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Gunters Dunkle Welten

Christoph Schwarz Band 17

Christoph Schwarz Band 17 – Der Soldat aus der Vergangenheit
Erschienen im Oktober 2006 bei Romantruhe. 72 Seiten, Paperback, 4,95 €

Panik am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. Aus dem Nichts heraus taucht eine Wolke auf, in der seltsame Kreaturen zu hausen scheinen. Ein Soldat in der Kleidung der preußischen Armee torkelt daraus hervor, bricht aber nach wenigen Schritten zusammen. Schüsse fallen, eine Besucherin des Denkmals wird tödlich getroffen. Was hat es mit diesen Geschehnissen auf sich? Und warum fragt der Soldat ausgerechnet nach Christoph Schwarz? Die Wahrheit ist bizarrer, als vermutet und das Grauen, welches Leipzig heimsucht ist im wahrsten Sinne des Wortes "nicht von dieser Welt".

Mit Band 17 habe ich zum ersten Mal das Thema Parallelwelt aufgegriffen. Eine Welt, die jener sehr ähnelt, in der Chris lebt – und doch unterschiedlich ist. Schlimmer noch., in dieser Welt existiert sogar ein Chris Shwarz, es existiert eine Carmen und eine Nadine. Doch herrscht in dieser Welt Krieg, und das wiederum lässt die Menschen dort verzweifeln. Sie kommen auf aberwitzige Ideen, die in unserer, der bekannten Welt, zu einer Katastrophe führen.
Eine Spiegelwelt einzuführen war schon lange zuvor eine Idee, die ich hier, in diesem Band, verwirklichte. Doch obwohl ich mich bemühte, gelang es mir nicht ganz, die sehr komplexe Struktur von Zusammenhängen deutlich und einfach zu schildern. So sorgte der Roman für Verwirrung bei den Lesern, was sich auch in der Kritik niederschlug. dennoch bin ich von dem Konzept, von der Idee der Spiegelwelt fasziniert. Darum greife ich das Thema auch in späteren Romanen noch einmal auf. Auch wenn ich fast ein Jahr damit gewartet habe.
Hier nun ein Auszug aus der wenig schmeichelhaften Kritik:

[...] Im Grunde mag ich es ja, wenn Chris mal in die keltische Zeit oder in eine Parallelwelt reist. Aber NUR dann, wenn das geschieht. Er reist dorthin und hat ein spannendes Abenteuer. Aber ein kompletter Roman, der sich nur um Zeitreisen und Parallelwelten dreht, ist absolut nicht mein Fall. Nicht nur, das es zwei dieser Versionen gibt, nein, der Autor vermischt es auch noch komplett ineinander. So erzählt er uns in längeren Gesprächen, das es verschiedenste Zeitreisen innerhalb von Parallelwelten gibt und verschiedene Parallelwelten innerhalb verschiedener Zeiten gibt... Es ist ewig verwirrend. Mehr als die Hälfte des Romans sagte mir komplett gar nicht zu. Erst als Chris dann sich dieser Dinosaurierwelt befindet, kommt Schwung, Spannung und vor allem eine Struktur in die Geschichte hinein, die man leicht verfolgen kann. Doch leider weiß man am Ende doch nicht, ob er sich nur in der Vergangenheit oder aber in einer Parallelwelt befindet. [...]

© G. Arentzen

 

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