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Leserbrief Antwort

Katja Kiwit schrieb eine Reaktion auf den Leserbrief von Peter Thannisch (31. August 2006):

Wie ich schon schrieb, war ich große JS-Fan. Dennoch muss man ehrlich zugeben, dass Jason Dark nicht wirklich ein guter Autor ist. Dass Herr Thannisch ihn verteidigt, ist klar, sie sind ja befreundet. Und dass er sagt, er hat viel schlechtere Autoren, mag auch sein. Meitgelesener Autor Deutschlands mag auch sein, aber wir sprechen hier nun mal von Groschenromanen. Die werden von vielen Menschen gelesen, und gelesen auch nicht immer, oft nur gesammelt oder mal eben quergelesen. Und dass Jason Dark meistgelesener Autor Deutschlands ist, ist auch nicht sein Verdienst, sondern der der Serie. Die Serie könnte von Peter Möhrenfeld geschrieben worden sein und wäre dennoch so erfolgreich, da es einfach nur ganz normale Heftromane sind, und Autoren solcher Heftchen gibt es in Deutschland wie Sand am Meer, und die tun sich alle nichts. Auf dem richtigen (!) Buchmarkt hätte JD keine Chance (ich meine nicht Groschenheftchen in Buchform), seine Charaktere sind nun mal flach, es sind nur ! Hüllen, nichts weiter, die Storys nicht originell. Selbst Groschenheftchen in den USA würden so nicht gedruckt.

Dennoch gebe ich zu, dass ich seine Romane gerne gelesen habe, aber das war, BEVOR ich gesehen habe, wie viel besser Geschichten sein können, wenn man sich Mühe gibt.

Es gibt einen Leserkreis für JS, der zwar immer kleiner wird, aber da ist, aber ich finde es nicht richtig zu behaupten, JD wäre ein ach so toller Autor.

Klarstellung: Meine Meinung zu JD (siehe oben) ist so, wie sie ist, das ist jetzt kein "Reinwürgen" oder so.

P.S.: Ich habe mir gerade auch eure Rubrik "Stilblüten" angesehen, ist zwar ganz amüsant, aber ich bitte doch darum, dabei zwischen Stilblüten und einfachen Druck/Satzfehlern zu unterscheiden. Stilblüten sind etwas ganz anderes als "Sekunden später stand ich vor der Hautür". Einfach mal in einem Autorenforum informieren, die lassen sich gern über so was aus anstatt Romane zu schreiben *g*

Der ehemalige Chefredakteur antwortet:

Zum Thema Jason Dark habe ich momentan nichts hinzufügen. Ich sehe es aber nicht so, dass Du Helmut "Jason Dark" Rellergerd eine reinwürgen willst. Deine Äußerungen zeigen nur, dass sich Geschmack im Laufe der Zeit einfach verändern kann. Und auch ich bin der Auffassung Romanhefte mit Hardcovern und Taschenbüchern zu vergleichen ist nicht korrekt. Das sind Äpfel und Birnen.

Wir bringen in der Rubrik Stilblüten und Druckfehler gemischt. Daher heißt es auch "'Kleine' Zitate 'großer' Leute". Es kann auch sein, dass sich der eine oder andere Spruch dort mal wieder findet.

 

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