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Leserbrief Antwort

Jochen "Captain Elch" schrieb am 13. September 2006 diesen Leserbrief:

Spendenaufruf

Der Grund dieses Briefes ist Hermanns Artikel über die Finanzierung des . In Zeiten knapper Kassen und hoher Arbeitslosigkeit absolut nicht unbegründet. Als „abhängig Beschäftigter“ mit unbefristetem Arbeitsvertrag gehöre ich wohl schon bald zur Minderheit in diesem Land. Und als Autofahrer zur großen Gruppe der Kfz-Steuer-Zahler, und was ich jedes Jahr an Tabaksteuer zu den Staatsfinanzen beitrage, rechne ich mir lieber nicht aus. Ich möchte mich an dieser Stelle weder über unsere Staatsfinanzen im Allgemeinen, noch über meine persönliche Steuersituation im Besonderen auslassen, ich bin im Gegenteil gerne bereit auch mein Scherflein zum beizutragen. Ich bin zu folgender Überlegung gekommen: Bisher habe ich Alan Demore 1 und 2, sowie die beiden ersten Teile des Hüters runtergeladen. Hätte ich diese vier „Hefte“ am Kiosk erstanden, wären mindestens sechs Euro fällig gewesen, bei Kleinverlagen natürlich mehr. Warum sollte ich also nicht etwas bezahlen, bzw. spenden. Schließlich haben die Herren von Allwörden, Fröhlich und Cook etwas zu meiner Unterhaltung beigetragen bzw. werden das noch tun. Das Geld geht nun aber nicht an die Autoren, die unentgeltlich Ihre Freizeit opfern, sondern an den . Und auch der kann nur erhalten werden, wenn weiterhin einige Idealisten große Teile ihrer Freizeit opfern. Wenn das allerdings zukünftig mit zusätzlichen Kosten „honoriert“ wird, ist das Ende absehbar. Aus o.g. Gründen kann von niemandem verlangt werden, außer seiner Freizeit auch noch sein sauer verdientes Geld einzubringen. Also wären ein paar genauere Angaben hinsichtlich der Abwicklung angebracht, Kontonummer usw. Für viele mag auch die Höhe der „Spende“ ein Überlegungsgrund sein. Sehen fünf Euro zu mickrig aus? Hau ich mit zwanzig Euro zu sehr auf den Putz? Oder ist auch eine zwei Euro Spende jeden einzelnen ihrer 200 Cent wert?
Lange Rede, kurzer Sinn: Lieber Herrmann, nenn die Modalitäten und ich bin dabei!

Der ehemalige Chefredakteur antwortet:

Bis jetzt sammeln wir nur Absichtserklärungen. Unsere beiden Herausgeber sondieren derzeit die Möglichkeiten, welche Modalitäten da gelten sollen. Es ist ja nicht so, daß wir akut untergehen (sprich die Titanic ist noch nicht mit dem Eisberg kollidiert), aber für die Zukunft und Erweiterungen brauchen wir mglw. Unterstützung. Da fragen wir dann besser rechtzeitig an. Auch aus Kreisen von Redaktiion und Mitarbeitern kamen schon Angebote.

Wenn es soweit ist, werden wir das dann schon mit viel Trara bekannt geben.

Ansonsten: Schönen dank für das Angebot.

HHVA

 

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