

SERUN, VRITRA und Konsorten - Die Perry Rhodan Zungenbrecher - Teil 3
Isaac Asimov ist unter anderem mit den Robotergesetzen in die Science-Fiction-Geschichte eingegangen. Commander Data in Star Trek-The Next Generation wird von genau so vielen geliebt wie gehasst. R2D2 und C3PO sind aus der Star Wars Saga nicht wegzudenken. Disneys Das schwarze Loch würde ohne die Roboter Vincent und Maximilian kaum funktionieren. Kampstern Galactica könnte ohne Roboter gar nicht existieren. Roboter ziehen sich wie ein roter Faden durch die Science Fiction. Manchmal als Beiwerk, manchmal als Hauptcharaktere und oft als Kanonenfutter.
So ist es nicht weiter verwunderlich, dass eine Serie wie Perry Rhodan Roboter immer wieder und in unterschiedlichster Erscheinungsform einsetzt. Denn auch in Bodengefechten versucht die Serie unnötiges Blutvergießen zu vermeiden und jagt, soweit möglich, Blechkameraden auf Blechkameraden los. Ein Klassiker unter diesen ist der TARA.
TARA – Die Daleks kommen
Im Serienjahr 3434 wurden die TARA Kampfroboter erstmals in die Handlung eingeführt und dürfen seit damals als Kanonenfutter, Retter in der Not und unerschütterliche Bastion gegen jeden Gegner herhalten. Der Name der Roboter-Serie geht ursprünglich auf die indische Götting Tara zurück und kann mit »Die Retterin« übersetzt werden. Bedenkt man jedoch, dass Tara im indischen auch »Der Stern« bedeutet und in vielen Religionen eine weibliche, friedvolle Manifestation erleuchteter Weisheit bezeichnet, dann darf dieser Ursprung als relativ unglücklich gewählt angesehen werden. Später wurde TARA dann als Akronym für TActical Robot Advanced, Version xxx, arming level: Ultra Heavy verwendet. Somit entstanden dann Baureihen wie der TARA III UH. Was wohl die bessere und auch weniger konfliktanfällige Namensgebung bzw. Namensableitung ist. Betrachtet man die ersten bildlichen Darstellungen der TARAs, stellt sich jedoch schnell eine ganz andere Frage.

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Sind die TARAs gar keine terranische Entwicklung, sondern der neueste perfide Plan der Daleks, die Weltherrschaft zu übernehmen? Und hat Perry Rhodan seine Unsterblichkeit eventuell gar nicht von der Superintelligenz ES sondern von einem Timelord Namens Dr. Who? Oder ist ES gar nur eine Tarnidentität von Dr. Who?

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Gewisse Ähnlichkeiten können zumindest nicht bestritten werden.
Das Grundkonzept der TARA Kampfroboter war von Anfang an klar. Möglichst viel WUMMS auf möglichst wenig Raum unterzubringen. Das mag die TARAs jetzt zu keinen sammelwürdigen Designobjekten machen, sieht aber immer noch besser aus als die Arkonidischen Gegenstücke - genannt KATSUGO - und macht militärisch auch mehr Sinn als die humanoiden Blechgerippe, die zu Anfang der Serie zum Einsatz kamen.

Terranischer Kampfroboter – Typ GLADIATOR R1
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Wobei gerade den arkonidischen KATSUGOS ein gewisses humoristisches Potential nicht abgesprochen werden kann. Ob das Grundkonzept der KATSUGOS darin besteht, dass sich gegnerische Truppen krumm lachen, wenn sie diesen Kampfknödeln gegenüberstehen und daher Ihre Kampfkraft einbüßen, konnte bis heute nicht endgültig geklärt werden.

Arkonidischer Kampfroboter – Typ KATSUGO
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Aber auch wenn die TARA Kampfroboter im Design gewisse Ähnlichkeiten mit den britischen Mülltonnen-Aliens haben, so zeigen sie sich technisch doch bei weitem ausgereifter und durchdachter. Konnte Dr. Who den Daleks noch bis vor wenigen Jahren dadurch entkommen, dass er Stiegen hochlief (ja, die Dinger konnten sich nur auf absolut ebenen Oberflächen fortbewegen), waren die TARAs schon von Anfang an mit Antigravtriebwerken ausgestattet. Kombiniert mit Schutzschirmgenerator, unterschiedlichen Waffensystemen und einer intelligenten Programmierung durften TARAs schon in unzähligen Romanheften als die Retter des Tages fungieren.
Über die Jahre hinweg durchliefen die TARAs mehrere Entwicklungsschritte, blieben dabei aber Ihrer Grundform immer treu und sehen daher auch heute noch wie eine Mischung aus Straßenbegrenzung und Mülltonne aus.

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Quellen:
Copyright © 2010 by Michael Hirtzy
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