er musste ihn ausspielen. Kein Zögern mehr, kein Gedanke an das Nachher und an morgen. Nur handeln. Jetzt. »Feuer!«, befahl Derljen mit nicht ganz zu überhörender Befriedigung, vor allem aber voller Überzeugung.

Band 36

Sonnendämmerung

  • Untertitel: Finale im Wega-System - Perry Rhodan gegen den Divestor
  • Autor: Alexander Huiskes
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Veröffentlicht am: 05.08.2009

Einleitung:

Aber es muss nicht wehtun!
Tatjana Michalowna vereiste innerlich. Die Stimme war in ihrem Kopf erklungen, und sie kannte sie!
Sofort streckte sie ihre telepathischen Sinne aktiv aus, ließ sie wie feurige Suchstrahlen durch das Wanderer-Backup rasen.
Und bekam Kontakt! Sie schloss die Augen, ließ sich in die fremden Gedanken fallen – und sah: Geröll stürzte auf Borram und Naalone herab, tonnenschwere Felsbrocken.
Blitzartig entzogen sie ihrer beider unmittelbaren Umgebung alle Wärme. Ihre eigene Körpertemperatur sackte nach unten. Sie gefroren, wurden unempfindlich für jedes Gefühl.
Und so starben sie schmerzlos, als die tonnenschweren Felsmassen das Leben aus ihnen herausquetschten.
Tatjana Michalowna riss sich los und starrte ins Gesicht Perry Rhodans.
»Borram ... ist tot«, flüsterte sie. »Und sein Bruder ebenfalls.«
Der Großadministrator nickte mechanisch, aber sie sah, wie seine Augen kalt und leblos wurden. Er hob ihre Hand und legte sie an seine Schläfe. »Zeigen Sie sie mir.«

© W. Brandt

 

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