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Gunters Dunkle Welten

Christoph Schwarz Band 5

Christoph Schwarz Band 5 – Der Schatz der Nibelungen I
Erschienen im Oktober 2005 bei Romantruhe. 72 Seiten, Paperback, 4,95 €

Unweit von Worms werden bei Bauarbeiten Goldmünzen aus der Zeit der Burgunden gefunden. Die herbeigerufenen Historiker und Archäologen sind sich sicher, dass diese Münzen zum sagenumwobenen und verfluchten Nibelungenschatz gehören. Als kurz darauf einer der Bauarbeiter stirbt, glaubt man noch an einen Unfall. Doch die unheimliche Serie von Todesfällen bricht nicht ab. Jeder der eine der Münzen berührt, stirbt auf grauenvolle Weise. Zusammen mit meiner Freundin Nadine Weyer, die einen Zeitungsbericht schreiben soll, mache ich mich auf den Weg zum Fundort und wir entdecken dabei ein schreckliches Geheimnis ...

Mit dem ersten Doppelband der Serie blieb ich in Rheinland-Pfalz und widmete mich einem alten Thema: Den Nibelungen. Dies ist wohl umso verständlicher, als dass meine Mutter aus Worms stammt und mit den Namen „Gunter“ gab.
Der Schatz hat schon viele Menschen inspiriert und angeblich wurde er ja im Rhein versenkt. Eine Legende, an die ich noch nie so recht glauben wollte. Auch die Burgunden, die ja den Nibelungen zugrunde liegen, waren nicht naiv. Ihnen wäre klar gewesen, dass das Wasser dem Schatz nicht gut tut und die Holztruhen mit der Zeit aufweicht. Diese Überlegungen flossen mit in den Roman ein.
Sehr hilfreich war auch eine Wissenschaftlerin des Museums in Mainz, die mir bei meinen Fragen zur Seite stand. Sie erklärte mir auch, wie es sich mit dem Recht des Schatzfinders verhält. Denn dies ist Ländersache und nicht bundesweit geregelt.
Die Sage an sich wurde ja schon häufiger niedergeschrieben und verfilmt – zuletzt sogar als „Lustisch-Variante“ in der unerträglichen Komödie „Siegfried“. Darum entschied ich mich dafür, nicht die Sage zur Grundlage zu machen, sondern die historischen Grundlagen dieser Erzählung aus dem Mittelalter zu nehmen. Der Kampf der Burgunden gegen die Römer sowie die Vernichtung der Burgunden durch die Hunnen. Die Schlachten sind historisch belegt. Erst im weiteren Verlauf des Bandes mischen sich Fakten und Fiktion.
Der Roman endet mit einem Cliffhanger, der sicherlich so manchen Leser gespannt auf den nächsten Teil warten ließ. Es ist bisher der einzige echte Zweiteiler, der erschienen ist. Der nächste echte Zweiteiler erscheint erst im Spätsommer 2007.

Zum Abschluss wieder eine Stimme von www.gruselromane.de:
„WAHNSINN, mit einem Wort WAHNSINN. Dieser Roman bietet eine ungeheure Spannung, wie ich sie selten erlebt hab. Dabei hat der Autor es sogar geschafft, das ich gleich alle beiden Teile mit einem Zug, ohne Unterbrechung an nur einem Nachmittag durchgelesen hab [...]“

© G. Arentzen

 

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