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Leserbrief Antwort

Leserbrief von Karsten Grond (Rino):

Hallo Ihr vom , ich bin durch Zufall auf eure Seite gestoßen und fühle mich von euch sehr gut unterhalten. Mit Interesse hab ich eure Serie "Der Hüter" gelesen. Das verspricht sehr interessant zu werden, da wird ja schon einiges angedeutet ...   Es wäre schön, wenn sich das ganze aber nicht in ein klischeemäßiges Monsterwegballern entwickelt, sondern zu einer Serie, die sich von Folge zu Folge weiterentwickelt. Da seh ich schon ganz gute Ansätze. Weiter so!   Was mir aber nicht so dran gefallen hat (da gebe ich Michael Wuethrich im anderen Leserbrief recht), ist dass man manchmal meinen könnte, der Autor will einen mit seinem Geschichtswissen beeindrucken. Ich glaube nicht, dass er das wirklich will, aber es kommt einem halt manchmal so vor. Beispiel aus dem vierten Teil:   "Es war wie eine Erleuchtung. Es gab ihn, den blendenden Blitz auf der Straße nach Damaskus, und er hatte ihn erlebt. Aber war er wirklich vom Saulus zum Paulus geworden?"   Solche und ähnliche Passagen, die eigentlich gar nicht sein müssten, weil es mit der eigentlichen Handlung nichts zu tun hat, wirken auf mich irgendwie erzwungen. Aber das ist nur mein Eindruck.   Trotzdem gefällt mir gut, was ihr da so macht bisher. Viel Erfolg damit.

 

Der ehemalige Chefredakteur antwortet:

Auch das Abballern von Monstern wird im Hüter sicher mal vorkommen, aber wir wollen da schon ein wenig mehr bieten, als nur das. Die Geschichte soll und wird sich entwickeln. Schon Oliver Fröhlich wird in den nächsten vier Teilen einen Wegweiser setzen.

Was manche Bemerkungen angeht, wie eben der Blitz auf der Straße nach Damaskus oder auch Bemerkungen über historische Ereignisse: Woher weißt Du, dass die in der Handlung auf Dauer kein Gewicht bekommen werden? Die Biblischen Wurzeln unserer Serie dürften offen liegen. Auch werden einige Handlungsfäden ihre Wurzeln in der Vergangenheit haben. Lies hierzu mal die Werkstattberichte.

Und wie ich auch Michel schon sagte: Wir schreiben in der Tradition des Heftes und dann sind solche Äußerungen durchaus nicht unüblich. Diese Perspektive des Autors auf Dinge sollte manches erklären und ich hätte wahrscheinlich einen Achtteiler zum Auftakt produziert. Solche Bemerkungen helfen auch Wege abzukürzen.

Auf jeden Fall solltest Du den Hüter erhalten bleiben und eifrig mitlesen.

Auch der Rest des Geisterspiegel ist IMHO nicht zu verachten. Bleib uns als Leser erhalten und zögere Dich nicht, Dich wieder zu melden uns immer kritisch zu begleiten.

HHVA

 

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