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Gunters Dunkle Welten

Christoph Schwarz Band 30 & 31

Christoph Schwarz Band 30 – Hexensabbat
Christoph Schwarz Band 31 – Das Dunkle Artefakt

Erschienen im November & Dezember 2007 bei Romantruhe. Je 72 Seiten, Paperback, 4,95 €

Band 30:
Die Einladung zu einem Halloween-Ball der besonderen Art klingt für Carmen verlockend. Doch vor Ort muss die Ermittlerin feststellen, dass sie und die anderen Gäste der Feier Teil eines perfiden Plans sind. Einst fand inmitten des Schwarzwald die "belauschte Hexenversammlung" statt. Dieses Fest ging in die Sagenwelt der Region ein. Doch die Wahrheit war sehr viel grausamer. Nun sollen die Geister von einst beschworen werden, um ein Geheimnis preiszugeben. Um dies zu erreichen, ist den Veranstaltern des Halloween-Balls jedes Mittel recht. Notfalls gehen sie über Leichen …

Band 31:
Carmen schwebt in-höchster Gefahr. In ihrer Not wenden sich Conny und die anderen an Jaqueline Berger, damit sie ihn beisteht. Es gilt, ein uraltes Artefakt zu finden. Genau das ist das Spezialgebiet der Schatzjägerin. Aber sehr schnell wird dem Team klar, dass sie nicht nur gegen die Zeit ankämpfen. Eine geheimnisvolle Frau zieht im Hintergrund die Strippen. Und ihre Methoden sind mörderisch …

Dieser Doppelband beendete die Ära der Einzelhefte, und dies mit einem Paukenschlag. Viele der bekannten und beliebten Figuren der Serie traten auf, zwei unterschiedliche Genre wurden vermischt. Während Band 30 rein auf Magie und Hexenwerk ausgerichtet ist, befasst sich Band 31 auch mit Schatzjägerei und Agenten-Thriller-Themen. Beide zusammen ergeben eine Einheit, die zur nächsten Staffel und damit zu den Dreierbänden überleitet.
Doch nicht nur die Einzelbände wurden beendet. Ab diesen Romanen wurde die Serie komplett auf die 3. Person umgestellt, also auch jene Bände, in denen Christoph Schwarz die Hauptrolle spielt. Zudem erhalten die einzelnen Bände seitdem Kapitel mit Überschriften, die Abschnitte sind nicht mehr allein durch ein Asterisk getrennt.
In band 30 wird ein großes Geheimnis um Christoph Schwarz enthüllt, wenn auch nur beiläufig, und wer auf ein Happy-End hofft, der wird enttäuscht. Denn dieser Doppelband hält weder Friede noch Freude oder Eierkuchen bereit. Einige der Charaktere machen eine Entwicklung durch, die in Band 31 noch nicht abgeschlossen ist und die Serie prägen werden.
Man kann diese Doppelfolge daher als Meilenstein betrachten, der die Serie in eine neue Zeit führt. Auch, was Erotik und Härte anbelangt, denn ab diesen Folgen kommt mehr Hardcore in die Serie.

Den Lesern auf gruselromane.de gefiel der Doppelband. Hier zwei Meinungen:

Mit diesem Roman liegt nach langer Zeit mal wieder der erste Band eines "richtigen" Zweiteilers vor und der hat es wirklich in sich. Denn gleich zu Beginn erfährt Carmen durch den Besuch der Dunkelelfe Carey brisante Informationen über Chris, den Mord an Nadine Weyer und auch ihre eigene Person, die es ihr sicher schwer machen, diese Punkte vor Chris geheim zu halten, auch wenn Carey dies verlangt. Die eigentliche Handlung hat nicht nur durch das überraschende Wiedersehen mit Max Gröschel Spaß gemacht, sondern war mit dem Auftauchen von Cassiopeia und den verschiedenen Szenarien, in die die Helden geschickt wurden, spannend und abwechslungsreich. Dazu kommt noch ein toller Cliffhanger mit einem wirklich unglaublichen Ultimatum. Denn wie kann man etwas finden, von dem man nicht einmal weiß, was es eigentlich ist…?

[…] Er bietet Spannung pur, von Anfang bis Ende. Interessant war die Tatsache, das der titelgebende Held, Christoph Schwarz, zwar im ganzen Roman über da war, aber überhaupt keine Rolle spielte. Er war nur an Carmens Krankenbett, ohne auch nur einmal aktiv ins Geschehen einzugreifen. Nach Nadines Tod muß er nun seinen zweiten großen Schicksalsschlag hinnehmen, denn für Carmen gibt es am Ende keine Rettung. Doch ihr Tod ist noch lange nicht das Ende, wie man von Carla erfährt. Eine Hexe stirbt nicht wirklich, sondern geht in eine Art Zwischenwelt ein, aus der sie irgendwann zurückkehren kann. Wann und wie das sein wird, steht in den Sternen. Ich für meinen Teil vergebe diesem Roman die volle Punktzahl.

© G. Arentzen

 

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