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Filmrezensionen Zeichentrick/Anime - Zombie-Loan 1 (Episoden 1-4)

Zombie-Loan
Zombie-Loan 1 (Episoden 1-4)
Anime
2008 A.V. Vision Germany
Regie: Sunao Katabuchi
90 min
Ton: Deutsch, Japanisch; deutsche und polnische Untertitel
FSK: ab 16 Jahren
Extras: Mini-Booklet
Preis: 24,95 €

Die schüchterne Schülerin Michiru plagt ein Problem: Sobald sie ihre Brille abnimmt, sieht sie Menschen mit grauen oder schwarzen Ringen um den Hals. Und die mit den schwarzen Ringen stehen kurz davor, zu sterben. Nu die beiden Schüler Chika und Shito, die einen schweren Unfall überlebt haben, sterben trotz des permanent schwarzen Ringes nicht. Eines Tages beobachtet Michiru sie, wie sie einen dämonischen Hund umbringen. Die beiden Jungen entdecken sie und Chika will das Mädchen töten. Weil Michiru den sogenannten Shinigami-Blick hat, lassen die beiden sie leben – aber sie muss ihnen zukünftig dabei helfen, Menschen mit schwarzen Ringen ausfindig zu machen. Und da vor allem diejenigen, die schon lange tot sein sollten. Diese Zombies ernähren sich von Menschenfleisch, weswegen Chika und Shito sie jagen und töten. Eigentlich sollten die beiden Jungen auch Zombies sein, aber sie haben einen Vertrag mit dem mysteriösen Zombie Loan Office: Sie können relativ normal weiterleben, wenn sie lebende Leichen aufspüren und vernichten. Michiru hilft ihnen gezwungenermaßen dabei, aber bald schon entdeckt sie selbst an ihrem Hals den gefürchteten schwarzen Ring …

Eine semi-seichte Geschichte, die einen da anspringt. Auf der einen Seite zwar viel Gemetzel, dafür werden aber wenigstens die Seelen der wandelnden Leichen erlöst. Was den Film etwas ernster macht: Das Mädchen Michiru ist eine Waise und seinen Verwandten ein Klotz am Bein. Es wird auch »Schmarotzer« geschimpft. Das erinnert an frühere Zeiten, in denen es Waisenkindern ähnlich erging. Aber auch an Bücher (und dazugehörige Animes) wie »Anne auf Green Gables«, in denen beschrieben wird, wie hart das Leben als Waise war. Insgesamt eine recht unterhaltsame Story. Das Opening ist zwar rockig, aber sperrig, das Ende rockig und ok. Die Zeichnungen sind solider Durchschnitt. An Extras gibt es ein Mini-Booklet, das eine Charakterbeschreibung von Michiru liefert. Für den Preis ist das allerdings etwas zu dünn.

Bewertung:



© Ulrike Dansauer

 

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