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Jerry Cotton

Jerry Cotton

Der G-man, der die Welt bewegte

# 40: Ein Jahr
Das erste Jahr „Jerry Cotton – Der G-man, der die Welt bewegte“ – Rückblick und Vorschau

Heute ist es nun so weit – ein Jahr ist nun offiziell im heutigen Gewand online. Da die Kolumne „Der G-man, der die Welt bewegte“ ebenso in diesen Tagen ihr einjähriges Jubiläum feiert, nehme ich dies zum Anlass, in diesem Beitrag zurückzublicken auf ein Jahr Jerry-Cotton-Kolumne und ein Jahr .

Begonnen hat das Ganze weit vor dem 5. Juni 2006 – und zwar Ende 2005 im John-Sinclair-Forum von Michael Soyke, der ja auch einige Zeit als Herausgeber von fungierte. Frank „Darkwing“ Weiss (der in der Anfangszeit für unser Online-Magazin tätig war) schlug dort vor, für den im Sinclair-Forum integrierten Sinclair-Club ein Magazin zu entwerfen. Damals wurde übrigens noch die meines Erachtens ziemlich schwachsinnige Idee eines Print-Magazins (!) diskutiert – was sich glücklicherweise relativ schnell zerschlug. Also kam die Online-Version als nächstes ins Spiel – doch die erste Fassung des Roman-Magazins vermochte noch nicht wirklich zu überzeugen. Auch, wenn die Erinnerung an das ursprüngliche, erste Gewand von langsam verblasst, war sie doch noch ganz und gar nicht vergleichbar mit der heutigen Gestaltung.

Anfangs war das Magazin noch recht mager bestückt – unter anderem mit den ersten Ausgaben der mittlerweile bei eingestellten Nostalgie-Kolumne „As Time Goes By“ von Ex-Chefredakteur Horst von Allwörden, dem ersten Interview – mit Cotton-Redakteur Florian Marzin (u. a. bezüglich der damals bald startenden, nunmehr eingestellten Krimiserie „Chicago“) – und den ersten beiden Rezensionen (zu John Sinclair TB 294: „Raniels Engelwelt“ von Sascha „Andro“ Vennemann und zu Jerry Cotton Heftroman 2545: „Flammenspur durch New York“).

Mit der Design-Umstellung änderte sich schließlich nicht nur das Design, auch das Team bekam stetig neuen Zulauf – zahlreiche weitere Redakteure und freie Mitarbeiter trugen ihren Teil dazu bei, dass der Geisterspiegel in regelmäßigen Abständen neue Besucherrekorde verzeichnen konnte (mehr Details darüber und einen ausführlichen Bericht aus den Augen der technischen Redaktion gibt es im heute ebenfalls online gegangenen neuen Leitartikel vom technischen Chefredakteur Thomas „Tommy“ Tohang). Autoren wie Gunter Arentzen (der ungekrönte Chefredakteur im Hintergrund, der wegen seines genauen Blicks auf die aktuellen Beiträge auch unser „Hüter“ genannt wird und außerdem sehr viel Drecksarb- … pardon, Arbeiten im Hintergrund erledigt; etwa Rezensionen oder Kolumnen lektorieren), R. S. Stone und Des Romero alias Bernd Tezeden kamen hinzu. Aus insgesamt gut 20 Mitarbeitern bestand das Team schließlich.

Im Zuge dieser Team-Aufstockung kamen neben unzähligen Rezensionen und einer Vielzahl an Artikeln für verschiedene Literatur-Themen auch diverse Kolumnen hinzu, die in den Bereichen „Kolumnen“ und „Romanhelden“ veröffentlicht werden – egal, ob zu Grusel-, Phantastik-, Science-Fiction- und Krimi-Serien oder zu allgemeinen Themen wie in der Musik-Kolumne „Copy’s Musiktipps“, Gerold Schulz’ Western-Kolumne „Slaterman’s Westernkurier“, dem monatlich neu erscheinenden Leitartikel oder dem „Romanspiegel“, der im Januar 2007 startete, nach drei Beiträgen für kurze Zeit pausierte und ab 10. April 2007 wieder alle zwei Wochen neu erscheint – allerdings nicht nur beschränkt auf Romanhefte, sondern auch um Bücher erweitert (an der Stelle weise ich dezent mal auf die neue Ausgabe hin, die im Laufe des heutigen Tages erscheinen wird – diesmal geht es um die Einstellung der „Western-Legenden“). Und natürlich mit dabei: Die Jerry-Cotton-Kolumne „Der G-man, der die Welt bewegte“, wöchentlich neu geschrieben von meiner Wenigkeit.

Auch, wenn es rund um ihn viele Streitereien und einiges an Ärger gab, darf an dieser Stelle in Bezug auf die JC-Kolumne auch unser ehemaliger Chefredakteur Horst von Allwörden nicht verschwiegen werden – denn er war letztlich die treibende Kraft, dass die 1. Ausgabe ohne Vorlauf, ohne großartige Planung bereits kurz nach dem Schreiben am 29. Mai 2006 online ging; hätte er sie nicht ohne meine Zustimmung bereits an unsere technische Redaktion abgeschickt, hätte es wohl noch einige Zeit gedauert, bis „Das G-man-Experiment“ erschien.

Danach herrschte allerdings erst einmal Funkstille. Themen waren zu der Zeit nur bedingt vorhanden (und die Anregungen aus den eigenen Reihen eher mittelprächtig), sodass die nächste Kolumne erst über einen Monat später erschien. Schließlich fand sich doch ein geeignetes Thema, über das sich meines Erachtens zu berichten lohnte – Highlights der Serie vorstellen. Damit wurde der Themenstrang geboren, unter dem die meisten Jerry Cotton Kolumnen stehen – besonders gute, herausragende Cotton-Romane.

Angesichts der neu gewonnenen Themenvielfalt konnte bereits mit der 5. Kolumne von der doch zu langen monatlichen auf zweiwöchige Erscheinungsweise umgestellt werden. Nur drei Monate später erledigte sich auch die – nachdem im Dezember/Januar innerhalb weniger Tage zwei neue Beiträge hintereinander erschienen, wurde die Jerry-Cotton-Kolumne ab dem 8. Januar mit der Ausgabe 14: „Höllenflug“ wöchentlich veröffentlicht.

In der Woche vom 16. – 20. April gab es für Leser der Romanhelden-Kolumne ein besonderes Special, denn angesichts des am 17.04.2007 erschienen Jubiläumsbandes 2600: „Das Phantom“ gab es die so genannte Cotton-Jubiläums-Woche, in der täglich ein neuer Beitrag erschien.

Im Zuge der Jubiläums-Woche kam am 18. April 07 neben den im Dezember 2006 parallel zu der regulären Rubrik von Zeit zu Zeit veröffentlichten Interviews eine weitere Unter-Kategorie hinzu: „HEINZ WERNER HÖBER – Der Mann, den man Jerry Cotton nannte“, geschrieben von -Herausgeber Wolfgang Brandt. Hierin kommen allerlei wissenswerte, unterhaltsame Details über den langjährigen Cotton-Autoren Heinz Werner Höber zur Sprache, der der Serie maßgeblich Leben eingehaucht hat. Bisher sind drei Beiträge im zwei- bis vierwöchentlichen Rhythmus erschienen und aller Voraussicht nach wird es demnächst weitergehen.

Und wie sieht’s für die Zukunft aus? Auch der Cotton-Bereich weitet sich langsam aber sicher aus – ab heute ist die PDF-Edition der Cotton-Kolumne hier bei (siehe Download-Bereich unter „Download/Archiv“ --> "Romanhelden") erhältlich, versehen mit einem von mir geschriebenen Vorwort und etwas Zusatzmaterial. In diesem Bereich wird es auch künftig einige Erweiterungen geben – z. B. werden in der PDF-Edition bisher noch unveröffentlichte Interviews und Ähnliches zur Veröffentlichung kommen. In nächster Zeit wird es aller Voraussicht nach noch einige weitere Spannungswelten-Artikel geben – unter anderem, da in nicht allzu ferner Zukunft einige exzellente Romane mit Erz-Bösewicht Jon Bent und Terror-Organisation Domäne erscheinen werden.

In diesem Sinne bedanke ich mich bei allen Lesern der Jerry Cotton- und Romanspiegel-Kolumne für die Lesertreue –
auf ein weiteres Jahr .

Die nächste Jerry Cotton Kolumne erscheint am Montag, 11. Juni 2007

© Martin Palm

 

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