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Jerry Cotton

Jerry Cotton

Der G-man, der die Welt bewegte

# 6: Die Selbstmord-Falle
Als Phil Decker den schlimmsten Fehler seines Lebens beging...

Es gibt Romane, die vergisst man so schnell einfach nicht wieder. Das liegt dann entweder daran, dass sie einem überdurchschnittlich gut gefallen haben, oder dass sie einem durch Fremdeinwirkung immer wieder in Erinnerung gerufen werden.
Ein solcher Roman ist Jerry Cotton Band 2175 – „Phil Decker und die Selbstmord-Falle“. Dieser Roman wurde so oft zitiert, dass es sogar in einer Zeit, in der bei der Jerry Cotton Heftroman 1. Auflage jegliche Verweise oder Leserseiten verschwunden sind, immer noch Hinweise auf diese Nummer gab. Womit wir nach dem Präsidenten-Zweiteiler und dem „Rattenfänger von Brooklyn“ somit beim nächsten Highlight in der Cotton-Serie wären (und es werden noch viele, viele folgen – so gesehen stimmt der Start der JC-Kolumne damit prima überein).
So wurde der Roman zum Beispiel jüngst auf den Mittelseiten des Heftes 2552 („Der Preis der Schönheit“) zitiert:

„[…] Schießerei wie im Cotton-Roman. Schon seit vielen Jahren fürchten Cops solche Situationen: Jemand bedroht sie mit einer Waffe, um auf diese Weise Selbstmord zu begehen, sich erschießen zu lassen. Auch in einem Jerry Cotton-Roman wurde dieses Phänomen bereits behandelt: Band 2175 „Phil Decker und die Selbstmord-Falle.“

Damit sind wir auch schon beim Romaninhalt. Eines schönen Tages verließ Phil Decker, auch im Privatleben immer noch mit Dienstwaffe bewaffnet (darauf legte Mr. High nach den jüngsten Ereignissen in Band 2156 – „In Aspen ist die Hölle los!“ und Band 2161-2163 besonderen Wert), sein Apartment, um einkaufen zu gehen. Eigentlich keine allzu ungewöhnliche Tätigkeit. Wäre da nicht ein gewisser Jeffrey B. Harrison gewesen, der Moira Flanagan vor den Augen Phil Deckers mit einer Waffe bedroht.
Phil versucht den Geiselgangster durch Psychologie zum Aufgeben zu bringen, doch als der Gangster abdrückt, gibt es für den G-man keine andere Möglichkeit – er muss schießen. Doch die Waffe des Geiselgangsters war nicht geladen – und Phil Decker war somit in eine Selbstmord-Falle getappt...

Wie man alleine schon an der Tatsache, dass momentan diverse Romane dieser Zeit nacheinander als Highlights vorgestellt werden sieht, hat man bei Jerry Cotton in der 2. Auflage zurzeit keine Ruhe. Nur etwa zehn Bände zuvor wird Jerrys Freundin Pamela Westlake ermordet (siehe Jerry Cotton Band 2161-2163), kurz davor geraten Phil und Jerry beim gemeinsamen Urlaub in eine Geiselnahme (siehe Band 2156: „In Aspen ist die Hölle los!“) und dann geht es Phil mal wieder so richtig dreckig. Denn obwohl Phil keine andere Wahl hatte – es ist eben der Phil, wie wir ihn kennen und lieben...

Übrigens: Dieser Roman wurde auch als 6. Jerry Cotton Hörspiel vertont.
Und die Person auf dem abgebildeten Cover ist diesmal Phil Decker, nachdem wir damals in der 1. Auflage in letzter Zeit bereits den Jerry Cotton Schauspieler (nein, in dem Fall nicht George Nader) bzw. die Jerry Cotton Figur zu Gesicht bekamen.

Band 2175: „Phil Decker und die Selbstmord-Falle“ erscheint voraussichtlich am 2. Oktober 2006 zum Preis von 1,50 EUR als Jerry Cotton 2. Auflage.

Bildquelle: Bastei-Verlag, Bergisch-Gladbach

© Martin Palm

 

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