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Gunters Dunkle Welten

Christoph Schwarz Band 14

Christoph Schwarz Band 14 – Geisterjagd in Trier
Erschienen im Juli 2006 bei Romantruhe. 72 Seiten, Paperback, 4,95 €

Während einer Veranstaltung im noch nicht eröffneten Museum der Trierer Viehmarkttherme kommt es zu seltsamen Phänomenen. Die Sonne geht mitten in der Nacht über dem Gebäude auf, eine römische Patrouille erscheint aus dem Nichts. Chris und Carmen begreifen, dass sie es hier mit einer Verschiebung der Zeit zu tun haben. Für einen Moment verschwimmen die Grenzen zwischen Gegenwart und dem Jahr 80 nach Christus. Beide versuchen, dem Phänomen auf den Grund zu gehen. Doch noch ehe sie die Ursache ergründen können, kommt es zu einem weiteren Phänomen – Nebel zieht inmitten des Gebäudes auf und verschlingt Chris. Wurde er erneut Opfer einer fehlgeschlagenen Druiden-Magie? Oder sind andere Kräfte im Spiel? Die Wahrheit ist schlimmer als er es sich auszumalen vermag ...

Zeitreise, Dimensionsreise und Keltenmagie. Dies sind die Dinge, die in diesem Roman verarbeitet wurden. Er ist sicherlich komplexer als andere Romane der Serie, nicht straight und leicht zu durchschauen. Dies schlug sich auch in den Bewertungen wieder, denn die Rezensionen fielen sehr unterschiedlich aus.
Mir persönlich bereitete dieser Roman viel Spaß – zumal er wieder einmal völlig anders ist, als der Titel vermuten lässt. Denn es ist kein Geist, der in Trier sein Unwesen treibt. Zudem verbindet dieser Roman die beiden Bände »Das Keltengrab von Kirn« sowie »Das stille Volk« zu einer Einheit, auf der die weiteren Kelten-Romane der Serie aufsetzen werden. Daher war der Band wichtig für diesen »roten Faden«. Die Leser, die diesen Roman im Erscheinungsmonat lasen, konnten dies natürlich nicht wissen und so wurde die Verwebung der beiden Stränge – Zeitreise und Dimensionsreise – nicht sonderlich positiv aufgenommen. Dies zeigen die Kritiken auf www.gruselromane.de:

Obwohl mir diese Keltenromane sehr zusagen, war dieser hier nicht wirklich mein Fall. Es dauerte viel zu lange bis mal was Interessantes geschieht und bis weit in die zweite Hälfte des Romans ist dieser ziemlich kompliziert, wie ich finde [...]

[...]Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht ganz genau, was ich davon halten soll. Denn die Verbindung der Zeitreise mit der Dimensionsreise behagt mir nicht ganz.[...]

Letztlich fanden die Kritiker aber auch lobende Worte:

[...]Der Roman selbst hat mir gut gefallen, weil er die richtige Mischung aus Action und Informationen enthält, auch wenn der Gruselfaktor in diesem Fall nicht ganz so hoch ist. Dafür habe ich einen ganz schönen Schreck bekommen, als es so aussah, als habe Carey den Druiden Erwinirix einfach so im Vorbeigehen getötet.[...]

© G. Arentzen

 

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