Christoph Schwarz Band 18 – Das Seeweib von Minsen
Erschienen im November 2006 bei Romantruhe. 72 Seiten, Paperback, 4,95 €
Während Chris, Carmen und Belinda einem Geheimnis auf Burg Rauenfels auf die Spur kommen wollen, empfängt Conny den Hilferuf einer Nixe. Sie soll als Vermittlerin dienen um die Menschen auf Wangerooge vor einer Sturmflut zu warnen. Conny reist an die Nordsee. Doch so sehr sie sich auch bemüht - niemand will ihren Worten Glauben schenken. Wie von der Nixe prophezeit beginnt der Sturm. Und der bringt einen noch größeren Schrecken nach Wangerooge, als es ein Sturm jemals könnte. Einen Schrecken, der 600 Jahre lang auf dem Meeresboden lauerte ...
Ursprünglich hatte ich für diesen Roman eine reine Katastrophengeschichte konzipiert. Doch letztlich entschied ich mich dafür, auch das Übersinnliche in Form eines Piraten mit in die Story aufzunehmen, sowie einen Dämonen. Es ist ein Conny-Solo-Abenteuer, und die gehören inzwischen ohnehin zu den beliebtesten Geschichten innerhalb der Serie. Dabei ist Conny vom Charakter her sicherlich einerseits eine starke Person, die sich für die Menschen einsetzt und jeden Fall lösen will, gleichzeitig aber auch durch ihre Geschichte, durch ihre Erlebnisse traumatisiert. Sie hatte ein schreckliches Erlebnis in Band 4 und daran knabbert sie noch immer. Hinzu kommen Wirrungen, die mit diesem Band noch vertieft werden, denn sie lernt jemanden kennen, dessen Nähe sie zu schätzen weiß, den sie aber gleichzeitig keinesfalls an sich heranlassen will. Ein Zwiespalt der Gefühle, der ihr in den nächsten Bänden zusetzen wird. Anders als bei anderen Serienhelden versuche ich, den emotionalen Part der Figuren zu betonen. Sie haben ein Leben und ein Gefühlsleben außerhalb der Fälle. Dies betrifft sowohl Conny als auch Chris Schwarz und Belinda, die im Verlauf der Serie alle auf die eine oder andere Art einen gewissen Seelenschmerz davongetragen haben. Dies mag hin und wieder „schmalzig“ erscheinen, führt aber meiner Meinung nach zu einem realistischen Leseerlebnis.
© G. Arentzen