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Gunters Dunkle Welten

Christoph Schwarz Band 12

Christoph Schwarz Band 12 – Schinderhannes Rückkehr
Erschienen im Mai 2006 bei Romantruhe. 72 Seiten, Paperback, 4,95 €

Im Hunsrück geht das Grauen um. Menschen werden überfallen und teils auf bestialische Art ermordet. Hinweise aus der Bevölkerung sprechen von einer Rückkehr des Schinderhannes. Und tatsächlich beschreiben Zeugen einen Mann, der aufgrund seiner Kleidung und seines Gebaren aus dem 19. Jahrhundert stammen könnte. Aber ist es wirklich der Räuberhauptmann, der aus dem Jenseits zurückgekehrt ist, um Rache an den Lebenden zu nehmen? Oder steckt etwas völlig anderes dahinter? Conny Blank übernimmt den Fall. Sie fährt in den Hunsrück, um dem Spuk auf den Grund zu gehen. Denn eine Zeugin ist eine Nixe …

Band 12 ist wieder ein Conny-Roman. Wie schon zuvor wird sie mit Nixen konfrontiert, doch diesmal stehen die Wassergeister nicht im Mittelpunkt, sondern stehen der Ermittlerin hilfreich zur Seite.
Ich habe den Roman genutzt, um die Verbindung zwischen Conny und den Nixen zu vertiefen. Gleichzeitig führe ich zwei Personen in die Serie ein – einen Gegner, der das Team noch sehr lange auf Trab halten wird und einen Helfer, der künftig Chris und seiner Crew zur Seite steht.
Beide wurden von den Lesern gut aufgenommen; so wie das gesamte Conny-Solo-Abenteuer. Denn wieder einmal zeigt auch dieser Band, dass die Helden der Serie keine Übermenschen sind. Conny muss erneut leiden, ehe sie die Situation unter Kontrolle bringen kann.
Für Leser mit schwachen Nerven ist dieser Band sicherlich nicht geeignet. Denn neben der gruseligen Grundatmosphäre zog ich den Härtegrad etwas an. Dies zeigt sich vor allen in einer Szene, die auch in der Rezension auf www.gruselromane.de Beachtung fand:

Nach dem sehr fantasylastigen Roman des letzten Monats kann ich nur sagen: diese Geschichte war echt gruselig... Der Räuberhauptmann, der wie aus dem Nichts erscheint, dazu noch in einem Wald, und die Brutalität mit der der "Schinderhannes" vorgeht, das ist wirklich nichts für schwache Nerven. Allein schon die Szene, in der Abaddon die Kräuterfrau Hanna Büschel zum Selbstmord gezwungen hat, hat mich total gefesselt. Eigentlich schade um die Frau, denn in dieser Szene wurde mit ihrer Herkunft ein interessanter Hintergrund geschildert, über den wir jetzt wohl nichts mehr erfahren können. Dass nach dem Projekt H2 und der Keltenmagie nun ein "richtiger" Dämon als Hauptgegner dazu kommt, freut mich sehr. [...]

© G. Arentzen

 

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