Christoph Schwarz Band 7 – Der Geist vom Kölner Dom
Erschienen im Dezember 2005 bei Romantruhe. 72 Seiten, Paperback, 4,95 €
Der Kölner Dom ist das architektonische Wahrzeichen der Stadt. Zu seinen Schätzen gehören neben dem Gero-Kreuz (Ende 10. Jh.), dem Chorgestühl (14. Jh.), und einem Altar von Stephan Lochner (1445) der Dreikönigsschrein (um 1200). Doch auch über dieses gotische Bauwerk erzählt man sich viele schaurige Geschichten. Eine davon ist die vom Geist des Dombaumeisters Gerhard von Ryle, der keine Ruhe findet und auch in Gegenwart sein Unwesen treibt. Der Detektiv Christoph Schwarz wird von dem Domkapitel beauftragt, dem Spuk ein Ende zu bereiten. Seine Ermittlungen führen ihn auch auf eine Zeitreise in des Jahr 1260 ...
Band 7 mag manchen Lesern wie ein Neuanfang erscheinen.
Nadine ist tot und Chris kommt aus dem Kloster zurück, in dem er mehrere Monate versuchte, über die Ereignisse rund um den Nibelungenschatz hinwegzukommen. Dass er nun gleich bei seinem ersten Abenteuer auf Carmen trifft, macht die Sache für ihn nicht leichter. Oder doch?
Der Roman bietet aber noch eine Neuerung, die ich mit Chris' Aufenthalt im Kloster einführen konnte – die Bände erscheinen nun in dem Monat, in dem sie spielen. So erschien Band 7 im Dezember 2005 und der Roman spielt im Dezember 1996. Dabei ist es – bis auf wenige Ausnahmen, wenn Fälle zeitgleich spielen – auch geblieben.
Die Auflösung des Falles zeigt einmal mehr, dass nicht das Übersinnliche stets auch das Böse sein muss. Auch wenn durch den Geist ein Mann zu Tode kommt ..,
Angelehnt habe ich mich bei dem Roman an die bekannte Sage um den Dombaumeister Gerhard, der während den Bauarbeiten vom Dom fiel. Man munkelte, der Teufel habe ihn vom Gerüst gestoßen, nachdem der Baumeister eine Wette verlor. Diese Sage ist fest im Volksmund verankert und wird auch auf der Seite des Doms erzählt.
Hier wieder eine Stimme zu dem Roman:
Ich mag es kaum noch schreiben, aber auch mit diesem Roman ist G. Arentzen schon erneut ein ganz großer Wurf gelungen... Wieder beginnt der Roman mit einer stimmungsvollen Vergangenheitsszene, die nicht nur zeigt, dass Arentzen sich in die Materie eingearbeitet hat, sondern mit persönlich viel Spaß gemacht hat [...]