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Gunters Dunkle Welten

Christoph Schwarz Band 2

Christoph Schwarz Band 2 – Das Keltengrab von Kirn
Erschienen im Juli 2005 bei Romantruhe. 72 Seiten, Paperback, 4,95 €

 An einer alten Grabstätte in der Stadt Kirn erschienen unerwartet Kelten Krieger aus einer Nebelwand. Als dabei mehrere Menschen getötet wurden, stand die Polizei vor einem Rätsel. Von meiner Ex-Kollegin Conny erfuhr ich von diesen Vorgängen und machte mich auf, das Rätsel zu lösen: Während meiner Nachforschungen geriet ich in die mysteriöse Nebelwand und fand mich plötzlich in der Vergangenheit wieder ...

Der zweite Fall der eigenständigen Serie ist in der Rückschau betrachtet ein sehr interessanter Band, da er bereits die Weichen für einen großen Block innerhalb von Chris Schwarz legt, gleichzeitig auch andeutet, dass das Böse nicht immer im Vorfeld klar zu definieren ist.
In diesem Roman sterben Menschen durch die Hand eines Kriegers aus der Keltenzeit. Und doch ist dieser Krieger nicht böse, wie man es von vielen Serien her kennt und er ist auch nicht auf finstere Rache aus. Der Grund für sein Handeln ist Angst, die Schuld an dem Schlamassel trägt jemand anderes. Und auch dieser ist nicht böse. Ein Roman also, der völlig ohne Schwarz-Weiß-Malerei auskommt und doch neben einem großen Schuss Keltenmythologie eine gehörige Portion Spannung mitbringt.
Muss es immer einen Bösen geben? Und muss der Böse schwarzmagisch oder monströs sein? Eine Frage, die ich später, bei dem Artikel zu einem anderen Roman beantworten werde.
Die Auflösung, wie Chris Schwarz nach einer Reise durch die Zeit zurückkehrte, sorgte bei den Lesern für Überraschung. Dabei ist die Beschreibung des Rituals jedoch keine Erfindung von mir, sondern es war ein Brauchtum bei den Kelten zu Beltaine. Darum hierzu passend ein Auszug aus einer Rezension, zu finden auf www.gruselromane.de:

[...] Der zweite Band von "Christoph Schwarz" beginnt im Gegensatz zum ersten gleich mit einer unheimlichen und geheimnisvollen Szene. Die macht dann auch neugierig auf das Geheimnis des Nebels und der Keltensiedlung. Das hat G. Arentzen dann auch in eine spannende Geschichte gepackt, die im Gegensatz zu den üblichen Gruselromanen mit einer sehr außergewöhnlichen Lösung aufwartet. Denn dass der Held mit einer Jungfrau poppen muss, um wieder in seine Zeit zu kommen, habe ich auch noch nicht erlebt :o) [...]

© G. Arentzen

 

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