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Voltron – Verteidiger des UniversumsOriginaltitel: Hyakuju O Golion DVD, PAL, 10 Folgen (Doppel-DVD) Anime House Toei Animation ca. 238 min, pro Episode ca. 23 min Ton: Deutsch, Englisch 2008 erschienen FSK: ab12 Jahren Ohne Bonusmaterial Preis: € 26, 95 Der böse König Zarkon greift den Planeten Arus an. Die Galaktische Allianz schickt zur Unterstützung fünf junge Piloten nach Arus. Diese werden aber von Zarkon gefangen genommen. Keith, Lance, Pidge, Hunk und Sven können allerdings fliehen. Auf Arus finden sie die einzige Überlebende der königlichen Familie, Prinzessin Allura, und erfahren von Voltron, einem von Alluras Vater geschaffenen Kampfroboter, der ihnen im Kampf gegen Zarkon eine unersetzliche Hilfe sein wird. Aber Voltron wurde von Zarkons Hexe Haggar in fünf Teile, fünf verschiedenfarbige Mecha-Löwen, zerschlagen. Die jungen Piloten müssen die fünf Löwen und die dazugehörigen Schlüssel finden, um Volton aktivieren zu können. Nachdem das nach einigen Schwierigkeiten geschafft ist, tritt Voltron immer wieder gegen die von Haggar geschaffenen, gefährlichen RoBeasts an, riesengroße, mutierte Gladiatoren aus Zarkons Kampfarena. Nachdem Sven lebensgefährlich verletzt wurde, übernimmt Prinzessin Allura Svens blauen Löwen, der das rechte Bein Voltrons bildet. Der aus den frühen 80ern stammenden Serie sieht man mittlerweile ihr Alter an. Vokuhila-Frisuren in allen Varianten, die typisch eckig-spitze Zeichnung der Haartracht, die eher undifferenziert gezeichneten Augen, die etwas ungelenken Bewegungen, die kräftigen, wenig abgestuften Farben, ewig gleiche Figuren in Massenszenen, die auch andere Serien aus dieser Zeit auszeichnen (z.B. Captain Tsubasa, Kickers, Rock’n’Cop, Saber Rider usw.), findet man auch bei Voltron. Heutige Jugendliche sind da schon bessere zeichnerische Standarts gewohnt. Hinzu kommt eine Synchronisation, die auf die Kids wohl eher befremdlich wirkt, denn die dort (extensiv) verwendete Jugendsprache war vielleicht mal zu meiner Zeit modern, heute aber sicher nicht mehr. Da hätte man neu synchronisieren müssen, um auch diese Käuferschicht zu erreichen. Auch der Soundtrack ist typisch 80er und erinnert teilweise an Capitain Future. (Sicher kein Zufall, denn Voltron stammt aus dem gleichen Haus, das auch den Anime Captain Future schuf.) Insgesamt gesehen wird diese Serie dann wohl eher Nostalgiker ansprechen, aber nicht die heutige Jugend. Apropos Jugend: Warum man das Alter auf 12 Jahre gesetzt hat, ist eher unverständlich. Voltron kämpft zwar gegen die RoBeasts und zerstört sie auch, aber es spritzt kein Blut und der Kampf ist schnell vorbei.
© Ulrike Dansauer |